Pressemeldung vom: 30.03.2017 - 15:03 Uhr


Kyffhäuserkreis erhält Fördermittel für den Aufbau eines Regionalmanagements „Nordthüringen“

Der Kyffhäuserkreis hat vom Freistaat Thüringen und vom Bund für den Aufbau eines Regionalmanagements „Nordthüringen“ Fördermittel in Höhe von insgesamt 600.000,00 € für einen Projektzeitraum von 3 Jahren aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) des Freistaates Thüringen erhalten. Der jährliche Zuschuss beträgt 200.000,00 €. Dieser Investitionszuschuss beträgt 75 v. H. der zuschussfähigen Ausgaben i. H. v. 801.000,00 €. Den Eigenanteil von 200.001,00 € tragen anteilig der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis, unter deren Federführung das gemeinsame Regionalmanagement „Nordthüringen“ aufgebaut wird.  

Als Grundlage der Zusammenarbeit wurde bereits ein Regionalwirtschaftliches Entwicklungskonzept erarbeitet, dass Zielstellungen festlegt und Handlungsfelder identifiziert. Zu den Handlungsfeldern gehören: Infrastruktur, Gewerbe und Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fachkräfte sowie weiche Standortfaktoren, z.B. Wohnen und Tourismus.
 
Hintergrund:

Vor dem Hintergrund der Bedingungen der GRW-Infrastrukturförderung des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft haben Regionen in Thüringen die Möglichkeit, mit dem Instrument „Regionalmanagement“ ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam in regionalwirtschaftlichen Themen effektiver zusammenzuarbeiten.

In der Region „Nordthüringen“ haben sich der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis im Jahr 2016 zu einer gemeinsamen Zusammenarbeit bekannt und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zur Durchführung eines Regionalmanagements unterzeichnet.   
Die Kooperation verfolgt den Zweck, in einzelnen Handlungsfeldern die regionale Wirtschaftsstruktur in Nordthüringen zu verbessern und zu stärken. Durch die enge Verzahnung von Abstimmungsprozessen sollen Synergien zwischen den Landkreisen erzielt werden.

Link Presseartikel Thüringer Allgemeine

Quelle Link: Thüringer Allgemeine

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