Pressemeldung vom: 01.09.2017 - 07:09 Uhr


Ferien auf dem Fahrrad

Sechs Wochen Sommerferien sind vorüber – der Alltag ist inzwischen wieder eingekehrt und somit auch die Möglichkeit einen Großteil des Tages in Freizeit und Hobbies zu investieren. Die angenehmen Temperaturen lockten zahlreiche Bewegungshungrige ins Freie. Ferienzeit – die perfekte Zeit, um sich mal wieder auf den Drahtesel zu schwingen.

Das Amt für Tourismus und Kultur des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises wertete die Zahlen der Sommerferien anhand der eingebauten Messstationen am Radweg in Sondershausen und Ebeleben aus. Demzufolge passierten knapp 16.000 Personen den Unstrut-Werra-Radweg von Sondershausen in Richtung Bad Frankenhausen und umgekehrt. Das zeigt das immer größer werdende Interesse für den 2016 eröffneten Radweg. Knapp 1/3 weniger Personen verzeichnete das Amt vor der Ferienzeit. „Mit dem Rad durch das landschaftlich einzigartige Kyffhäuserland zu fahren, sich körperlich auszupowern und auf dem Weg interessante Sehenswürdigkeiten zu erkunden, ist für viele Urlauber eine gesunde Alternative zum Strandurlaub“, sagt Herr Matthias Deichstetter, Leiter des Amtes für Tourismus und Kultur.

In Richtung Ebeleben überquerten hingegen nur rund 3.000 Radbegeisterte die Messstation. Auffallend war hingegen die Schnelligkeit der Radler. 12 sportlich Aktive passierten die Messstation mit einer Geschwindigkeit von mehr als 50 km/h. Der Unstrut-Werra-Radweg ist bestens geeignet, sowohl für kleine Tagestouren, als auch für die sportliche Herausforderung.

Nun hofft der Landkreis auf einen positiven Fördermittelbescheid, um zusätzlich den „Radweg in die Steinzeit“ bauen zu können. „Damit erhalten wir eine Radverbindung durch eine der schönsten Landschaften Thüringens und schaffen eine hervorragende Radverbindung aus der Kyffhäuserregion über die Steinrinne Bilzingsleben nach Sömmerda“ so Frau Antje Hochwind (SPD) als Landrätin des Kyffhäuserkreises.

Foto: Holger Schurack und Patricia Friedrich

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