Preisträger des „Kyffhäuser Ehrenamtspreises“ 2014

Ehrenamtliches Engagement passiert in vielen Bereichen des Lebens. Ob im Sport, im Jugend- oder Seniorenclub, bei der Feuerwehr, ob bei freiwilligen sozialen Diensten, in der Kirchgemeinde, in Chören oder Kunstvereinen, bei Initiativen im Umwelt- oder Tierschutz – ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit ist für unser Gemeinwohl und den Landkreis ebenso wichtig wie unersetzlich.

Um die Personen, Vereine und Initiativen für ihr Engagement zu würdigen, fand am 23. Mai 2014 die erste Ehrenamtsgala des Kyffhäuserkreises auf dem Burghof „Kyffhäuser“ statt.

Es wurden zehn Personen mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ auszeichnen, die sich durch ihr Engagement in einem Verein, einem Verband, einer Einrichtung, einer Initiative oder Ähnlichem besonders verdient gemacht haben.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die zehn Preisträger vor.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Ehrenpreis fürs Lebenswerk“

Gerd Pillep, Artern
Bild Ehrung Gerd Pillep, Artern
Laudatorin zur Ehrenamtsgala: Antje Hochwind, Landrätin Kyffhäuserkreis

Den Kyffhäuser Ehrenpreis fürs Lebenswerk erhielt ein Mensch, der sich in besonderer Weise seit vielen Jahrzehnten für den Kyffhäuserkreis engagiert, sich einbringt, etwas bewegt und mit seiner Arbeit viele junge Menschen in unserem Landkreis erreicht.

Der Name Gerd Pillep und die Sportart Ringen sind zwei unzertrennliche Dinge.
 
 
Denkt man an Gerd Pillep, denkt man an sein selbstloses langjähriges Engagement im Ringersport. Vor allem seine unermüdliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist dabei in Artern und Umgebung einzigartig.

Er ist nicht nur Vorbild für „seine“ Kinder und Jugendlichen im Athletenclub Germania Artern, er ist auch Vorbild für andere Vereine in und um den Kyffhäuserkreis und auch darüber hinaus. Seine Einsatzbereitschaft, sein Erfahrungsschatz und seine Liebe zum Sport sind beispielhaft und dienen als Quelle der Inspiration für andere.

Herr Pilllep betreibt in seinem Verein eine sehr aktive Kinder- und Jugendarbeit. Sein Engagement ermöglicht es gerade junge Menschen Gemeinschaftsempfinden, Fairness, Toleranz und Einsatzfreude zu erleben und zu praktizieren - Werte und Tugenden, die für den Zusammenhalt der Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind.

Der Athletenclub Artern zählt zu einem der aktivsten Vereine im Kyffhäuserkreis. Seit vielen Jahren sind die Mitgliederzahlen konstant und trotzen Geburtenknick und demographischem Wandel.

Ihm gelingt es immer wieder junge Menschen für das Ringen zu begeistern und sie an diese Sportart, den Verein und die Stadt zu binden. Denn auch dieser Aspekt ist von zentraler Bedeutung. Denn die Kinder und Jugendlichen, die in einem Verein aktiv sind, die dort ihren Freundeskreis haben, die dort Anerkennung und Förderung erhalten, fühlen sich verwurzelt und verbunden mit ihrem Heimatort. Diese verbleiben in ihrer Heimat oder kehren nach erfolgreicher Ausbildung oder erfolgreichem Studium dorthin zurück.

Gerade seine Aktivitäten im Bereich der internationalen Jugendbegegnungen sind beispielgebend. Jährlich gibt es Begegnungen zwischen deutschen Jugendlichen des AC Germania und Jugendlichen aus mittlerweile 19 verschiedenen Ländern, u.a. Ungarn, Polen, der Slowakei, Tschechien, Japan und Rumänien.

Auch mit Projekten zu den Themen Demokratie und Toleranz trägt er zu einem Klima des friedlichen Miteinanders, der gegenseitigen Achtung und des respektvollen Umgangs zwischen den Menschen verschiedener Nationalitäten bei. So beteiligt er sich mit Projekten an Maßnahmen des Programms LAP – Lokale Aktionspläne für Demokratie und Toleranz im Kyffhäuserkreis und meisterte dabei auch so manche bürokratische Hürde.

Die Arbeit des AC Germania sowie die Sorgen, Hoffnungen und Nöte seiner Mitglieder wurde in dem mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Der neunte Frühling“ 1999 über die Kanäle ZDF, Phönix und Premiere ausgestrahlt. Damit erfolgte auch eine öffentliche Anerkennung und Würdigung der Arbeit des Athletenclubs und seinem engagierten Vorsitzenden, Gerd Pillep.

