Pressemeldung vom: 04.05.2016 - 07:05 Uhr

Kyffhäuserkreis hat Fördermittelantrag zum Breitbandausbau gestellt

Das Landratsamt Kyffhäuserkreis hat am 28. April 2016 den Antrag auf Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland gestellt. Grundlage dieses Antrages bildete der zweite Aufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, der vom 02. Februar 2016 bis zum 29. April 2016 lief.
Gleichzeitig ging ein entsprechender Förderantrag an den Freistaat Thüringen. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) hat dazu ebenfalls eine Richtlinie erlassen, mit deren Hilfe die Bundeszuwendungen für den Breitbandausbau aus Mitteln des Freistaates Thüringen aufgestockt werden können.

Seit März 2015 ist der Kyffhäuserkreis Modellregion für den Breitbandausbau in Thüringen und wird dabei vom TMWWDG sowie vom Breitbandkompetenzzentrum Thüringen (BKT) aktiv unterstützt. Im Jahr 2015 hat der Kyffhäuserkreis eine flächendeckende Bedarfserfassung sowie eine Markterkundung zum Breitbandausbau durchlaufen. Der Antrag des Landkreises auf Förderung der Planungs- und Beratungsleistungen wurde am 14. Dezember 2015 positiv beschieden. Der Kyffhäuserkreis gehörte dabei zu den ersten 31 Kommunen in ganz Deutschland, die einen solchen Bescheid in Empfang nehmen konnten. Nach Beauftragung der Fa. IBZ Neubauer aus Zeulenroda-Triebes wurden im Februar 2016 die erforderlichen Planungs- und Ausschreibungsunterlagen für das Nichtförmliche Interessenbekundungsverfahren (IBV) erstellt. Dieses Nichtförmliche IBV lief vom 26. Februar bis zum 01. April 2016. Drei Unternehmen haben hierfür Gebote abgegeben. Nach Auswertung der eingegangenen Unterlagen konnte der Kyffhäuserkreis nunmehr als einzige Thüringer Kommune in der vergangenen Woche den Fördermittelantrag fristgerecht und vollständig einreichen. Beantragt wurde eine Förderung nach dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell.

Sofern die weiteren Verfahrensschritte planmäßig laufen, wird ein abschließender Förderbescheid Ende 2016 erwartet. Der Ausbau selbst soll spätestens Ende 2018 abgeschlossen sein. Zum Projektgebiet gehören 28 Städte und Gemeinden mit mehr als 13.000 privaten Haushalten und Unternehmen. In diesen werden nach Abschluss der Maßnahme nahezu ausnahmslos Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s (Download) zur Verfügung stehen.

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