Pressemeldung vom: 31.07.2012 - 17:07 Uhr

Seit Oktober 2010 entwickeln bundesweit 35 Städte und Landkreise im Rahmen des Modellprogramms „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ ihre Angebote für junge Menschen mit Startschwierigkeiten am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt systematisch weiter. Mit Erfolg – wie die Halbzeitbilanz zeigt.

„Alle Modellkommunen sind auf einem sehr guten Weg. Bei ihrer Suche nach passgenauen Lösungen und innovativen Konzepten beweisen sie viel Kreativität, Engagement, und den nötigen Mut, Neues auszuprobieren“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Wichtig sind Hilfen aus einer Hand, denn sie sind der Schlüssel, um Brüche in der Förderung junger Menschen zu vermeiden. Wichtig ist außerdem, dass wir aktiv auf die Jugendlichen zugehen, die von den gängigen Hilfesystemen nicht mehr erreicht werden“, so Kristina Schröder.

Unter dem Dach von „Aktiv in der Region“ wurden seit Programmbeginn bundesweit etwa 100 Projekte neu gestartet – 6 davon im Kyffhäuserkreis. Mehr als 2.500 junge Menschen konnten damit bislang erreicht werden, mehr als 200 von ihnen schafften im Anschluss den Sprung in die Beschäftigung. Damit die neuen Angebote sich optimal vor Ort einfügen, arbeiten die koordinierenden Jugendämter eng mit anderen lokalen Einrichtungen wie Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Schulen und Unternehmen zusammen.

Im Kyffhäuserkreis sind die Teilprojekte inhaltlich breit gefächert aufgestellt. Sie reichen von der Schulsozialarbeit an den beiden Berufsschulstandorten bis hin zu wissenschaftlicher Arbeit in Form einer Potenzialanalyse der Jugendsozialarbeit. Mit der Schulsozialarbeit konnten bislang 249 Jugendliche individuell am Übergang ins Berufsleben unterstützt werden. Dabei stand die Lösung / Überwindung ihrer individuellen Problemlagen und die berufliche Orientierung im Vordergrund. Von Januar 2011 bis Mai 2012 konnten 2 Jugendliche in Arbeit vermittelt werden,
31 in Ausbildung, 23 in berufsvorbereitende Maßnahmen, 10 in weitere schulische Angebote und
20 in andere Projekte der Jugendsozialarbeit im Landkreis. Eine erfolgreiche Bilanz – auch im Kyffhäuserkreis.

Das Programm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ läuft noch bis Ende 2013. Zur Programm-Halbzeit veröffentlicht das Bundesfamilienministerium eine Good Practice-Broschüre, die unter www.jugend-staerken.de/159.html zum Download bereitsteht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.aktiv-in-der-region.jugend-staerken.de und
www.jugend-staerken.de.

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