Auf eine Vielzahl von Auszeichnungen im Bereich Sport, Kinder- und Jugendarbeit und Ehrenamt kann der 1941 in Artern geborene Gerd Pillep in seiner fast 50- jährigen Vereinstätigkeit blicken. All diese erhielt er, weil er jemand ist, der sich für andere einbringt und andere Menschen wertschätzt, der sein Herz dem Sport und der Kinder- und Jugendarbeit gewidmet hat und hier seit vielen Jahren unzählige Freizeitstunden investiert.

Im Jahr 2009 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz u.a. für die langjährige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und sein über 40-jährige Engagement als Vorsitzender im Landesringerverband Sachsen-Anhalt verliehen. Dem nicht genug, erhielt er  auch die Lebensrettungsmedaille für die Rettung eines Jungen vor dem Ertrinken.

„Ich bin froh und dankbar, einen solch engagierten und aktiven Menschen im Kyffhäuserkreis zu haben. Jemanden der Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbetätigung ermöglicht, positive Werte vermittelt und ein Vorbild für unsere Jugend ist. Ich wünsche Ihnen persönlich ganz viel Kraft, Gesundheit und weitere Freude in Ihrem Engagement für unsere jungen Menschen im Kyffhäuserkreis!“, schloss die Landrätin ihrer Laudatio ab und überreicht Herrn Pillep den Kyffhäuser Ehrenpreis für Lebenswerk.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Alten-, Behinderten, Kranken- und Hospizarbeit“

Käte Preuße, Bendeleben
Bild Ehrung Käte Preuße
 
 
Laudator zur Ehrenamtsgala: Knut Hoffmann, Bürgermeister Gemeinde Kyffhäuserland
 
 
 
 

Frau Käte Preuße ist im Verband der Kriegsopfer und Versehrten Sozialverband Hessen-Thüringen, insbesondere im Kreisverband Nordthüringen und hier speziell im Ortsverband des Ortsteils Bendeleben seit fast 23 Jahren mit ihrem sozialen Engagement und ihrer Hilfsbereitschaft vielen Menschen Ansprechpartner und Helfer.

Der VdK Sozialverband vertritt die Mitglieder in ihren sozialen und sozialpolitischen Interessen. Die Hauptzielgruppe bilden dabei die Senioren.

Vermutlich mehr als 200 Tage im Jahr ist sie für ihren Ortsverband oder den Kreisverband tätig oder unterwegs. Sie eines von sechs Gründungsmitgliedern des Ortsverbandes Bendeleben im Jahr 1991. Die Bendeleber Partnergemeinde und Partnerverband des VdK in Zimmersrode bei Fritzlar stand damals mit hilfreichen Tipps zur Seite.

Das Interesse der Ortsgruppe lag immer darin, gerade den älteren Menschen Abwechslung zu bieten und das Leben interessant zu gestalten. Ein fester Bestandteil sind die monatlich stattfindenden gemeinsamen Nachmittage. Diese sind weit mehr als nur Kaffeetrinken und ein Pläuschchen halten. Die hier organisierten Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen (Heimat verbunden, medizinisch,  kriminalistisch) laden ein, immer wieder etwas Neues zu entdecken. Auch finden in der Ortsgruppe regelmäßig Ausflüge statt. Auf diesen Fahrten wurde und wird nicht nur die Heimat erkundet, sondern auch weit darüber hinaus suchte man sich Ausflugsziele deren Besuch lohnenswert gewesen ist.

Seit Gründung war sie im Vorstand des Ortsverbandes VdK Bendeleben tätig. Auch für sie galt es damals, die Ärmel hochzukrempeln und selbst etwas auf die Beine zu stellen. Den Vorsitz übernahm sie im Jahr 2001 im Alter von 72 Jahren. Seit nunmehr fast 13 Jahren steht sie dem Ortsverband als Vorsitzende vor.

Ihr ausgezeichnetes Organisationstalent hilft ihr sehr dabei, den Ortsverband zu führen, Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen vorzubereiten, auszurichten und durchzuführen.

Auch die Mitarbeit im Kreisverband des VdK sei hier ebenso erwähnt wie die Zusammenarbeit bzw. Kooperation mit dem Verband der Behinderten im Kyffhäuserkreis, dem Blinden- und Sehbehindertenverband oder dem Regionalverband hörgeschädigter und tinnitusbetroffener Menschen im Kyffhäuserkreis.

