Pressemeldung vom: 22.05.2017 - 09:05 Uhr


Erstes Regionaltreffen Thüringer – Eltern - Kind - Zentren

„Ein Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) ist eine Kindertageseinrichtung mit besonders ausgeprägter Familien- und Sozialraumorientierung“ (Rißmann, 2014)

Die Leitungen von Kindertageseinrichtungen, ihre Trägervertreter und Kommunen trafen sich am Dienstag, den 16.05.2017 mit den Kolleginnen der Koordinierungs- und Servicestelle ThEKiZ der Stiftung FamilienSinn in Sondershausen. Aus den Landkreisen Kyffhäuser, Unstrut-Hainich sowie Nordhausen konnten sich 25 Fachkräfte über die Netzwerkarbeit austauschen, informieren und neue Partner kennenlernen. Die Veranstaltung sollte allen Akteuren verschiedener Ebenen und Zuständigkeitsbereiche die Möglichkeit eröffnen über ihre Arbeit zu berichten und ihre Erfahrungen zu ihrer Arbeit in den regionalen Netzwerken austauschen.

Seit 2011 hat sich die Landesregierung zuerst experimentell mit 10 Modelleinrichtungen auf den spannenden Weg hin zu Eltern- Kind- Zentren gemacht. Ab September 2015 kamen durch eine neue Landesförderung weitere 14 Einrichtungen hinzu. Die Unterstützung ist weiterhin für drei Jahre gesichert, da die positive Entwicklung der Kita auf diesem Weg fortgesetzt werden soll. In diesen Einrichtungen verändern sich Haltungen gegenüber Kindern, Eltern und das Profil der Einrichtung erweiterte sich in den Sozialraum.

Diese Veränderungsprozesse werden durch externe Fachbegleitungen in den Einrichtungen und Regionen sowie durch finanzielle Leistungen gefördert. Im Kyffhäuserkreis arbeiten die Kindertageseinrichtung der Stadt Sondershausen „Flohkiste“ im Ortsteil Schernberg und die Einrichtung „Sonnenkäfer“ der Stadt Greußen nach diesem fachlichen Ansatz. Im Rahmen der Begleitung werden fortbestehende Veränderungen herbeigeführt und tragen zu einer nachhaltigen Entwicklung im gesamten sozialen Umfeld der Einrichtung bei.

Die Veranstaltung wurde durch Informationen zum neuen Landesprogrammes „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ erweitert. Frau Offhaus vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gab einen Input zum Vorhaben der Landesregierung und zum Arbeitsstand. Interessant waren diese Ausführungen im Hinblick auf die kommunale Verantwortung und die bedarfsgerechte Angebotsausstattung für generationenübergreifende Arbeit.

Im fachlichen Austausch mit Frau Mardicke und Frau Hecker von der Koordinierungs- und Servicestelle ThEKiZ wurde über Netzwerkarbeit informiert und in den verschiedenen Ebenen der Landkreise konnten Ideen zur zukünftigen Netzwerkarbeit weiterentwickelt werden. Dies war ein erstes Treffen und die Teilnehmer waren sich einig darüber diese Regionaltreffen als fachlichen Austausch weiterhin anzuregen und zu vernetzen.

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