Pressemeldung vom: 22.07.2014 - 15:07 Uhr

Kreisverwaltung verstärkt weiter die Zusammenarbeit im Kyffhäuserkreis

Erfolgreiche Wirtschafts-, Unternehmens- und Standortpolitik ist ein besonderer Schwerpunkt in der Arbeit der Kreisverwaltung. Mit dem Amtsantritt von Frau Landrätin Antje Hochwind (SPD) im Jahre 2012 wurden die Unternehmenskontakte intensiviert. Stellvertretend dafür stehen zahlreiche Unternehmensbesuche sowie das bereits dreimal durchgeführte Unternehmerfrühstück.

Parallel dazu wurde die Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, der Agentur für Arbeit und den Kammern der Wirtschaft verstärkt.

Die Instrumente Regionalmanagement, Wachstumsinitiative und Regionalbudget wurden auch durch die enge Abstimmung in der Lenkungsgruppe noch effizienter für die Gesamtentwicklung des Kyffhäuserkreises eingesetzt.
Mit der im Herbst 2014 startenden Imagekampagne wird der Landkreis sein Image als attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort aufwerten. Dem dient auch der neuerliche Auftritt des Kyffhäuserkreises während der Expo REAL in München.

Die Unterstützung des Breitbandausbaus im Kyffhäuserkreis insbesondere durch den Breitbandpaten trägt deutliche Früchte. So konnten beim laufenden Vorhaben in der Region Roßleben -Wiehe binnen weniger Tage die notwendigen Genehmigungen erstellt werden, ein wichtiger Beitrag für die fristgerechte Fertigstellung des Projektes.

In diesem Fall, aber auch, wenn Unternehmen mit Ansiedlungs- oder Erweiterungsabsichten an die Kreisverwaltung herantreten, werden umgehend Ämterkonferenzen organisiert, um schnell und aufeinander abgestimmt die erforderlichen Genehmigungen erwirken zu können.

Im Fall der Ansiedlung eines Münchner Unternehmens in Heldrungen gibt es seit dem Unternehmensbesuch im Januar 2014 enge und regelmäßige Kontakte. Wegen anfänglicher Probleme bei der bedarfsgerechten Energieversorgung suchte Frau Landrätin Hochwind die Firma MITNETZ in Taucha auf. Noch bestehende Probleme bei Baumaßnahmen sind ursächlich auf Abweichungen zwischen dem, was genehmigt, und dem, was tatsächlich umgesetzt wurde, zurückzuführen.

Bereits am gestrigen Donnerstag konnte eine einvernehmliche Lösung für die Trassierung der Stromversorgung zwischen der Kreisverwaltung, dem Investor und der Stadt Heldrungen gefunden werden. Wäre die ursprünglich vom Investor gewünschte Trassenführung umgesetzt worden, hätte ein klarer Verstoß gegen den geltenden B-Plan vorgelegen. Eine eventuell erteilte Genehmigung wäre somit erfolgreich juristisch angreifbar. In diesem Fall läge ein klarer Verstoß gegen das Kriterium “Verlässlichkeit von Baugenehmigungen” im Rahmen der Zertifizierung als mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung vor. Die im Konsens gefundene Lösung verhindert dies.

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