Industrie- und Handelskammer Erfurt (IHK)

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Kontaktdaten der IHK Erfurt.

Presseinformationen

„Netzwerk in Nordthüringen“ und Beratung zu rechtlichen Fragen am 10.10.2017

Im Oktober bieten die Netzwerkpartner vom „Netzwerk in Nordthüringen“ wieder einen Beratersprechtag für Existenzgründer und bestehende Unternehmen an. In persönlichen Gesprächen stehen kompetente Vertreter der Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank, IHK, HWK, GFAW, Agentur für Arbeit, von den Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung“ und den Projekten ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur für persönliche Gespräche zur Verfügung.


Ein Experte des Fachbereiches Standortpolitik|Recht, Steuern der IHK Erfurt beantwortet gern Ihre Fragen zu Rechtsformwahl, Gewerberecht, Handelsrecht, gewerblichem Mietrecht, Arbeitsrecht oder auch rechtlichen  Fragen im Zusammenhang mit der Berufsausbildung. Alle Beratungen sind kostenfrei.

    Wann?    10.10.2017 von 09:00 bis 16:00 Uhr
    Wo?        BIC Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße 50,
                  99734 Nordhausen / OT Bielen

Um vorherige Terminabsprache mit dem RSC Nordhausen der IHK Erfurt unter Telefon 03631 908210 wird gebeten. 
 
 

„Aktionstag Weiterbildung“ am 06.11.2017 im RSC Nordhausen

Berater der Abteilung Aus- und Weiterbildung der IHK Erfurt bieten in kontinuierlichen Abständen in den Regionalen Service-Centern einen „Aktionstag Weiterbildung“ an. Hier erhalten Sie Informationen zu Bildungsmöglichkeiten in der Region, Zulassungsvoraussetzungen und Fördermöglichkeiten wie dem Aufstiegs-BAföG.

Der nächste „Aktionstag Weiterbildung“ findet am 6. November 2017 in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr im Regionalen Service-Center Nordhausen, Wallrothstraße 4, statt. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Gärtner von der Industrie- und Handelskammer Erfurt zur Verfügung. Die individuelle Beratung ist kostenlos.
 
Vorherige Terminvereinbarung unter Tel. 03631 908210 ist dringend erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
 
 

Selbstständig im Nebenerwerb Informationsveranstaltung im Regionalen Service-Center in Nordhausen

Welche Besonderheiten sind zu beachten bei einer Selbstständigkeit im Nebenerwerb? Hierzu informiert die Industrie- und Handelskammer Erfurt am Montag, dem 9. Oktober 2017, von 17:00 bis 19:00 Uhr im Regionalen Service-Center der IHK in Nordhausen, Wallrothstraße 4.

In einer kostenlosen Veranstaltung werden Auskünfte zu Formalitäten, steuerlichen Fragen, zur Kleinunternehmerregelung, Rechnungserstellung und Buchhaltung gegeben sowie Fallbeispiele erläutert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Klärung individueller Fragen.

Bei Interesse ist vorherige Anmeldung erforderlich unter Tel. 03631 908210 oder per E-Mail an hoechst[at]erfurt.ihk.de.
 
 

Seminar für Existenzgründer vom 06.11. bis 09.11.2017 im RSC Nordhausen der IHK Erfurt

Das Regionale Service-Center Nordhausen der IHK Erfurt, Wallrothstraße 4, bietet vom 06.11. – 09.11.2017 wieder täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr ein Seminar für Existenzgründer mit folgenden Schwerpunkten an:
  • Anforderungen an den Existenzgründer
  • Gründungsidee  und Marktstrategie
  • Planung des Vorhabens
  • Rechtliche Voraussetzungen
  • Finanzierung
  • Steuereinmaleins
  • Rentabilität und Rechnungswesen
Wir unterstützen Sie gern dabei, Ihren Wunsch nach selbstständiger Tätigkeit wahr werden zu lassen. Mit der Teilnahme an einem Existenzgründerseminar schaffen Sie sich eine gute Basis dafür, dass Ihre Geschäftsidee in eine langfristige erfolgreiche Unternehmensgründung mündet.

Die Durchführung des Seminars ist an eine Teilnehmerzahl gebunden, daher freuen wir uns schon jetzt auf Ihren Anruf. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bitten wir um Anmeldung im RSC Nordhausen unter Telefon 03631 908210.

Kostenlose Erfinderberatung bei der IHK Erfurt - Hier finden Sie die Termine für das IV. Quartal 2017!

