Pressemeldung vom: 08.08.2017 - 07:08 Uhr

Frauen haben die Wahl

Dafür haben sie hart gekämpft. Es ist knapp 100 Jahre her, dass Frauen auf die Straßen gingen, um das Frauenwahlrecht einzufordern. Ein bedeutsamer Schritt in Sachen Gleichberechtigung. Mit dem Grundgesetz, wurde diese auch schriftlich verankert, doch es dauerte noch etliche Jahre, ehe Gleichstellungsgesetze in der BRD auf den Weg gebracht wurden. So wurde dem Mann unter anderem das Recht entzogen, alleinig über die Finanzen zu bestimmen und die Ehefrauen brauchten kein Einverständnis mehr, wenn sie einer Arbeit nachgehen wollten.
Heute ist dies eine Selbstverständlichkeit und das ist auch gut so. Doch noch nicht auf allen Gebieten ist die gleichberechtigte Teilhabe gegeben.

Noch immer gibt es Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau, aber auch die Erziehungsarbeit oder die Pflege von Angehörigen wird oft von Frauen geleistet. Teilzeitbeschäftigungen führen oftmals in die Altersarmut.

Frauen müssen auch in Zukunft wachsam sein, denn noch immer werden ihre Anliegen - auch von politischen Akteuren - nicht ernst genommen.

Das zeigt sich auch in Wahlprogrammen, wo Parteien die Gleichstellung schon längst als vollzogen ansehen. Wer sich kritisch mit der Parteienlandschaft auseinandersetzt wird feststellen, dass Frauenbilder zum Vorschein kommen, die gern die Bewegung der Frauengeschichte auf Null setzen möchten.  

Fast 100 Jahre Frauenwahlrecht dürfen nicht verspielt werden! Demokratische Teilhabe ist für uns Frauen eine große Errungenschaft. Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und setzen Sie zur Bundestagswahl ein Zeichen!

Ihre Gleichstellungsbeauftragte Frau Katharina Töppe

Anlagen

Wahlaufruf 2017.pdf

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