Pressemeldung vom: 12.06.2013 - 10:06 Uhr

Diskussionsrunde zur Zukunft der Staatlichen Grundschule Keula am 10. Juni 203

Am gestrigen Abend (10. Juni 2013) fand eine Diskussionsrunde zur Zukunft des Grundschulstandortes in der Turnhalle Keula statt. An dieser nahmen seitens des Landratsamtes Kyffhäuserkreis Frau Landrätin Antje Hochwind (SPD) sowie Vertreter des Landratsamtes teil. In ihren einführenden Worten stellte Frau Hochwind die grundsätzliche Herangehensweise bei der Erarbeitung des vorliegenden Entwurfs zur Fortschreibung der Schulnetzplanung im Kyffhäuserkreis vor. Zentrale Ziele waren dabei die umfassende Beseitigung der seit Jahren bestehenden Probleme beim Rauch- und Brandschutz, das Schaffen vergleichbar guter Lehr-  und Lernbedingungen für alle Schüler und Schulen im Kyffhäuserkreis sowie das Bewahren eines möglichst breiten und wohnortnahen Schul- und Bildungsangebotes. Auf Grund sinkender Zuschüsse des Landes für den Unterhalt und Investitionen in die Schulinfrastruktur, steigender Kosten bei gleichzeitiger Forderung nach Senkung der Kreisumlage ist ein solch komplexes Ziel ohne Korrekturen am bestehenden Schulnetz nicht zu erreichen.

Zentraler Einwand seitens der Lehrer, Eltern und interessierten Bürgerinnen und Bürger zum vorliegenden Vorschlag der Verwaltung war, dass dieser die Aufhebung der Schule zum Ende des Schuljahres 2014/2015 vorsieht. Neben der grundsätzlichen Forderung zum Erhalt der Grundschule wurde festgestellt, dass das Gebäude der Grundschule Menteroda im Unstrut-Hainich-Kreis ähnliche Baumängel aufweist, wie das Schulgebäude in Keula. Hierzu stellte der Erste Kreisbeigeordnete und Schulverwaltungsamtsleiter Herr Holger Häßler (pl) fest, dass eine Aufhebung der Grundschule Keula nur dann erfolgen könne, wenn in Menteroda alle wesentlichen Bau- und Sicherheitsmängel bis zum geplanten Aufhebungstermin abgestellt würden. Vorgespräche mit dem Unstrut-Hainich-Kreis haben hierzu bereits stattgefunden. Entsprechende Forderungen seitens der Diskussionsteilnehmer sind berechtigt   und nachvollziehbar.

Der Bundestagsabgeordnete Herr Johannes Selle (CDU) und der Bürgermeisters der Gemeinde Helbedündorf, Herr Jörg Steinmetz (CDU), machten in der Diskussion die Forderung auf, den Investitionsschwerpunkt von den städtischen Zentren auf das ländliche Umfeld zu verschieben.

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