Die „Erfinderberatung“ in der Industrie- und Handelskammer Erfurt bietet kleineren Mitgliedsunternehmen und freien Erfindern die Gelegenheit, sich von einem Patentanwalt über Schutzrechte wie Patent, Gebrauchsmuster, Marke und eingetragene Designs informieren zu lassen. Diese Beratungen sind kostenfrei.

Wo?
IHK Erfurt, Raum A 3.04, Arnstädter Straße 34

Wann?
05.10.2017, 15:00 bis 17:00 Uhr
02.11.2017, 15:00 bis 17:00 Uhr
07.12.2017, 15:00 bis 17:00 Uhr

Die Nachfrage ist sehr groß, daher ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich. Als Ansprechpartnerin der IHK Erfurt steht Ihnen Alicia Fischer unter Telefon 0361 3484-260 oder alicia.fischer[at]erfurt.ihk.de zur Verfügung.

Erfolgreicher Ausbildungsstart für Flüchtlinge

Beim Projekt zur Förderung der beruflichen Integration von Flüchtlingen und Migranten (FIF) zieht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt eine erfolgreiche Bilanz. In diesem Jahr erhielten 49 Geflüchtete und Migranten einen Ausbildungsvertrag.

Das durch den Freistaat Thüringen kofinanzierte Gemeinschaftsprojekt FIF der Thüringer IHKs und Handwerkskammern begleitet seit Dezember 2015 Geflüchtete und Migranten erfolgreich in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die überwiegende Mehrheit der 275 Projektteilnehmer, welche durch die IHK Erfurt betreut werden, befinden sich im besten ausbildungsfähigen Alter. „Durch die individuelle Betreuung konnten dieses Jahr 49 Jugendliche eine Ausbildung beginnen und somit die Chance auf eine berufliche Perspektive in der Thüringer Wirtschaft ergreifen“, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Gerald Grusser. Die persönliche Berufswegeplanung für die Projektteilnehmer und der direkte Kontakt zu den Unternehmen seien dabei die Basis für die positiven Ergebnisse.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmen in Thüringen bereit sind, Migranten und Flüchtlinge einzustellen. Die Vielzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge veranschaulicht die Offenheit der Unternehmen gegenüber dem neuen Bewerberkreis. „Rund jeder 40. Ausbildungsvertrag in Nord- und Mittelthüringen wurde durch das FIF-Projekt begleitet. Dies verdeutlicht, dass der Königsweg der Integration über den Ausbildungsmarkt führt“, resümiert der IHK-Chef.

Zukünftig werden die Vertragsabschlüsse ausländischer Bewerber erheblich ansteigen. Viele der in den vergangenen zwei Jahren nach Thüringen gekommenen Geflüchteten haben ihre Qualifizierungskurse durchlaufen und verfügen jetzt über ein vermittlungsfähiges Sprachniveau, um in den hiesigen Arbeits- und vor allem Ausbildungsmarkt integriert zu werden.

Positive Beispiele aus regionalen Ausbildungsbetrieben:

Stadt Erfurt:
Transgourmet Deutschland GmbH & Co Betrieb SELGROS Cash & Carry Erfurt, An der Flurscheide 1, 99089 Erfurt:
Ausbildungsbeginn für zwei afghanische Auszubildende als Verkäufer (18 und 24 Jahre alt). Ein weiterer Ausbildungsvertrag wird in den nächsten Tagen als Fachkraft Lagerlogistik für einen Afghanen dazukommen (28 Jahre).

Landkreis Weimarer Land:
Dr. Schär Deutschland GmbH, Lichtensteiner Str. 1, 99510 Apolda
Ausbildungsbeginn für einen 27-jährigen Afghanen, der seine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer beginnt und zuvor bei Dr. Schär ein Praktikum absolviert und als Produktionshelfer gearbeitet hat.

Gotha:
Pension & Restaurant Brauhaus, Bachstraße 14, 99894 Friedrichroda
36-jähriger Syrer beginnt seine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe. Zuvor hat er mehrere Praktika in Restaurants und Hotels absolviert.

