Pressemeldung vom: 20.11.2013 - 07:11 Uhr

Am 11. und 12. September wurde die erste Sortierkampagne für Hausmüllanalyse durch das beauftragte Unternehmen Zeller aus Leipzig durchgeführt. Dazu wurden in fünf ausgewählten Bereichen des Kyffhäuserkreises 120 Liter und 240 Liter Abfallbehälter sowie 1,1 m³ Rollcontainer auf die enthaltenen Abfallarten und deren prozentuale Anteile untersucht. Als Untersuchungsgebiete wurden für den dörflich/ländlichen Bereich Ringleben, Trebra und Niederbösa, als innerstädtisches Gebiet die August-Bebel-Straße in Sondershausen und eine Großwohnanlage jeweils in Sondershausen und Bad Frankenhausen ausgewählt.

Die vorgelegten Ergebnisse der Sommeranalyse sind dabei differenziert zu betrachten, da die Mengen natürlich nur „Momentaufnahmen“ darstellen und nur über das Jahr verteilt zu repräsentativen Aussagen führen.

Die höchste Menge an Hausmüll je Einwohner entsorgten die Bewohner der Großwohnanlagen. Dieser besteht zum größten Teil aus kompostierbaren Stoffen. Die Anteile an Metallen, Papier, Glas und Kunststoffen sind im Vergleich zu den anderen Gebietsstrukturen in weitaus größeren Mengen vorhanden.

Im Vergleich zu den Bewohnern der städtischen Bebauung und Großwohnanlagen entsorgen die Einwohner der ländlichen dörflichen Struktur etwa ein Drittel weniger Abfall.

Der durchschnittliche Füllgrad beträgt für den Landkreis 84%.

Der Anteil an kompostierbaren Stoffe beträgt im Kreis etwa 24 kg pro Einwohner und Jahr, wobei der Anteil in den Großwohnanlagen bei 41,7 kg/Einwohner und Jahr liegt.

Äußerst erfreulich ist der geringe Anteil an Sonderabfällen, der unter 0,5 % liegt.

Die zweite Sortierkampagne ist gerade angelaufen und soll Aufschluss über die Abfallzusammensetzung im Herbst bringen.
 

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