Pressemeldung vom: 26.10.2012 - 16:10 Uhr

Am 27. November 2012, 18 Uhr, findet im Sondershäuser Rathaussaal eine öffentliche Diskussionsrunde zum Thema „Der ‚NSU‘ – Naziterror made in Thüringen. Prävention durch politische Bildung und Kommunikation?“ mit der Vorsitzenden des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses und Landtagsabgeordneten Dorothea Marx (SPD) statt. Der Abend wird gemeinsam vom Kreisjugendringprojekt „Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten“ und dem Landratsamtsprojekt „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ organisiert.

Die Gräueltaten der Jenaer/Zwickauer Terrorzelle sowie das Versagen staatlicher Verfolgungsbehörden sind derzeit Gegenstand von Untersuchungsausschüssen auf Bundes- und Länderebene. Dorothea Marx wird am 27. November unter anderem der Frage nachgehen, ob rechtsterroristische Bestrebungen künftig durch intensivere politische Bildung bzw. eine zeitgemäße, auf Kooperation angelegte Kommunikation zwischen zuständigen Behörden verhindert werden können.

In einem kurzen Impulsreferat wird Frau Marx ihre Sichtweise zum Thema „NSU“ darlegen und dem Publikum Einblicke in die Ausschussarbeit gewähren. Danach folgt ein kurzes Interview mit einem Moderator, um die Hintergründe und Ansichten der Sondershäuser Politikerin in Bezug auf den „NSU“ näher zu beleuchten. Der überwiegende Teil der Veranstaltung soll jedoch Fragen aus dem Publikum vorbehalten sein.

Ausschlussklausel:
Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.

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