Pressemeldung vom: 15.11.2012 - 12:11 Uhr

Über die Berufsinfotage am 7. und 8. November wurde an mehreren Stellen bereits berichtet. Nachdem im vergangenen Jahr das erste Mal das Azubi-Speed-Dating durch das Projekt „Lernen vor Ort“ und die regionale Wirtschaftsentwicklung durchgeführt wurde und sowohl die Unternehmen als auch die Schulen großes Interesse an einer Neuauflage hatten, stand einem erneuten Speed-Dating nichts im Wege.

Wesentliche Ziele sind die Unterstützung Jugendlicher bei der Berufswahl sowie die Schaffung von Rekrutierungsfunktionen für Unternehmen. Innerhalb kurzer Zeit können Jugendliche und Vertreter von Unternehmen, Schulen, Fachhochschulen oder Universitäten sich in zwangloser und persönlicher Atmosphäre kennen lernen und ins Gespräch kommen. Auch in diesem Jahr wurden an vielen Stellen Grundlagen für weiterführende Kontakte zwischen Tischgebern und Jugendlichen geschaffen.

Nachdem im vergangenen Jahr die Teilnehmer nach ihrer Meinung befragt und somit das Speed-Dating ausgewertet wurde, gab es für die diesjährige Durchführung einige konzeptionelle Änderungen. Neben der Ausweitung auf insgesamt 18 Tischgeber und insgesamt vier Durchläufe an beiden Tagen, war insbesondere die Aufteilung auf drei Tischgeberrunden ein Novum. Um den Jugendlichen bereits bei Anmeldung die Möglichkeit einer Vorauswahl zu geben, waren die Tischgeber nach Branchen grob in drei Gruppen aufgeteilt. Neben einer Runde „Schule, Studium, Bundeswehr“ wurden noch Gespräche im Bereich „Gesundheit, Soziales, Dienstleistung etc.“ sowie „Bau, Produktion, Technik, Handwerk, Logistik etc.“ realisiert. Insbesondere die Durchführung mehrerer Runden wurde dieses Jahr von allen Beteiligten als positiv gewertet. Weiterhin konnte die mögliche Teilnehmerzahl auch dadurch gesteigert werden. An den insgesamt vier Durchläufen mit jeweils 35 Minuten Dauer konnten insgesamt rund 140 Jugendliche teilnehmen.

Letztendlich haben die diesjährige Durchführung sowie das Feedback der Teilnehmer gezeigt, dass das Azubi-Speed-Dating in Ergänzung der Messe gute Möglichkeiten bietet, den persönlichen Kontakt zwischen Jugendlichen und Unternehmen bzw. Fachhochschulen etc. zu ermöglichen. Die zielgerichtete Kooperation zwischen Schule, regionaler Wirtschaftsentwicklung sowie „Lernen vor Ort“ hat erneut zum Gelingen beigetragen und wird auch für die nächsten Jahre eine wichtige Voraussetzung darstellen.

 

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