Nicht zuletzt durch ihre Unermüdlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihren zielgerichteten Umgang mit Menschen hat sie das gesellschaftliche Leben im Ortsverband mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit ungemein für die Mitglieder des Verbandes bereichert.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungswesen“

Peter Kaschak, Feuerwehrverein Sondershausen e.V.
Bild Ehrung Peter Kaschak, Feuerwehrverein Sondershausen e.V.
 
 
Laudator zur Ehrenamtsgala: Herr Kreyer, Bürgermeister Stadt Sondershausen
 

In der Kategorie „Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungswesen“ ging der 1. „Kyffhäuser Ehrensamtspreis“ an Herrn Peter Kaschak vom Feuerwehrein Sondershausen e.V.

 
 
Der 56-Jährige arbeitete von 1969 – 1972 in der AG „Junge Brandschutzhelfer“ – dem Vorläufer der Jugendfeuerwehren – mit. Dort stand vor allem die Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr mit den örtlichen Schulen im Fokus.

1972 trat er in die Freiwillige Feuerwehr Sondershausen ein. Von 1881 bis 1983 war er dort stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, seit 1983 ist er Jugendfeuerwehrwart.

1981 machte Herr Kaschak sein Hobby zum Beruf und wurde Berufsfeuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr in Nordhausen. Nichtsdestotrotz blieb er bis heut der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen treu.

In seinem nunmehr über 40-jährigen ehrenamtlichen Engagement durchlief er zahlreiche Qualifikation, z.B. zum Gruppenführer, zum Maschinisten und  zum Rettungssanitäter.

Herr Kaschak war 1991 Gründungsmitglied der Kreisjugendfeuerwehr Sondershausen und bis 2013 dessen stellvertretender Kreisjugendwehrwart. Zu seinen Aufgaben in und für die Jugendfeuerwehr zählten u.a.:
  • wöchentliche Ausbildung der Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr durchführen
  • Zeltlager der Jugendfeuerwehr planen und durchführen
  • Wochenendschulungen planen und durchführen
Er organisiert abwechslungsreiche und kulturelle Höhepunkte für „seine“ Jugendlichen (Kinobesuche, Besuche bei Berufsfeuerwehr Erfurt und Nordhausen, Flug mit dem DRK Rettungshubschrauber).

Er arbeitet eng mit Kindergärten  und den Grundschulen zusammen, um Aufklärungsarbeit auf dem Gebiet des Brandschutzes zu leisten und den Nachwuchs für die Aufgaben der Feuerwehr zu interessieren.

Für viele ist er mehr als ein geachteter Feuerwehrmann – er war und ist auch ein „zweiter“ Vater und ein guter Freund.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Heimat- und Brauchtumspflege“

Hartmut Jünemann, Großenhrich
Bild Ehrung Hartmut Jünemann, Großenhrich
 
Laudatorin zur Ehrenamtsgala: Uta Kunze

Der Reformator Martin Luther sagte einmal: „Wer Gutes tun will, muss es verschwenderisch tun“. Treffender kann man die ehrenamtliche Arbeit von Herrn Jünemann nicht beschreiben. Herr Jünemann geht seit nunmehr einem halben Jahrhundert „verschwenderisch“ mit seiner Freizeit um und widmet sich tagtäglich seiner großen Leidenschaft - der Geschichte der Stadt Großenehrich.

Sein ehrenamtliches Engagement erstreckt sich über viele Bereiche: forschen, sammeln, schreiben und aktualisieren. Dahinter steckt eine unglaublich spannende Kostbarkeit, bei der es viel zu entdecken gibt und die den Kontakt zu vielen Menschen erst möglich macht(e). So schreibt Herr Jünemann die Chronik der Stadt, die Chroniken der örtlichen Vereine, pflegt den regionalen Kontakt zu Geschichtsvereinen, hält Vorträge, organisiert Führungen zum Beispiel durchs Mühltal und hat die Heimatstube mit interessanten Exponaten aus der Stadtgeschichte im Großenehricher Rathaus mit gestaltet. Das sind nur einige Beispiele für seinen unermüdlichen Einsatz.

Für die Schüler der Einheitsgemeinde ist er stets da, um Auskunft über die Geschichte der Stadt zu geben. Und wer was über seine Wurzeln, seine Familiengeschichte in unserem Ort wissen will, klopft natürlich auch bei Herrn Jünemann an.

Am Anfang schrieb er noch alles eigenhändig mit der Schreibmaschine. Im Zeitalter von Computertechnik kann sich das kaum noch einer vorstellen. Aber Herr Jünemann ist nicht in der Vergangenheit stehen geblieben. Er nutzt natürlich auch die neuen Medien. Dabei ist bewundernswert, dass es für ihn selbstverständlich ist, seine Bemühungen privat zu finanzieren und das verdient Hochachtung.

