Pressemeldung vom: 26.08.2014 - 14:08 Uhr

Landrätin des Kyffhäuserkreises begrüßt Digitale Agenda 2014 – 2017/ Umsetzungsszenarien und Verzahnung mit Programmen der EU und des Landes erforderlich


Die am 20. August von den Bundesministern Gabriel (SPD, Wirtschaft), de Maiziere (CDU, Inneres) und Dobrindt (CSU, Verkehr) vorgestellte „Digitale Agenda 2014 – 2017“ stößt bei der Landrätin des Kyffhäuserkreises, Frau Antje Hochwind (SPD), auf große Zustimmung. „Gerade die schwerpunktmäßige Ausrichtung der Agenda auf den ländlichen Raum ist aus Sicht unseres Landkreises ein wichtiges Signal!“, so die Landrätin.

„Selbstverständlich ist das Kernziel „Vertrauen und Sicherheit“ in der digitalen Agenda angesichts der Berichte über Datenmissbrauch und Datenklau enorm wichtig. Dies ist ein generelles Problem für alle Nutzer und Regionen.

„Wachstum und Beschäftigung“ sowie „Zugang und Teilhabe“ durch eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet als weitere Agenda-Kernziele sind jedoch von unmittelbarer Bedeutung für uns, um die Nachteile des ländlichen Raumes auf diesem Gebiet abzubauen.“, nimmt Frau Hochwind weiterhin Stellung.

Große Erwartungen richtet der Kyffhäuserkreis an den nationalen IT-Gipfel, der am 21. Oktober 2014 in Hamburg stattfinden wird. Hier werden nicht nur konkrete Umsetzungsszenarien erwartet. Vielmehr wird es auch darauf ankommen, das nationale Programm mit den vorhandenen Instrumentarien der EU und des jeweiligen Bundeslandes zu verknüpfen. Nicht die Vielzahl der Programme wird entscheidend sein, sondern deren Passgenauigkeit und Finanzierbarkeit.

Um im Wettbewerb der Landkreise und Regionen nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, werden sich Frau Landrätin Hochwind und Herr Dr. Räuber als Breitbandpate des Kyffhäuserkreises noch in dieser Woche an die drei Bundesministerien sowie an das Breitbandkompetenzzentrum des Freistaates Thüringen wenden, um konkrete Projekte für den Kyffhäuserkreis vorzustellen und als Bedarf anzumelden.


 


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