Pressemeldung vom: 10.11.2014 - 11:11 Uhr

Landrätin des Kyffhäuserkreises erwartet Kontinuität bei Industriegroßflächen

Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Frau Antje Hochwind (SPD), erwartet von der künftigen Landesregierung des Freistaates Thüringen ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Industriegroßflächeninitiative des Thüringer Wirtschaftsministeriums. Dafür sprechen aus Sicht von Frau Hochwind gleich mehrere Gründe.

Industriegroßflächen bieten hervorragende Standortbedingungen für die Ansiedlung neuer und die Erweiterung bereits ansässiger Unternehmen. Daraus ergeben sich wiederum positive Impulse für den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Zugleich werden günstige Auswirkungen auf die allgemeine Entwicklung, die demografische Entwicklung und die Steuerkraft der jeweiligen Stadt bzw. des Landkreises erwartet. Damit werden die negativen Auswirkungen des Strukturwandels in weiten Teilen kompensiert.

Da die Industriegroßflächen im Landesentwicklungsplan und in den Regionalplänen verankert sind, können entsprechende Zielkonflikte quasi ausgeschlossen werden. Umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen und damit verbundene Ausgleichsmaßnahmen für die vorgesehenen Großflächen sorgen zusätzlich für hohe Planungssicherheit bei Investoren.

Nicht unberücksichtigt bleiben darf, dass für die erforderlichen Planungsprozesse, Gutachten sowie für den Flächenerwerb bereits beträchtliche Summen ausgegeben wurden.

Zu den im Landesentwicklungsplan ausgewiesenen Industriegroßflächen zählt auch die Industriegroßfläche (IGF) bei Artern. Hier sollen in der 2. Hälfte des Jahres 2016 die Erschließungsarbeiten beginnen.

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