Pressemeldung vom: 09.11.2017 - 10:11 Uhr

Sanierung Kirche St. Nikolai in Wolferschwenda schreitet voran

Ort für alle Generationen erhält zusätzliche Nutzungsoptionen durch statische Sicherung der Emporen und den Einbau von Treppen

In dem kleinen Dorf Wolferschwenda wird ein abwechslungsreiches kulturelles und gesellschaftliches Leben auf die Beine gestellt. Dreh- und Angelpunkt ist häufig das Kirchgebäude, das von der Kirchgemeinde Wolferschwenda und dem Dorfkulturverein Wolferschwenda e.V. gemeinsam auf vielfältige Weise genutzt wird. Beide haben es sich auf die Fahnen geschrieben, gemeinsam das Leben auf dem Land aktiv zu gestalten, zu bereichern und das regionale Brauchtum zu pflegen. So finden z.B. Gottesdienste, jahreszeitliche Feste (Gemeinde- und Familienfeste, Erntedank, Weihnachten mit Krippenspiel), Konzerte, Vorträge, Kinderaktionen und Ausstellungen in der Kirche statt, die auch von Gästen aus dem Umland besucht werden.

Oft reichte der Platz in der Kirche nicht aus, zumal auf die Nutzung der Emporen mangels Zugang und gesicherter Statik verzichtet werden musste. Auf Antrag der Kirchgemeinde konnten LEADER-Fördermitteln eingesetzt werden, um die statische Sicherung der Emporen und den Einbau von zwei Treppen vorzunehmen. Nun steht zusätzlicher Raum zur Verfügung, der für die Veranstaltungen aber auch für den Aufbau einer Dauerausstellung genutzt werden soll. In Zusammenarbeit mit dem Ortschronisten soll die Geschichte des ländlich geprägten Ortes aufbereitet und erzählt werden. Erneuert wurden auch Gaupenverschalungen, wodurch ein attraktives Erscheinungsbild des Kircheninnenraumes erzielt wird.

Insgesamt flossen in dieses Vorhaben ca. 14.000 €, die vom Freistaat Thüringen und von der EU (ELER - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) bereitgestellt wurden. Der Vorstand und der Fachbeirat der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Kyffhäuser e.V. würdigen in besonderem Maße das beispielgebende Zusammenspiel zwischen Kirchgemeinde und Dorfkulturverein sowie das ehrenamtliche Engagement der aktiven Dorfgemeinschaft. Vorbildlich ist auch die Zusammenarbeit mit weiteren Vereinen im Ort und aus dem Umland. So gewährte der RAG-Fachbeirat eine Förderquote von 75 %.

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