Herr Jünemann ist in diesem Februar 80 Jahre alt geworden, aber an den Ruhestand in Bezug auf das Ehrenamt denkt er noch lange nicht. Er hat noch Vieles vor und zu erledigen, sagte er, und dies ist bemerkenswert und verdient es ausgezeichnet zu werden.

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“ sagte einst Albert Schweizer. Das Denkmal hat sich Herr Jünemann schon in den Herzen seiner Mitmenschen in der Einheitsgemeinde Großenehrich erbaut, indem er die Geschichte lebendig hält und sie sogleich für die zukünftigen Generationen bewahrt.


Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Kinder- und Jugendarbeit“

Technisches Hilfswerk Helfervereinigung Sondershausen e.V.
/ Bereich Jugend
Bild Ehrung Technisches Hilfswerk Helfervereinigung Sondershausen e.V. / Bereich Jugend
Laudatorin zur Ehrenamtsgala: Frau Kraffzick, Jugendhilfeausschussvorsitzende des Kyffhäuserkreises

Mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Kinder- und Jugendarbeit“ wurde zur Ehrenamtsgala am 23.05.2014 ein Verein geehrt, bei dem sich die Mitglieder in ihrer Freizeit Menschen in Not widmen,
 
um professionelle Hilfe zu leisten: das Technische Hilfswerk Helfervereinigung Sondershausen e.V. / Bereich Jugend.

Dabei ist es egal, welche Art der technischen Hilfsleistung benötigt wird, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beherrschen ihr Handwerk. Ob in Deutschland oder im Ausland – die freiwilligen Einsatzkräfte stehen bereit, wenn Menschen in Notsituationen Hilfe brauchen. Das Fundament dafür ist eine gute Ausbildung in verschiedenen Fachbereichen und stetiges Training der Fähigkeiten. Dieses freiwillige Engagement ist damit nicht nur für den Verein, sondern auch für unsere gesamte Gesellschaft von unschätzbarem Wert.

Über 1,7 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind die Basis einer Sicherheitsarchitektur, die sich täglich bewährt – von der örtlichen Gefahrenabwehr bis zur Bewältigung von Naturkatastrophen. Ohne die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Mitarbeit in den Organisationen wäre die Einsatzfähigkeit der Einheiten kaum möglich. Die ehrenamtliche Arbeit in den verschieden ausgerichteten und immer hoch professionell aufgestellten Organisationen zu fördern und für die Zukunft zu sichern, ist erklärtes Ziel des Bundesministeriums des Innern.

Gegründet wurde der Verein im August 1994. Zu den herausragenden Einsätzen des Ortsverbandes im letzten Jahr zählen:
  • die Einsatzaufträge zum Hochwasser im Juni 2013, in Borna, Grimma und Umgebung
  • die Essensversorgung der vielen Umzugsteilnehmer zum zeitgleichen Thüringentag 2013
  • die Unterstützung beim Abstützen eines Fachwerkhauses, nach einem Brand
  • da der Ortsverband Sondershausen, als einziger Ortsverband in Thüringen, gesonderte Fachkenntnisse im Behelfsbrückenbau besitzt, konnte der Verein im Thüringer Wald bei der Sanierung einer Brücke beim Aufstellen einer sog. Behelfsbrücke unterstützen
  • die Verlegung einer Notleitung, aufgrund eines umgefallenen Strommasten im Sondershäuser Ortsteil Jecha, nach einem Verkehrsunfall
Die Kinder- und Jugendarbeit ist in allen Hilfsorganisationen ein bedeutsames Arbeitsfeld. Kinder und Jugendliche werden für die Arbeit und die Mitarbeit in einer Hilfsorganisation motiviert und für die Thematik des Hilfeleistungssystems im Bevölkerungsschutz sensibilisiert.

Dabei wird die Leistung der jungen Menschen stets herausgefordert, aber niemals angeordnet. Die jungen Menschen kommen meist mit hohem sozialem Engagement zum „helfen wollen“ und diese Motivation gilt es zu erhalten und zu fördern.

Das Erringen des THW-Helferabzeichens ist ein großer Ansporn für alle kleinen Helfer. Zu vergleichen mit einem Sportabzeichen, nur in spezifischen Disziplinen des Helferalltages, ringt der Nachwuchs um diese Auszeichnung.

Die Angebote der Hilfsorganisation sind sehr vielfältig und bestehen aus einer Mischung aus Spiel-, Lern- und Probierelementen in einer bunt gemischten Gruppe. Den Jugendlichen soll neben dem Verantwortungsbewusstsein auch die Bedeutung von Zusammenhalt, Teamwork und sozialen Aufgaben vermittelt werden. Mit großem Engagement will die Helfervereinigung erreichen, dass dem THW ein qualifizierter und motivierter Nachwuchs gesichert wird, der später bereit ist, Verantwortung zu tragen und Führungsaufgaben zu übernehmen.