Stadt Weimar:
Hotel Elephant, Markt 19, 99423 Weimar
24-jähriger Syrer beginnt Ausbildung zum Hotelfachmann

Kyffhäuserkreis:
CMM Freizeitbetrieb Hotel Thüringer Hof, 17-jähriger Afghane absolviert seine Ausbildung zum Koch

Unstrut-Hainich-Kreis:  
ThüFlor Blumengroß- und Einzelhandel GmbH, Friedrich-Naumann-Straße 46, 99974 Mühlhausen, 17-jährige Migrantin aus der Dominikanischen Republik erhält Ausbildung zur Floristin

Stadt Eisenach:
Café Toccata, Markt 2, 99817 Eisenach
18-jähriger Afghane beginnt seine Ausbildung zum Koch
 
 

Vorbereitungslehrgang auf Ausbilder- Eignungsprüfung nach AEVO ab 06.11.2017 im RSC Nordhausen (berufsbegleitend)

Neue Berufe und Ausbildungsstrukturen, neue Prüfverfahren sowie moderne Lern- und Lehrmethoden stellen an die Ausbilder zunehmend erhöhte Anforderungen. Die Ausbilderlehrgänge der IHK Erfurt wurden umfassend auf die veränderten Ausbildungsprozesse abgestimmt und vermitteln spezielle berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse.

Möchten Sie die Ausbildung Ihres Fachkräftenachwuchses selbst in die Hand nehmen? Für künftige Berufsausbilder bietet die IHK Erfurt in Nordhausen einen Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO über 115 Unterrichtsstunden an.

Wo:
Regionales Service-Center Nordhausen, Wallrothstraße 4

Wann:
06.11.2017 bis 05.02.2018     
montags und mittwochs 16:30 – 20:30 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie von den Mitarbeitern des RSC Nordhausen unter Telefon 03631 908210 oder über www.erfurt.ihk.de .
 
 

Neue Regelung für Gewerbeabfall

Am 21.04.2017 wurde die novellierte Gewerbeabfallverordnung im Bundesgesetzblatt verkündet. Sie ist am 01.08.2017 in Kraft getreten und löst die Verordnung von 2002 ab. Neu reguliert wurden die Vorgaben an die Getrennthaltung von gewerblichen Siedlungsabfällen sowie die Entsorgung von Abfallgemischen und Bau-Abfällen, die ebenfalls unter die Verordnung fallen. Vor allem steigt der Dokumentations- und Begründungsaufwand.

Die IHK Erfurt hat ein Merkblatt erstellt, um die Reihenfolge der Optionen und die damit jeweils verbundenen Pflichten deutlich zu machen, zudem werden Art und Umfang der geforderten Dokumentation näher beschrieben. Das Merkblatt finden Sie unter www.erfurt.ihk.de / Dokumenten-Nr. 3716642.

Weitere Informationen erhalten Sie von Antje Welz, Abteilung Innovation und Umwelt der IHK Erfurt, Tel. 0361 3484-218 oder welz[at]erfurt.ihk.de.
 
 

Produktpiraterie weiter auf dem Vormarsch

Schutzstrategie für Betriebe wertvoll | Thüringer Patentanmeldungen noch ausbaufähig

Mit einer Steigerung um zwei Prozent zum Vorjahr haben die EU-Zollbehörden 2016 rund 41 Millionen Fälschungen sichergestellt. Über ein Drittel davon entfällt auf Produkte des täglichen Gebrauchs, wie Lebensmittel und Getränke, Körperpflegeprodukte, Arzneimittel, Spielzeug und elektrische Haushaltsgeräte. Erneut führt China mit 80 Prozent aller beschlagnahmten Waren die Negativliste der Ursprungsländer der Nachahmungen an, informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.

„Das Ausmaß von Marken- und Produktpiraterie in der Weltwirtschaft ist inzwischen alarmierend. Die daraus resultierenden Folgen für betroffene Unternehmen sind gravierend und reichen von Umsatzrückgängen über den Verlust von Marktanteilen und der Zerstörung der Glaubwürdigkeit der Marke bis hin zu unberechtigten Produkthaftungsklagen“, fasst Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, zusammen. Vor diesem Hintergrund sei es für Erfinder und Betriebe wichtig, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und eine vorbeugende Strategie zu entwickeln, um die zahlreich vorhandenen rechtlichen und technischen Sicherheitsmaßnahmen zu nutzen. „Kleine und mittelständische Unternehmen sollten über eine Bestandsaufnahme zunächst klarstellen, welche Informationen nicht an Dritte oder gar Konkurrenten gelangen dürfen. Dies kann über schützende IT-Maßnahmen wie Verschlüsselung, Software-Updates oder Zugangskontrollen gelingen“, empfiehlt Stolze.

