Bürgerservice

Informationen zum Corona-Virus

Fragen und Antworten rund um das Coronavirus

Was muss man zum Thema Entschädigung bei Verdienstausfall wegen notwendiger Kinderbetreuung wissen?

Fragekatalog zu §56 Absatz 1a  Infektionsschutzgesetz

 

Was ist eine Quarantäne?

Eine Quarantäne liegt vor, wenn sich eine bestimmte Person eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort (z.B. eigene Wohnung) aufhalten muss und sich in der Zeit nicht frei bewegen darf. Ein Beispiel: Eine Person, die in Kontakt mit einem mit COVID-19 infizierten Menschen stand, wird unter Quarantäne gestellt bis klar ist, ob sie selber auch infiziert ist. Wichtig: Eine Quarantäne im Sinne des Gesetzes muss immer von der zuständigen Behörde (Landratsamt) angeordnet werden, um einen Entschädigungsanspruch auszulösen. Freiwillige Quarantänen oder Quarantänen aufgrund von "Empfehlungen" entsprechen diesen Voraussetzungen nicht!

 

Wann besteht ein Anspruch auf Entschädigung von Verdienstausfällen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)?

Ein Anspruch auf Entschädigung von Verdienstausfällen nach dem IfSG besteht im Zusammenhang mit einer durch eine zuständige Behörde (Landratsamt) angeordnete Quarantäne bzw. einem Tätigkeitsverbot. Berechtigte sind hierbei Arbeitnehmer*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen, gegen die direkt eine Quarantäne bzw. ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wurde. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

 

Handelt es sich um eine Quarantäne, wenn Reiserückkehrer*innen aus sog. Risikogebieten 14 Tage zu Hause bleiben sollen?

Nein, auch wenn empfohlen wurde, Sozialkontakte zu meiden und zu Hause zu bleiben, handelt es sich hierbei nicht um die Anordnung einer Quarantäne nach dem IfSG. Sofern Arbeitnehmer*innen nicht arbeitsunfähig sind, sind sie zur Erbringung der Arbeitsleistung verpflichtet. Ja, wenn nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet eine Quarantäne in Deutschland von der zuständigen Behörde, angeordnet worden ist.

 

Besteht ein Anspruch auf Verdienstausfall bei einer freiwilligen Quarantäne?

Nein, da es sich hierbei nicht um die Anordnung einer zuständigen Behörde (Landratsamt) handelt.

 

Haben Eltern einen Anspruch auf Leistungen nach dem IfSG, wenn ihr minderjähriges Kind unter Quarantäne steht?

Nein. Es besteht wegen der notwendigen Betreuung des Kindes kein Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG. Eventuell können Leistungen wegen notwendiger Kinderbetreuung gem. § 56 Abs. 1a IfSG gezahlt werden.

 

Besteht ein Anspruch nach dem IfSG, wenn Eltern(-teile) selbst von einer Quarantäne betroffen sind?

Ja, wenn Eltern(-teile) selbst von einer Quarantäne betroffen sind, besteht ein Anspruch nach dem IfSG. Die Quarantäne muss durch die zuständigen Behörden angeordnet worden sein. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

 

Ich habe ein Rezept meines (Haus)-Arzt erhalten, dass ich zwei Wochen zu Hause bleiben soll. Ist dies eine Quarantäne?

Nein, eine Quarantäne muss als freiheitsbeschränkende Maßnahme behördlich angeordnet werden. Das Rezept eines Arztes stellt nur eine Empfehlung dar und hat keine behördliche Wirkung.

 

Fallen die Erlasse (Allgemeinverfügungen, Verordnung) zur Schließung von Schulen, Kitas u.a. unter die Erstattungsregelungen?

Nein. Die angeordneten Schließungen von Geschäften, Betrieben, Freizeiteinrichtungen, Sportstudios oder die Untersagung von Veranstaltungen aller Art stellen kein Tätigkeitsverbot im Sinne des Gesetzes dar. Diese Maßnahmen der beruhen jedoch auf einer anderen Rechtsgrundlage (§ 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG), um durch Inanspruchnahme der Allgemeinheit die Ausbereitungsgeschwindigkeit der COVID-19-Epidemie zu senken. Deshalb wird wegen Betriebsschließungen oder Einnahmeausfällen infolge der Schließungen und Veranstaltungsabsagen keine Entschädigung des Verdienstausfalls gewährt.