Die Jugendausbildung im Ortsverband Sondershausen erfolgt mindestens 1x monatlich. Nach dem Motto „Spielend Helfen Lernen“ werden die Junghelferinnen und Junghelfer an die Aufgaben des Technischen Hilfswerks herangeführt. Bei kleineren Absicherungsaufgaben des THW darf der Vereinsnachwuchs schon tatkräftig mithelfen. So ist es mittlerweile eine schöne Tradition, dass die THW-Jugend bei der Betreuung und Absicherung der Strecke des Possenlaufes hilft. Auch bei der jährlichen Aktion der Stadtsäuberung helfen ausnahmslos alle tatkräftig mit. Speziell für die „Kleinen“ gibt es einmal jährlich ein Ausflugswochenende mit Übernachtung.

Möglich ist diese rege Jugendarbeit nur durch das geduldige ehrenamtliche Engagement der erwachsenen Mitglieder des Helfervereins. Sie beziehen die Kinder und Jugendlichen in alle Vereinsaktivitäten mit ein. Es wird zusammen gearbeitet und zusammen gefeiert, denn die Bedeutsamkeit der allgemeinen Jugendarbeit ist mindestens genauso wichtig, wie die Ausbildung.

Jugendausbildung im Ehrenamt ist eine wichtige und nützliche Sache. Nur Kontinuität und freundschaftliche Betreuung sichern diese dem Gemeinwohl verpflichtende Helferdienste auch in Zukunft.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Kultur“

Sebastian Weidauer, Artern
Bild Ehrung Sebastian Weidauer, Artern
Laudator zur Ehrenamtsgala: Holger Häßler, 1. Kreisbeigeordneter des Kyffhäuserkreises

Den „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ 2014 in der Kategorie „Kultur“ erhält Sebastian Weidauer für seit nunmehr fast 15-jähriges ehrenamtliches Engagement im Kinder- und Jugendschalmeienorchester Artern e.V.

 
 
Seit November 2000 ist Sebastian Weidauer aktives Mitglied im Kinder- und Jugendschaleienorchester Artern e.V. und spielt seitdem dort Schlagzeug. Vor vier Jahren kam die Accord-Schalmei hinzu.

Seit neun Jahren ist er stellvertretender musikalischer Leiter im Verein, hat damit einhergehend die Organisation von Gesamtproben inne und trägt die musikalische Verantwortung bei Auftritten.

Seit vielen Jahren leitet er die Nachwuchsproben. Er betreut die Nachwuchsmusiker und begleitet diese zu Auftritten und Reisen.

Er ist seit elf Jahren im Vorstand des Vereins und dort unter anderem als Schriftführer, Kassenprüfer, Chronist und Jugendbeauftragter tätig. Seit mehreren Vorstandsperioden ist er obendrein der Mann für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Darstellung des Vereins in sozialen Netzwerken und die Pflege der Homepage.

Den alle zwei Jahre stattfindenden „Countdown der Schalmeien“ – ein deutschlandweites Zusammenkommen vieler Schalmeienorchester – organisierte er maßgeblich für den Verein mit. Auch die internationalen Kontakte und Austausche gestaltete er mit und begleitete sie.

Während seines Lehramtsstudiums in Jena, dem Referendariat in Greiz und einem 3-monatigen Auslandsaufenthalt in Sibirien ließ Sebastian Weidauer sein Engagement für den Verein nicht ruhen und „opferte“ jede freie Minute, um den Verein zu unterstützen und seine ihm übertragenen Aufgaben wahrzunehmen (dank der neuen Medien kein Problem). Alle diese Dinge sind für ihn eine Selbstverständlichkeit und keine zusätzliche Belastung.

Neben seinem Engagement im Verein zeichnet Sebastian Weidauer aus, dass er immer ein offenes Ohr für die Probleme des Vereins und der Mitglieder hat, offensiv nach Lösungen sucht und diese umsetzt. Auch dank seines Pädagogikstudiums ist er überaus begabt im Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Verein – was gerade mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung ein nicht mehr weg zu denkender Schatz ist.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Selbsthilfe und Gesundheit“

Fritz Apel, Greußen
Bild Ehrung Fritz Apel, Greußen
Laudatoren zur Ehrenamtsgala: Herr René Hartnauer, Bürgermeister Stadt Greußen, und Brigitte Neumann, Vorsitzende Regionalverband hörgeschädigter und tinnitusbetroffener Menschen Kyffhäuserkreis e.V.