Erfolgreich wären häufig auch ganzheitliche Ansätze von Betrieben. Dabei würde beispielweise die eigene Belegschaft eingebunden, der Markt beobachtet, aktiv gegen Betrugsfälle vorgegangen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit betrieben, um die Kunden zu sensibilisieren. Die konkreten Maßnahmen richteten sich nach den jeweiligen Gegebenheiten und könnten je nach Hersteller, Produkt, Vertriebsweg oder Absatzmarkt variieren. Durch die Anmeldung von Patenten, Marken oder Designs sollte ein wirkungsvolles Instrument zur Abwehr von Produktpiraterie geschaffen werden. „Mit etwa 519 Patentanmeldungen im Jahr 2016 durch Thüringer Erfinder bewegt sich der Freistaat bundesweit im Mittelfeld. Hier ist noch einige Luft nach oben“, sagt die RSC-Leiterin.

Der vor wenigen Tagen von der Europäischen Union veröffentlichte Bericht über Grenzbeschlagnahmen zeige auf, dass eine Vielzahl von Plagiaten, Fälschungen und Raubkopien aus Drittländern in die EU eingeführt werden, allen voran aus China und Hong Kong, gefolgt von Vietnam, Pakistan, Kambodscha, der Türkei und Indien. Damit diese rechtsverletzenden Waren hierzulande erst gar nicht in den Geschäftsverkehr gelangen, führe der Zoll bei der Einfuhr stichprobenartige Kontrollen durch. Die IHK empfiehlt Firmen daher eine enge Zusammenarbeit mit dem Zoll. Basis für ein Tätigwerden der Zollbehörde gegen rechtsverletzende Produkte sind zum einen bestehende Schutzrechte und zum anderen ein vom Rechteinhaber eingereichter Antrag auf Tätigwerden. „Je mehr Informationen dem Zoll zur Verfügung gestellt werden, desto besser kann er für die betroffenen Unternehmen agieren, gezielt Nachahmungen aufspüren und aus dem Verkehr ziehen“, rät Stolze.
 
 

Arbeitsmarkt trotz Sommerpause stabil

Der Thüringer Arbeitsmarkt hat trotz der Sommerferien erneut Stabilität bewiesen. Zwar meldete die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen im Juli 1.337 Erwerbslose mehr als noch im Vormonat, doch die registrierte Arbeitslosigkeit ist gegenüber dem Juli des Vorjahres um weitere 8.106 Personen gesunken und erreicht mit 67.047 Erwerbslosen eine Quote von 5,9 Prozent.

„Die Thüringer Wirtschaft befindet sich in sehr guter Verfassung. Der leichte Anstieg bei der registrierten Arbeitslosigkeit ist für den Monat Juli nicht weiter dramatisch“, kommentiert Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, die aktuellen Zahlen. Zum einen sorgten Werksferien für eine Flaute bei Neueinstellungen, zum anderen meldeten sich Schulabgänger vor Ausbildungsaufnahme vorübergehend arbeitslos.

„Die robuste Binnennachfrage und stabile Exporte befördern nach wie vor den Wachstumskurs der regionalen Wirtschaft. Entsprechend positiv gestaltet sich die Beschäftigungsentwicklung. Auch im Jahresdurchschnitt 2017 rechnen wir mit weniger als 70.000 Erwerbslosen. Die Arbeitslosenquote dürfte dann dauerhaft unter sechs Prozent liegen“, zeigt sich die RSC-Leiterin zuversichtlich. Schließlich sei mit knapp 25.000 gemeldeten Arbeitsstellen im Juli ein neuer Höchststand erreicht worden. Viele Firmen würden weiterhin Fachkräfte suchen.
 
 

Erster Thüringer Innovationspreis „Zukunft Handel“ ausgerufen

Wirtschaftsministerium und IHK Erfurt wollen digitale Neuausrichtung fördern

Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt vergeben 2017 erstmalig den „Thüringer Innovationspreis Zukunft Handel“. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Der Bewerbungsschluss endet am 30. September.

Neue Technologien und die Zunahme des Online-Handels, verbunden mit steigenden Kundenanforderungen, revolutionieren den Einzelhandel und stellen Unternehmen sowie Städte vor große Herausforderungen. Diese Entwicklung hat einen erheblichen Einfluss auf die Branche, einhergehende Wertschöpfungsprozesse sowie die Attraktivität von Innenstädten. Die zukünftigen Erfolgsgaranten für Händler liegen vor allem in der digitalen Transformation ihrer Marketing- und Vertriebsinstrumente. „Um die notwendige digitale Neuausrichtung des regionalen Einzelhandels zu unterstützen, hat die IHK Erfurt einen Innovationspreis für den Handel ausgelobt“, sagt Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Ausgezeichnet werden sollen innovative Handelsunternehmen, die sich mit originellen, zukunftsweisenden und kundenorientierten digitalen Strategien oder Maßnahmen erfolgreich positioniert haben.

