Pressemeldung vom: 15.04.2014 - 07:04 Uhr


Azubi-Speed-Dating bringt Jugendliche und Unternehmen ins Gespräch um soziale Berufe

Der deutsche Ausbildungsmarkt befände sich im Wandel, heißt es in einer Pressemitteilung des vom Landratsamt getragenen Projekts "Lernen vor Ort". Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklungen sei der Bedarf an Auszubildenden in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Doch die Auswirkungen des demographischen Wandels spiegeln sich auch in den freien Lehrstellen wider. Um Jugendliche in ihrem Berufsorientierungsprozess zu unterstützen und Kandidaten für noch unbesetzte Ausbildungsplätze zu werben, wurde auch in diesem Jahr erneut zum Azubi-Speed- Dating geladen. In Kooperation mit Der PARITÄTISCHE Thüringen und Unterstützung des Sondershäuser Berufsschulzentrums führte das Projekt "Lernen vor Ort" am vergangenen Donnerstag bereits zum fünften Mal die Kennenlernbörse der etwas anderen Art durch. Ähnlich der romantischen Variante des Speed-Dating haben Schüler und Unternehmen nur eine festgelegte Zeit von fünf Minuten zur Verfügung, einander vorzustellen, Informationen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Nachdem ein akustisches Zeichen das vorläufige Gesprächsende signalisiert, wird der Tischplatz reihum gewechselt. Jugendliche und Unternehmen bekommen nun die Möglichkeit, einen neuen, potenziellen Berufspartner für ein gemeinsames Arbeitsleben zu "beschnuppern". Zur Zielgruppe des Projektes zählen nach Angaben der Pressemitteilung noch unentschlossene Jugendliche und Schüler, die sich im unmittelbaren Prozess der Berufsorientierung befinden. Insgesamt elf Unternehmen und Ausbildungsträger waren beim Speed-Dating vertreten und stellten in bester Flirtlaune zahlreiche Berufe der Sozialwirtschaft vor. Auch die 27 Schüler aus Haupt- und Regelschule sowie Gymnasium berichteten engagiert von bereits absolvierten Praktika und persönlichen Interessen. Innerhalb einer Stunde war es so möglich, mit allen teilnehmenden Betrieben in Kontakt zu treten und weiterführende Informationen über die Ausbildung zum Altenpfleger, Erzieher, Physiotherapeuten uvm. in Erfahrung zu bringen. Nachdem sich das 2011 entwickelte Modell erfolgreich bewährt und mit großer Resonanz von Unternehmen und Schülern angenommen wurden, zählt es z. B. als fester Bestandteil zu den jährlichen Berufsinfotagen.


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