Wie ein Mensch sein Schicksal meistert,
ist wichtiger, als was sein Schicksal ist.
Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt
(1767 - 1835)

Fritz Apel, eine Persönlichkeit von einem Mann, ausgerüstet mit viel Achtung und Respekt seiner Mitarbeiter, bekam Anfang der achtziger Jahre die Diagnose, dass eine Blindarmentzündung verkannt wurde. Folge war, dass im Nachgang mehrere Operationen und Behandlungen notwendig waren, da andere Organe in Mitleidenschaft gezogen wurden.
 
Innerhalb dieser Nachbehandlung bekam Herr Apel ein Medikament verabreicht, welches als Nebenwirkung den Verlust seines Hörsinns zur Folge hatte. Nun - so konnte man aus Familienkreisen erfahren - begann der eigentliche Leidensweg.

Der Verlust eines unserer Sinne hat zur Folge, dass man lernen muss, die anderen Sinne spezieller zu nutzen. Bis dahin sind aber die Folgen, dass die körperliche Orientierung durcheinander kommt, die menschliche Leistungsfähigkeit sinkt, der soziale Umgang mit seinen Mitmenschen auf eine harte Probe gestellt wird und sich die psychologische Einstellung der nicht mehr bestehenden Vollwertigkeit entwickelt. Das alles musste Fritz Apel auch noch in seiner Funktion als Betriebsleiter eines großen (damals) Volkseigenen Betriebes meistern.

In dieser Phase wurde ihm deutlich, dass er einer Randgruppe angehört, die eben keiner hört – im wahrsten Sinne des Wortes. Er setzte seine gesamte Energie ein, um denen zu helfen, die sein Schicksal teilen. Es reifte die Entscheidung, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, der inzwischen seinem 20. Jahrestag entgegen geht.

Diesen Verein „Regionalverband hörgeschädigter und tinnitusbetroffener Menschen Kyffhäuserkreis“ gründete Fritz Apel mit einigen Mitstreitern im Dezember 1994. Er wurde vorsitzender und begleitete diese Funktion bis 2012.

Der Verband hat heute über 50 Mitglieder und ist der größte Hörgeschädigtenverband in Thüringen. Fritz Apels Energie, seine Initiative und auch seine Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass der Regionalverband nicht nur regional, sondern auch landesweit ein geachteter Partner der Behindertengruppe Hörgeschädigter ist.

Sein energischer Kampf um die Rechte hörbehinderter Menschen macht ihn auf Landesebene zu einer anerkannten Persönlichkeit. Konstruktive Auseinandersetzung mit Verantwortungsträgern aus Parteien, Verwaltung und Wirtschaft verfolgten immer das Ziel, Barrieren für Hörgeschädigte abzubauen, sie in die Gesellschaft zu integrieren, sie als vollwertige Menschen anzuerkennen.

Herr Apel baute ein Netzwerk aus Kliniken, Ärzten, Wissenschaftlern, wohltätigen Einrichtungen und Vereinen auf – immer darauf ausgerichtet, die Situation hörbehinderter Menschen zu verbessern und ihnen bei ihrer Lebensbewältigung zu helfen. Unzählige Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Hörschädigung fanden bei Polizei, bei Feuerwehren, in Schulen, in öffentlichen Einrichtungen und vielen mehr statt.

Ein bekannter Philosoph sagte einmal:

„Nicht sehen entfernt von den Dingen,
nicht hören entfernt von den Menschen“

Genau das wollte und will Fritz Apel verhindern und dafür erhielt er in der Kategorie „Selbsthilfe und Gesundheit“ den „Kyffhäuserkreis Ehrenamtpreis“ am 23.5.2014.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Sport“

Waltraud Maletschek, Sondershausen
Bild Ehrung Waltraud Maletschek, Sondershausen
 
 
Laudator zur Ehrenamtsgala: Herr Dr. Andreas Räuber, Präsident Kyffhäuser Kreissportbund e.V.

Ausgrenzung verhindern! Den Breiten- und Behindertensport fördern! Menschen helfen, besser zu leben! All dies sind Signets des hohen gesellschaftlichen Engagements, welches das Leben und Wirken von Frau Maletschek prägen und auszeichnet. Und dies mehr als die Hälfte ihres Lebens, genau genommen seit fast fünf Jahrzehnten.

