Pressemeldung vom: 22.06.2016 - 07:06 Uhr


Konzerte in Kirchen

Am vergangenen Wochenende fanden die Sommerkonzerte der Kreismusikschule „Carl Schroeder Konservatorium“ im Kyffhäuserkreis statt.

Das Besondere daran waren die Orte dieser Veranstaltungen. So fanden alle Vorspiele in Kirchen statt und dort musizierten Schüler, die in den Außenstellen ihren Unterricht erhalten.

Auftakt der „Kirchen-Konzert-Tournee“ war am Freitagabend in der kleinen Kirche in Clingen, und was dort dargeboten wurde erfreute alle Eltern und Gäste. Es erklangen Werke alter Meister und beschwingte Melodien aus der heutigen Zeit auf dem Klavier, der Gitarre und der Blockflöte. Tabea Krüger stellte sich gleich mit zwei Instrumenten vor. Neben ihrem „Hauptinstrument“ der Violine, musizierte sie noch ein Werk auf dem Violoncello. Frau Grüttner, die in Greußen Klavier unterrichtet, führte locker durch das Programm und erwähnte noch viel Wissenswertes über Werke und Komponisten.

Die Unterkirche in Bad Frankenhausen wurde am Sonnabend bespielt. Eröffnet wurde der Konzertreigen mit den Kindern der Musikalischen Früherziehung. Sie sangen zwei Lieder und hatten danach die Möglichkeit zu hören, was die „Großen“ auf ihren Instrumenten darboten. Die Schüler zeigten ein vielfältiges Programm und bereiteten dem Publikum so eine Stunde lang die Freude, ein schönes Konzert genießen zu können. Samira Nasser und Franka Stolze musizierten gemeinsam auf der Violine und dem Klavier. Wenzel Peyka und Josefin Palesch zeigten, dass auch scheinbar kleine und leise Blockflöten den großen Kirchenraum zum Klingen bringen können.

Am Sonntag waren wir dann Gast in der Marienkirche in Artern. Dieser Raum verlangt besondere Beachtung, da hier auch noch getanzt wird. Frau Möbes hatte mit ihren Elevinnen zahlreiche Stücke geprobt und brachte vier Tänze zur Aufführung. Alena Mohr und Hanna Spenner tanzten „Max und Moritz“ witzig und frech, jeder konnte sich die lustigen Streiche der beiden lebhaft vorstellen. Die größeren Schüler trieben dann die Ballettkunst im wahrsten Sinne auf die „Spitze“ und zeigten die „Pizzacato-Polka und den „Tanz der Zuckerfee“ als „Spitzentanz“. Dass zu jedem Tanz auch die Kostüme gewechselt wurden, zeigt mit welchem Engagement Frau Möbes immer zu Werke geht. Herzlichen Glückwunsch.

Natürlich kam die Musik ebenfalls nicht zu kurz. Höhepunkte waren die Stücke für Xylophon von Carlo Rost und Leon Kaufmann. Auf der Gitarre musizierten Antonia Lange, Janka Vöhler und Natalie Riese gemeinsam mit ihrem Lehrer Albrecht Ritter. Ihren ersten Auftritt mit der Blockflöte hatten Johanna Heckl und Carolin Zenker. Altenglische Weisen für drei Blockflöten brachten dann Laura Tetzel, Paula Eichholz und ihr Lehrer Stephan Uhl zu Gehör. Leider können nicht alle jungen Musiker erwähnt werden, aber jeder einzelne sorgte dafür, dass die Konzerte zu einem besonderen Ereignis im kulturellen Leben der Orte wurde.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal den fleißigen Helfern vor Ort, die es erst ermöglichen, diese Konzerte in den Kirchen stattfinden zu lassen. Die Schüler der Kreismusikschule freuen sich schon, auch nächstes Jahr dort wieder musizieren zu dürfen.


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