„Ich habe sehr gern die Schirmherrschaft für den Preis übernommen, weil ich zuversichtlich bin, dass der stationäre Einzelhandel reale Chancen hat, sich gegenüber – oder noch besser: mit – dem Onlinehandel zu behaupten. Mit dem Preis suchen wir Best-Practice-Beispiele, die dazu beitragen, andere Unternehmen hinsichtlich der Umsetzung digitaler Strategien zu sensibilisieren“, so der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Für den Sieger des „Thüringer Innovationspreises Zukunft Handel“ stellt das Thüringer Wirtschaftsministerium ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Der Zweitplatzierte erhält von der IHK Erfurt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro sowie die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung zum Online-Marketing-Manager/-in (IHK) im Wert von 1.400 Euro. Der dritte Platz ermöglicht die kostenfreie Teilnahme an Fortbildungsangeboten der IHK Erfurt im Wert von bis zu 2.000 Euro.

Die Bewerbungsunterlagen werden bis einschließlich 30. September 2017 von der Erfurter Kammer entgegengenommen. Alle Informationen rund um den Wettbewerbsaufruf und die Teilnahme finden Sie unter www.erfurt.ihk.de/innovationspreis.

 

Erleichterungen bei WLAN-Hotspots

Höhere Rechtssicherheit stärkt
Handel und Gastronomie
 
Die Abschaffung der Haftung von Anbietern öffentlicher WLAN-Hotspots durch die kürzliche Änderung des Telemediengesetzes bringt Erleichterungen für Gewerbetreibende und begünstigt einen Digitalisierungsschub im Einzelhandel. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt begrüßt die Novellierung und setzt nun auf eine praxisnahe Umsetzung.

An öffentlichen Plätzen wie Rathäusern und Bibliotheken, in Hotels oder Cafés nutzen immer mehr Menschen kostenfreie WLAN-Hotspots. Das Fehlen eines solchen Internetzugangs kann für Handel und Gastgewerbe inzwischen zu einem Wettbewerbsnachteil führen. „Die neue Regelung vereinfacht den Ausbau drahtloser Internetzugänge im öffentlichen Raum und stellt gerade für gewerbliche Anbieter Haftungserleichterungen und mehr Rechtssicherheit dar“, begrüßt Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, die Gesetzesänderung. Wer einen Internetzugang anbiete, soll nicht mehr dafür haften müssen, wenn Nutzer darin etwa illegal Filme oder Musik verbreiten. Auch bräuchten Anbieter von WLAN-Hotspots diese nun nicht mehr verschlüsseln und mit Schadensersatzforderungen oder Abmahngebühren rechnen.

Für den Handel sei entscheidend, dass die Netze nicht verpflichtend mit Passwörtern oder Registrierungen geschützt werden müssten, denn dadurch würden Kunden abgeschreckt und die digitalen Angebote viel weniger genutzt. „Eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung zu vitalen Innenstädten belegt, dass ein freier WLAN-Zugang der am häufigsten gewünschte und nahezu selbstverständlich geforderte digitale Service für Kunden ist“, so Stolze.

In Bezug auf sogenannte Netzsperren schränke das neue Gesetz allerdings die Freiheit der Betreiber weiterhin ein. So könnten Rechteinhaber verlangen, dass bestimmte Internetseiten in dem konkreten Netz gesperrt werden, wenn über diese Seiten Urheberrechtsverletzungen begangen wurden. „Dies birgt die Gefahr, dass der Betreiber eine Vielzahl von Sperranordnungen realisieren muss. Das ist sehr aufwändig und für versiertere Nutzer außerdem leicht zu umgehen“, kritisiert die RSC-Leiterin.

Restaurantgäste, Innenstadtkunden oder Touristen sollten jedoch stets vorsichtig beim Einwählen in einen öffentlichen Hotspot sein. Daten könnten abgegriffen oder Schadsoftware auf das Mobilgerät eingeschleust werden. Wer sich in ein öffentliches WLAN einlogge, sollte deshalb einige Sicherheitstipps beachten und beispielsweise keine vertraulichen Daten über den Hotspot abrufen oder freigeben. In der Erfurter Innenstadt könnten Touristen, Bürger oder Geschäftsleute bislang an über 11 Hotspots für 30 Minuten kostenfrei im Internet surfen. Zudem seien alle Niederflur-Straßenbahnen mittlerweile mit kostenlosem WLAN ausgestattet.