 
 
Das Jahr 1966 markiert den Beginn des ehrenamtlichen Wirkens von Waltraud Maletschek. Zunächst widmete sie sich als Übungsleiterin in der Leichtathletik eines Sondershäuser Sportvereins der Entwicklung sportlicher Talente. Seit Anfang der 80-er Jahre war sie dann als Betreuerin verschiedener Sportgruppen junger und jung gebliebener Menschen im Erwachsenenalter aktiv.

Die Jahre 1989/1990 waren in Ostdeutschland mit vielfältigen, oft einschneidenden Veränderungen verbunden. Gerade für den Behinderten- und Rehabilitationssport ergaben sich hierdurch neue Möglichkeiten und Perspektiven. Diese waren jedoch nur zu erschließen, indem sich Menschen auf den Weg machten, diese Potenziale zu nutzen und nutzbar zu machen. Zu den Frauen und Männern, welche dieses Wagnis eingingen, zählte Waltraud Maletschek. Seit nunmehr 24 Jahren ist sie nicht nur Mitglied dieses Vereins. Als engagierte Übungsleiterin, zeitweilig als stellvertretende Vorsitzende des Vereins, und nunmehr als Vorsitzende der Revisionskommission hat sie selbst einen unschätzbaren Beitrag dafür geleistet, dass ihr Verein mit inzwischen 727 Mitgliedern mit weitem Abstand der größte Sportverein im Kyffhäuserkreis ist. Fast schon nebenher betreute sie als eine von 28 lizenzierten Übungsleitern des Vereins vier Seniorensportgruppen.

Doch ihr Engagement endet nicht an der Sporthallentür. Wochenendfahrten, gemeinsame Ausflüge, kleine Feiern oder Wanderungen, die sie mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen organisiert, machen das Üben und Trainieren noch interessanter. Darüber hinaus sorgt sie gemeinsam mit den Mitgliedern ihrer Sportgruppen durch kleine Vorführungen für Abwechslung im Alltag der Bewohner des DRK-Seniorenheims in Sondershausen.

All dies gelingt ihr stets in einer außerordentlich charmanten Art und Weise, die sie zu einem geachteten und geschätzten Mitmenschen in ihrer Heimatstadt Sondershausen macht. Der Vereinsvorsitzende des BRSG Kyffhäuser e.V., Torsten Kawaletz, der Bürgermeister und die Erste Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Herr Kreyer und Frau Kraffzick, und der Präsident des Kyffhäuser-Kreissportbundes, Dr. Andreas Räuber, danken ihr für fast fünf Jahrzehnte im, mit und für den Sport.

Neben ihrem Engagement im sportlichen Bereich engagiert sie sich für den Tierschutz. So stand sie u.a. fünf Jahre an der Spitze des örtlichen Tierschutzvereins. Auch hierfür gilt ihr ein besonderer Dank.

Auszeichnung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ in der Kategorie „Vielfältiges gesellschaftliches Engagement“

Familieninitiative FLÖHCHEN, Artern
Bild Ehrung Familieninitiative FLÖHCHEN, Artern
Laudator zur Ehrenamtsgala: Wolfgang Koenen, Bürgermeister Stadt Artern
    
Den zweiten „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ 2014 in der Kategorie „vielfältiges gesellschaftliches Engagement“ erhält eine Familieninitiative aus Artern, die sich den Namen „Flöhchen“ gegeben.
 
Das „Flöhchen“ ist schon langjährig aktiv und bringt durch seine Offenheit Familien aus verschiedenen sozialen Gruppen zusammen. Ausgehend von einem festen Kern mehrerer Familien, die sich wöchentlich treffen, werden verschiedene Aktionen geplant, die einen größeren Kreis an Teilnehmern ansprechen und integrieren.

Die Initiative „Flöhchen“ findet ihren Ursprung im ehemaligen Angebot des Mutter-Kind-Frühstücks der evangelischen Kirchengemeinde Artern. Als im Jahr 2009 das Treffen durch den Umzug der betreuenden Gemeindepädagogin wegfallen sollte, beschlossen die Mütter, sich eigeninitiativ nachmittags weiter zu treffen.

Auch das Modell des Kinderkleiderbasars wurde eigeninitiativ übernommen und deutlich ausgebaut. 2010 entstand aus diesem Kreis ein erneutes Angebot des Mutter-Kind-Frühstücks. Aus der Frühstücksrunde bekam mit dem Älterwerden der Kinder das Nachmittagstreffen größeren Zulauf. Auch über Kontakte im Rahmen des Basars und weiteren Aktionen von „Flöhchen“ kamen immer wieder neue Familien zu den Treffen. Ende 2012 konnte eine weitere Runde des aktuellen Krabbelfrühstücks in den Räumen des Gemeinde- und Familiezentrums starten. So ist die Zahl integrierter Familien, Mütter und Kinder stetig gestiegen.

