Pressemeldung vom: 29.04.2013 - 10:04 Uhr


Wichtiges Stück des Unstrut-Werra-Radweg übergeben

EBELEBEN (uvo). Ein großes und freudiges Ereignis war am 23. April 2013 die Übergabe des Teilabschnittes ab der Kreisgrenze zum Unstrut- Hainich- Kreis nach Ebeleben des Unstrut- Werra- Radweges. Im Beisein von Radfahrern und weiteren Bürgern weihte Landrätin Antje Hochwind diesen Abschnitt ein. Sie begrüßte dabei u.a. Bürgermeister Uwe Vogt, Matthias Unbehaun von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Heike Bach vom Ingenieurbüro Bach sowie weitere geladene Gäste.

Frau Hochwind betonte, dass der Ausbau des touristischen Radwegenetzes auf der Grundlage der Radverkehrskonzeption für den Freistaat basiert, deren Bestandteil der Unstrut- Werra- Radweg ist. Gemeinsam mit den anliegenden Städten und Gemeinden erfolge die systematische Umsetzung dieses Konzeptes. Der Unstrut- Werra- Radweg erschließt von West nach Ost nahezu den gesamten Kyffhäuserkreis für den touristischen Radverkehr. In seiner Weiterführung durch den Unstrut- Hainich- Kreis wird die überregionale Bedeutung ersichtlich. Der Bauherr für den jetzt fertiggestellten Teilabschnitt ist der Kyffhäuserkreis. Die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro Bach aus Sondershausen und mit der baulichen Umsetzung wurde die Firma Bauer aus Walschleben beauftragt. Grundlage dafür waren die im Voraus getätigten Verhandlungen zwischen der Stadt Ebeleben und der Regiobahn Thüringen, um ein Teilstück des ehemaligen Trassenverlaufs der Mühlhausen- Ebelebener Eisenbahn zu nutzen. Genau sieben Monate dauerte die Umsetzung. Die Gesamtinvestitionssumme betrug 1 248 000 Euro, wobei 90 % durch die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung gestellt worden ist. Abgeschirmt vom Straßenverkehr ist ein Weg entstanden, der durch eine herrlich gelegene Region mit vielen attraktiven Sehenswürdigkeiten und einer besonders schönen Landschaft führt.

Das Interesse der Bevölkerung an dieser Wegeführung ist deshalb besonders hoch, weil er es touristisch ermöglicht, die Kreisstadt Sondershausen mit dem ehemaligen Residenzstädtchen Ebeleben zu verbinden.
Insgesamt wird der Unstrut- Werra- Radweg eine Gesamtlänge von 60 Kilometern im Kyffhäuserkreis haben, davon hat der am 23. April eingeweihte Streckenabschnitt eine Länge von sechs Kilometern. Abschließend wünschte die Landrätin allen Nutzern des Radweges stets eine unfallfreie Fahrt, schönes Wetter und viel Freude und Spaß in unserer Umgebung.

Nach der Rede schnitt Frau Hochwind gemeinsam mit dem Bürgermeister, der Planerin, dem LEG- Mitarbeiter und einem Mitarbeiter der Baufirma das Band zur offiziellen Eröffnung durch. Anschließend ließ sie es sich nicht nehmen gemeinsam mit dem Bürgermeister den Tross der Radfahrer auf der nun offiziell übergebenen Strecke anzuführen. Bei schönem Wetter war die Freude der an Planung und Bau Beteiligten und natürlich der einheimischen Radfahrer und Gäste groß.


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