 

Ausbildungsstart zum 1. August

Wirtschaft begrüßt 1.100 neue Lehrlinge

Die Ferien sind noch nicht beendet, da beginnt für viele Jugendliche bereits ein neuer Lebensabschnitt – die berufliche Ausbildung. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt verweist auf zahlreiche noch verfügbare Stellen und ermuntert die Unternehmen zur schnellen Information über wieder freigewordene Plätze.

„Während andere noch am Meer liegen und ausruhen, starten 1.100 ehemalige Schüler in Nord- und Mittelthüringen bereits morgen in ihre Ausbildung“, so Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Weitere 300 Berufsanfänger kämen im Laufe des Monats hinzu. Diese Zahlen resultierten aus der aktuellen Analyse neuer Ausbildungsverträge, die bei der IHK eingetragen wurden.

Der frühe Ferienzeitraum in Thüringen spiele in diesem Jahr für den Ausbildungsmarkt eine wesentliche Rolle, denn mit dem Ende der Urlaubszeit fange in der Wirtschaft immer auch das neue Ausbildungsjahr an. „Viele Betriebe beginnen noch vor dem eigentlichen Ferienende mit der Lehre. Damit bleibt ihnen ausreichend Zeit, die neuen Azubis optimal in die betrieblichen Strukturen einzuführen und auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten“, erklärt Stolze. Auch die Jugendlichen hätten hierdurch die Gelegenheit, sich an die neuen Tagesabläufe zu gewöhnen.

Doch auch für Nachzügler würden sich noch hervorragende Chancen bieten: „Neben aktuell über 400 freien Ausbildungsplätzen in der Onlinebörse der IHK Erfurt erhalten wir zunehmend Meldungen über wieder frei gewordene Lehrstellen. Unternehmern empfehlen wir, abgeschlossene Ausbildungsverträge unverzüglich bei der IHK erfassen zu lassen und nicht angetretene Lehrverträge sofort zu melden. Wir können dabei helfen, dass diese offenen Stellen in kurzer Zeit nachbesetzt werden“, appelliert die RSC-Leiterin an die Firmen.

Die IHK Erfurt rechne in diesem Jahr mit 3.800 Berufseinsteigern in Nord- und Mittelthüringen. Der Großteil der Unternehmen beginne jedoch erst im September mit der Ausbildung.

In diesem Jahr wurden bundesweit 12 Ausbildungsberufe überarbeitet und somit auf einen aktuellen Stand gebracht. Dazu gehören unter anderem die Berufe Automobilkaufmann, Fleischer, Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer.
 
 

Weiterbildung die schmeckt Neuer IHK-Lehrgang „Vegetarischer Koch“ startet in Kürze

Mit dem Lehrgang zum „Vegetarischen Koch“ wollen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt und das DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum interessierte Köche, Caterer, Auszubildende und Ausbilder im Gastgewerbe für eine Weiterbildung in moderner Küche begeistern.

„Viele Menschen verzehren heute grundsätzlich weniger tierisches Eiweiß und haben die vegetarische Küche schätzen gelernt. Oft fehlt heutigen Köchen nur das Wissen oder die Fantasie, um eine Bereicherung ihres Angebotes vorzunehmen. Das wollen wir ändern“, ist RSC-Leiterin Diana Stolze vom wachsenden Interesse für einen solchen Lehrgang überzeugt. Wer in seinem Hotel, Restaurant oder in einer Kur- und Reha-Einrichtung gesunde und schmackhafte Alternativen zum Fleischgericht anbieten möchte, sei beim Kurs „Vegetarischer Koch“ genau richtig.

In 80 Unterrichtsstunden lernen die Teilnehmer die Erwartungen des modernen Gastes und die Trends der vegetarischen und veganen Küche kennen. Die kreative Art des Würzens, Anrichtens und der Speisekartengestaltung runden das vielfältige Ausbildungsprogramm mit hohem Praxisanteil ab. Zusätzlich gibt es zahlreiche Tipps zur Ernährung bei Gästen, die Lebensmittelunverträglichkeiten haben. Der Lehrgang endet mit einem gemeinsam erarbeiteten vegetarisch-veganen Büfett.

Weitere Informationen zum Lehrgang: Tel.: 0361 3484-148 oder E-Mail: faber-castell[at]erfurt.ihk.de.
 
 

Weiterbildung lohnt sich! - IHK-Umfrage belegt gute Karrierechancen

Eine Weiterbildung auf Fachwirt-, Industriemeister- oder Betriebswirtebene lohnt sich. In einer bundesweiten IHK-Umfrage berichteten 74 Prozent von 10.000 befragten Absolventen über einen größeren Verantwortungsbereich und ein höheres Gehalt im Zuge des beruflichen Aufstiegs.

