Pressemeldung vom: 21.08.2013 - 17:08 Uhr

Träger der Schulsozialarbeit an den Regelschulen im Kyffhäuserkreis stehen fest

Mit Beginn 01. September 2013 wird die schulbezogene Jugendsozialarbeit im Kyffhäuserkreis an allen acht Regelschulen umgesetzt werden.

In der Jugendhilfeausschusssitzung am 13. Juni 2013 unterstrich Frau Landrätin Antje Hochwind die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit im Landkreis in dem sie sagte, dass „Schulsozialarbeit eine wirksame Form der Kooperation von Jugendhilfe und Schule ist, die dringend an unseren Schulen gebraucht werde“. Die Schulsozialarbeit umfasst dabei sozialpädagogische Beratung  von Schüler/innen, die individuelle Förderung, sozialpädagogische Gruppenarbeit, Konfliktbewältigung, schulbezogene Hilfen, Unterstützung bei der Berufsorientierung und am Übergang Schule - Beruf, Elternarbeit und die Schaffung eines guten Schulklimas als Unterstützung der pädagogischen Arbeit am Standort Schule. Die Installation von Schulsozialarbeit seitens des Freistaates wird von Lehrer/innen und Schulleitungen sehr gegrüßt.

Die Entscheidung, wie die Richtlinie vor Ort umgesetzt wird, traf der örtliche Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 13. Juni 2013. Danach erfolgen die Koordination und die Schulsozialarbeit an beiden staatlichen Berufsschulstandorten beim Jugend- und Sozialamt.

Die koordinierenden Tätigkeiten vor Ort haben bereits mit Beginn 01. August 2013 begonnen. Über das Bundesprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ ist die Schulsozialarbeit an den Berufsschulstandorten noch bis Dezember 2013 gesichert. Erst ab Januar 2014 wird die Förderung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit dort über die Landesmittel erfolgen.

An allen 8 Regelschulen des Landkreises wird je ein/e Schulsozialarbeiter/in ab September 2013 eingesetzt. Freie Träger der Jugendhilfe des Kyffhäuserkreises waren bis zum 02. August 2013 aufgerufen, ihr Interesse an der Umsetzung durch Konzeptvorschläge zu bekunden. Am Montag, den 19.08.2013 entschied ein Entscheidungsgremium über die Vergabe. Das Gremium setzte sich zusammen aus Vertreter/innen des Jugend- und Sozialamtes des Kyffhäuserkreises als Träger der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe, Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses und Vertretern der örtlichen Regelschulen.

Das Gremium entschied sich für die Vergabe der schulbezogenen Jugendsozialarbeit an den Regelschulen an einen Trägerverbund, welcher sein Interesse für die Umsetzung für den gesamten Kyffhäuserkreis bekundet hatte. Entsprechend der gegebenen sozialräumlichen Strukturen beantragten die Träger die Umsetzung wie folgt:
  • Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.: RS Roßleben, RS Ebeleben, RS Greußen
  • Jugendhilfe- und Förderverein e.V.: RS Artern, RS Oldisleben, RS Bad Frankenhausen
  • Stadtjugendring Sondershausen e.V.: RS Östertal, RS Franzberg
In den nächsten Wochen wird es nun darum gehen, gemeinsam mit den Trägern und den jeweiligen Schulstandorten Detailabsprachen zu treffen und in die Planung der ersten Schritte zu gehen. Die personelle Besetzung der Stellen wird ebenso im Fokus stehen wie die Absprachen mit dem Kooperationspartner Schule. Dabei werden die technisch-materiellen sowie räumlichen Rahmenbedingungen ebenso im Blick sein wie die inhaltliche Ausgestaltung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit unter Beachtung der örtlichen Bedingungen und Strukturen.

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