Pressemeldung vom: 01.10.2012 - 08:10 Uhr

Am Freitag, den 14. September 2012, wurde bei frisch Gegrilltem und sonnigem Spätsommerwetter im Just in Sondershausen eine Zwischenbilanz von „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ gezogen. Das Projekt hatte dazu alle Kooperationspartner und Unterstützer der vergangenen Jahre eingeladen und gab neben einem Ausblick über die anstehende, zweite Förderperiode ebenso einen Überblick über die vergangenen Projektjahre und das bis dato Erreichte. Aus den Präsentationen der Projektmitarbeiter konnten die Anwesenden viele erfolgreiche Ergebnisse erkennen. So zum Beispiel die Veröffentlichung des ersten Bildungsberichtes des Kyffhäuserkreises, die Etablierung der online Datenbank bildungskompass-kyf.de, die Erstellung eines Positionspapiers an die Landesregierung zur Stabilisierung des Kyffhäuserkreises als Ausbildungsstandort oder eines der vielen Modellprojekte. Insbesondere der kooperative Arbeitsansatz des Projektes und die stetige Zusammenarbeit mit relevanten Partnern sind auf strategische Umsetzung ausgerichtet. Modellprojekte wie „Schüler aktiv für Bildungspolitik“ oder „Azubi-Speed-Dating“ werden begleitet und ausgewertet und im Ergebnis entsprechende Leitfäden erstellt. Wichtigstes Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Strukturen!

Ein weiterer Aspekt waren natürlich die Planungen zu den nächsten zwei Projektjahren. Am Ende von Lernen vor Ort soll unter Mitwirkung von Verwaltung, Politik sowie weiteren relevanten Partnern ein Handlungskonzept für ein erfolgreiches Bildungsmanagement erarbeitet werden. Ziel soll es sein, konkrete Handlungsempfehlungen zu geben, wie sich der Kreis hin zu einer Bildungskommune entwickeln kann. Im persönlichen Gespräch sicherten viele der rund 30 Anwesenden dabei Unterstützung zu. Bodo Krug vom Kultusministerium und Landrätin Antje Hochwind gingen zuvor in ihren Grußworten auf die Wichtigkeit von Bildung sowie die Chancen einer Bildungskommune ein und zeigten sich dankbar über die Existenz von Projekten wie Lernen vor Ort. Insbesondere da diese Bildung nicht nur im Kontext von Schule oder Studium, sondern als ganzheitlichen, lebensumspannenden Prozess, der in Gänze auch eine ganze Region vorantreiben kann, verstehen und vermarkten.

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