„Mit berufsbegleitenden Weiterbildungen zum Fachwirt, Industriemeister oder Betriebswirt wird die Grundlage für eine weitere berufliche Karriere gelegt. Die Teilnehmer schätzen dabei das bundeseinheitliche Niveau der Prüfungen sowie den hohen Praxisbezug der Inhalte“, betont Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Der Deutsche Qualifikationsrahmen honoriere die hohen Qualitätsmerkmale dieser Weiterbildungen, indem er sie auf Bachelor-Niveau (Stufe 6) oder Master-Niveau (Stufe 7) einordnet. Zudem fördere der Bund über das Aufstiegs-BAföG Teilnehmer mit einem Zuschuss von bis zu 64 Prozent.

Neben den umfangreichen Angeboten der Höheren Berufsbildung vermitteln die zeitlich kürzeren IHK-Zertifikatslehrgänge spezifisches, sofort im Betrieb umsetzbares Wissen zu Themenbereichen wie Online Marketing, Qualitätsmanagement oder Digitalisierung. Die IHK Erfurt verfügt mit rund 140 Trainern und Dozenten über einen Expertenpool zu nahezu allen Fragestellungen der beruflichen Bildung. Neben methodisch-didaktischem Know-how bringen die eingesetzten Dozenten praxisnahe Berufserfahrungen mit und gestalten so ihren Unterricht für die Teilnehmer verständlich und anwendungsorientiert.

An ihren Standorten in Mittel-, Nord- und Westthüringen verfüge die Erfurter Kammer über ein breites Weiterbildungsangebot in vielfältigen Bereichen des beruflichen Alltags: vom Personal-, Finanz- und Rechnungswesen über Marketing und PC-Anwendungen bis hin zu Ein- und Verkauf. Aber auch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit stünden auf dem Programm. Alle Kurse und Seminare sind im aktuellen Weiterbildungsprogramm als Broschüre oder online abrufbar.

Info: 0361 3484-150, www.erfurt.ihk.de/weiterbildung
 
 

Azubis dringend gesucht! - IHK-Ausbildungsumfrage bestätigt Bewerbermangel

Von Mitte April bis Anfang Mai haben die Thüringer Industrie- und Handelskammern ihre jährliche Ausbildungsumfrage in den regionalen Unternehmen durchgeführt. 416 Firmen äußerten sich zu ihren Ausbildungsplänen, -erfahrungen und -erwartungen.

Die Ergebnisse bestätigen den Trend der vergangenen Jahre: trotz leicht gestiegener Schulabgängerzahlen konnten nur knapp 53 Prozent der Unternehmen alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Der Rest geht – zumindest teilweise – leer aus. In den meisten dieser Fälle lagen den Unternehmen keine geeigneten Bewerbungen vor (72 Prozent) und in jedem fünften Betrieb wurde die Ausbildung von den Jugendlichen erst gar nicht angetreten.

Die Unternehmen reagieren unterschiedlich auf den aktuellen Bewerbermangel. Während die einen auf ein verbessertes Ausbildungsmarketing setzen, suchen die anderen ihre künftigen Facharbeiter im Ausland. Der Anteil der Betriebe, die ihre Werbeanstrengungen verstärken wollen, ist gegenüber dem Vorjahr von 6 auf 21 Prozent gewachsen. Aber auch Flüchtlinge geraten immer mehr in den Blickpunkt. So gaben 14 Prozent der Unternehmen an, ihre Integrationsbemühungen noch auszubauen.

Die Betriebe sehen ihre potenziellen Auszubildenden und Mitarbeiter mehr und mehr als „Kunden“ und denken intensiv darüber nach, wie sie ihre Attraktivität für diese Zielgruppe verbessern können. Das Spektrum reicht von einer übertariflichen Ausbildungsvergütung bis hin zu Beihilfen zur Mobilität der Azubis. Die Anreize sind zwischenzeitlich immer vielfältiger geworden: freie Getränke und Obst, aber auch die Kostenübernahme für das Fitnessstudio, Bücher, Wohnheime oder Miete.

Probleme sehen fast 40 Prozent der Befragten in der Berufsorientierung und den unklaren Vorstellungen der Schulabgänger über das vorhandene Berufespektrum (79 Prozent) sowie in der oft zu großen Entfernung zur Berufsschule (39 Prozent), was den Abschluss von Ausbildungsverträgen mitunter verhindern kann.