Heute stellt sich das Engagement der Initiative „Flöhchen“ so dar: Ausgehend von drei kontinuierlichen Angeboten, dem Freitagstreff für Familien, dem montäglichen Krabbelfrühstück und dem zweimal im Jahr stattfindenden Kindersachenbasar, gibt es eine Vielzahl weiterer Aktionen und Freizeitangebote. In der Freitagsgruppe treffen sich die Familien. Während die Kinder im Garten spielen, haben die Eltern Zeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. In dieser Zeit werden neue Ideen geboren und an ihrer Umsetzung gearbeitet. So wird gemeinsam gebastelt, ein Ostereiersuchen veranstaltet und ein Krippenspiel zur Aufführung gebracht. Es werden Ausflüge in die umliegenden Orte unternommen sowie Wochenendfreizeiten und Tagesfahrten organisiert.

Der Kindersachenbasar findet in diesem Jahr bereits zu 13. Mal statt. Aber auch die Kinder können zu diesem Anlass ihren Flohmarkt durchführen.

Obwohl der Floh an sich etwas sehr, sehr kleines ist, so ist „Flöhchen“ etwas richtig Großes! Und darauf können die Initiatoren sehr stolz sein.
Siegfried Weber, Kirchengel
Bild Ehrung Siegfried Weber, Kirchengel
Laudatorin zur Ehrenamtsgala: Kersten Steinke, Mitglied des Deutschen Bundestages

Mit dem Kyffhäuser Ehrenamtspreis in der Kategorie „Vielfältiges gesellschaftliches Engagement“ werden Personen geehrt, die sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen und in einer besonderen Form langjährig ehrenamtlich im Kyffhäuserkreis engagieren.

Siegfried Weber aus Kirchengel ist einer davon. Herr Weber blickt auf stolze 60 Jahre Ehrenamtsarbeit zurück. Er hat sich in seinem langen Leben, er ist heute 82 Jahre jung, immer der Ehrenamtsarbeit in den verschiedensten Bereichen intensiv gewidmet.

So hat er sich seit 60 Jahren der Arbeit im Deutschen Roten Kreuz verschrieben. 40 Jahre davon hat er den Blutspendestützpunkt in Kirchengel geleitet und bis 2007 mehr als 160 Blutspendetermine des DRK in Kirchengel organisiert. Er selbst hat 105 Mal Blut gespendet und somit Leben gerettet.

Als in den siebziger Jahren für zwei Jahre die Gemeindeschwester für Kirchengel ausfiel, half er auch hier aus. Die Bereichsärztin des Landambulatoriums in Greußen fragte ihn damals, ob er als ausgebildeter Rot-Kreuz-Helfer für eine Übergangszeit ehrenamtlich aushelfen könne und natürlich sagte Herr Weber zu. Er bekam hierfür für über 1.000 ehrenamtliche Pflegestunden die DRK-Pflegespange in Gold.

1956, also vor 58 Jahren, ist Herr Weber zum Karneval gestoßen, was ihm viel Freude bereitete. In seinem Verein, dem KCC Rot-Weiß Kirchengel, saß er lange Zeit im Vorstand, war 12 Jahre närrisch ehrenamtlicher Gardegeneral, amtierte 17 Sessionen als Präsident des Kirchengler Karnevals und wurde später Ehrenpräsident. In seinem Heimatort war er 25 Jahre stellvertretender Bürgermeister, amtierte ebenso lang als Vorsitzender der Schiedskommission und war 20 Jahre als Schöffe am Amtsgericht aktiv.

Von 1962 - 1985 leitete er als Vorsitzender den Dorfklub in Kirchengel. Dieser Dorfklub wurde in das Ehrenbuch der Urania eingetragen, weil er im Umkreis der war, der die meisten Veranstaltungen für das Dorfleben organisierte.
Zusätzlich hat sich Herr Weber in der Seniorenarbeit engagiert. Dort ist er seit 50 Jahren aktiv, beginnend im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit in der Volkssolidarität in Kirchengel. In den letzten Jahren betätigte er sich als Vorsitzender der Landsenioren im Bereich Sondershausen weiter auf dem Gebiet der Seniorenarbeit, organisierte Veranstaltungen und Fahrten.

Wenn Herr Siegfried Weber etwas tut, dann ausdauernd und erfolgreich, was ihm schon die eine oder andere Würdigung einbrachte. Herr Siegfried hat sich in seinem ganzen Leben ehrenamtlich betätigt und für andere Menschen eingesetzt und hat deshalb die Ehrung mit dem „Kyffhäuser Ehrenamtspreis“ mehr als verdient.

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