Pressemeldung vom: 08.09.2015 - 13:09 Uhr

Brand in Rockensußra erschüttert den Kyffhäuserkreis

Mit Bestürzen erhielt die Landrätin des Kyffhäuserkreises Frau Landrätin Antje Hochwind (SPD) in den frühen Morgenstunden des 07. September 2015 den Anruf, dass 3 unbewohnte Wohnblocks in Rockensußra in Flammen standen. Die Dachstühle von drei Wohnblocks, welche eventuell als Flüchtlingsunterkünfte angedacht waren, brannten lichterloh.

Um 03:30 Uhr ging der Notruf ein und bereits 03:45 Uhr waren folgende 80 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus der Umgebung im Einsatz:

  • FF Rockensußra (Kyffhäuserkreis)
  • FF Sondershausen Mitte (Kyffhäuserkreis)
  • FF Thalebra (Kyffhäuserkreis)
  • FF Allmenhausen (Kyffhäuserkreis)
  • FF Holzsußra (Kyffhäuserkreis)
  • FF Ebeleben (Kyffhäuserkreis)
  • Kreisbrandinspektor (KBI) Landkreis Kyffhäuserkreis
  • DRK San-Komponente Sondershausen (Kyffhäuserkreis)
  • DRK Betreuungszug Artern (Kyffhäuserkreis)
  • FF Schlotheim (Unstrut-Hainich-Kreis)
  • Kreisbrandinspektor (KBI) Unstrut-Hainich-Kreis
  • Gerätewagen Atemschutz (Unstrut-Hainich-Kreis)
  • Rettungswagen Schlotheim (Unstrut-Hainich-Kreis)
  • Die Polizei bildete unverzüglich noch in Rockensußra eine Sonderkommission und nahm die Ermittlungen auf.

Dazu Frau Hochwind als Landrätin des Kyffhäuserkreises:

„Ich bin entsetzt und zutiefst betroffen von den Bildern der brennenden Wohnblocks. Ein großes Dankeschön möchte ich an alle Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus der Umgebung und auch aus dem Unstrut-Hainich-Kreis für die schnelle Einsatzbereitschaft und das umsichtige Handeln richten. So konnte Schlimmeres verhindert werden. Dank gebührt auch den Helfern des DRK aus Artern und Sondershausen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft waren ebenfalls früh in Rockensußra; unsere gute Zusammenarbeit „bewährt sich auch in dieser Situation“. Ich bin mir der außergewöhnlichen Situation für den Kyffhäuserkreis bewusst“ so Antje Hochwind weiter „ich weiß aber, dass in dieser Stunde viele Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen und die ankommenden Flüchtlinge menschenwürdig unterbringen.“

Dies ist das Zeichen, was auch zukünftig vom Kyffhäuserkreis ausgeht.

Wir treten geschlossen den Brandstiftern und Chaoten entgegen.

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