Verbessert hat sich aus Sicht der Unternehmen die Disziplin der Bewerber, sowie deren Interesse und Aufgeschlossenheit. Die elementaren Rechenfertigkeiten sowie das Ausdrucksvermögen erhalten hingegen wieder schlechtere Bewertungen als im Vorjahr. Um dennoch ausbilden zu können, bietet mehr als jeder dritte Arbeitgeber eigene Nachhilfekurse oder nutzt die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Agentur für Arbeit.

Dem generellen Ausbildungsengagement schadet dies jedoch nicht. Im Gegenteil: 30 Prozent geben auch lernschwächeren Jugendlichen eine Chance auf einen Arbeitsplatz und das sogar grundsätzlich auch ohne öffentliche Unterstützung oder finanzielle staatliche Fördermaßnahmen.

Die Thüringer Ergebnisse der Online-Befragung finden Sie unter www.erfurt.ihk.de / www.gera.ihk.de / www.ihk-suhl.de .

 

Gute Noten für den IHK-Gründerservice

Jungunternehmer, die den Gründerservice der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Anspruch genommen haben, beurteilten die Fachkompetenz und Kundenorientierung mit Bestnoten. Insgesamt 6.221 Personen beteiligten sich deutschlandweit an der Befragung.

„In punkto Fachkompetenz vergaben 80 Prozent der beratenen Personen die Bestnote. Rund 97 Prozent antworteten, das Beratungsgespräch habe bei anderen Vorhaben weitergeholfen oder sehr weitergeholfen. Besonders freut uns, dass über 98 Prozent den IHK-Gründerservice weiterempfehlen würden“, fasst Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, zusammen. Aus Nord- und Mittelthüringen waren mehr als 100 Fragebögen ausgewertet worden.

„Die Kammern bieten zahlreiche Informationsunterlagen, Checklisten, Sprechtage und unabhängige vertrauliche Beratungen. So ist es uns offensichtlich gelungen, über die Jahre hinweg Vertrauen aufzubauen“, meint Frau Stolze. Trotz der hohen Zufriedenheit soll der Gründerservice kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Hintergrund:Um Anhaltspunkte für die Zufriedenheit der beratenen Existenzgründer mit dem IHK-Gründerservice zu gewinnen und Verbesserungspotenziale auszuloten, führen viele IHKs Befragungen bei Gründern durch. Seit dem Jahr 2007 werden jährlich drei Kernfragen zur IHK-Gründungsberatung bundesweit ausgewertet.
 
 

„Atlas der Ausbildungsbetriebe“ hilft bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb

Das Regionale Service-Center Nordhausen der IHK Erfurt informiert über den aktualisierten „Atlas der Ausbildungsbetriebe“, welcher unter www.erfurt.ihk.de/bildung zu finden ist. Als Suchender erhalten Sie darin einen aktuellen Überblick über die regionalen Ausbildungsbetriebe. Ausbildungsbetriebe können sich hier zur Veröffentlichung eines Lehrstellenangebotes anmelden bzw. die Anmeldung löschen, wenn der Ausbildungsplatz besetzt ist.
In der hier integrierten „Lehrstellenbörse“ finden Jugendliche detaillierte Informationen zu den neuesten Berufen, zu Ausbildungsplatzangeboten von Unternehmen der Region und erhalten die Möglichkeit, ein persönliches Profil anzulegen, um automatisch über passende Ausbildungsplätze informiert zu werden.

 
 

Messeprogramm für die Förderung junger innovativer Unternehmen wird bis 2019 verlängert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sein Förderprogramm bis 2019 verlängert, sodass junge innovative Unternehmen auch in den nächsten drei Jahren preisgünstig auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen können. Ab 2017 gelten neue Richtlinien, wonach es Änderungen bei den Eigenanteilen der Aussteller an den Kosten der Messebeteiligung geben soll, die der Veranstalter für Standmiete und Standbau in Rechnung stellt.

Das Förderprogramm richtet sich an Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen und hat die Vermarktung und den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland zum Ziel. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen ausgewählter Messen.

Eine Übersicht über Veranstaltungen, Förderbedingungen sowie Antragsformulare finden Sie als Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de im Bereich Wirtschaftsförderung. Auch der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. informiert über Förderprogramm und Messen unter www.auma.de / Tipps für Aussteller / Förderprogramme Deutschland.
 
 

Kontakt

Kontaktdaten der IHK Erfurt
Anschrift:
Industrie- und Handelskammer Erfurt
Arnstädter Straße 34
99096 Erfurt
Telefon: 0361 / 3484-0
Fax: 0361 / 3485-950
E-Mail: info@erfurt.ihk.de
Internetseite: www.erfurt.ihk.de

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