 

Wer muss den Antrag nach dem IfSG stellen?

Der Antrag muss vom Arbeitgeber gestellt werden. Dieser muss den Lohn für längstens 6 Wochen - soweit tarifvertraglich nichts anders bestimmt ist - an betroffene Arbeitnehmer*innen fortzahlen und in Vorleistung gehen. Auf Antrag erhält der Arbeitgeber dann die ausgezahlten Beträge von der Landesregierung erstattet.

 

Können auch Selbstständige die Leistungen nach dem IfSG beanspruchen?

Ja, auch Selbstständige haben einen Anspruch auf Entschädigung, sofern sie durch eine behördliche Anordnung (Landratsamt) unter Quarantäne gestellt wurden oder gegenüber denen ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wurde.

 

In welcher Höhe wird eine Entschädigung gezahlt?

In den ersten sechs Wochen wird eine Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls erstattet. Ab der siebten Woche erfolgt die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes der gesetzlichen Krankenkasse. Der Verdienstausfall ist das Netto-Regelentgelt, welches anhand der letzten drei Gehaltsbescheinigungen ermittelt wird. Die Beiträge zur Sozialversicherung werden in Höhe des "Arbeitgeber-Bruttos" entschädigt. Die Aufwendungen zur sozialen Sicherung von Personen, die nicht gesetzlich sozialversichert sind, werden in angemessenem Umfang erstattet.

 

Erfolgt die Erstattung des Verdienstausfalles brutto oder netto?

Im Falle einer Quarantäne zahlt der Arbeitgeber die Gehälter weiter. Die Entschädigung des Verdienstausfalls erfolgt in Höhe des Nettoarbeitsentgelt zzgl. der Sozialversicherungsbeiträge.

 

Wie hoch ist die Erstattung des Verdienstausfalles bei Selbständigen?

Für Selbständige besteht ebenfalls ein Anspruch entsprechend dem Arbeitseinkommen, wobei Kosten der sozialen Sicherung angemessen berücksichtigt werden.

 

Wann wird keine Entschädigung gezahlt?

Wenn dem Grunde nach ein Anspruch besteht (Quarantäne, Tätigkeitsverbot i.S.d. Gesetzes), kann es dennoch nicht zur Entschädigung kommen, weil kein Verdienstausfall vorliegt. Die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 56) ist nachrangig: Personen, die zeitgleich arbeitsunfähig erkrankt sind, erhalten keine Entschädigung nach dem IfSG. Sie haben stattdessen den üblichen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bzw. auf das Krankengeld ihrer Krankenkasse. Darüber hinaus nicht für Auszubildende, die aus einem in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert sind, ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen (gemäß § 19 Absatz 1 Ziffer 2 Buchstabe b BBiG). Auch bei Homeoffice haben Sie keinen Verdienstausfall. Und schließlich ebenfalls nicht bei fehlender Tarifregelung für eine relativ unerhebliche Zeit des Tätigkeitsverbotes (nach § 616 BGB).

 

weitere Antworten auf häufig gestellte allgemeine Fragen:

FAQ Freistaat Thüringen

Aufruf an Helferinnen und Helfer

Ehrenamtliche in Pflegeheimen gesucht!

Die 16 Alten- und Pflegeheime des Kyffhäuserkreises werden durch die Corona-Pandemie vor neue, schwer zu bewältigende Aufgaben gestellt. In einigen Heimen haben wir große personelle Probleme.

Um dem entgegenzuwirken, suchen wir nun ehrenamtliche Helfer*innen, welche sich bereiterklären, die Alten- und Pflegeheime bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

Die zu bewältigenden Aufgaben sind zum Beispiel:

  • Hilfen bei Testungen von Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen oder Besucher*innen,
  • Umsetzung der Besucherregelungen,
  • Unterstützung in der Betreuung und/oder grundpflegerischen sowie hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Für einen Einsatz im Pflegeheim sind medizinische Vorkenntnisse wünschenswert, aber nicht für alle benannten Aufgaben notwendig. Beim Einsatz direkt in der Pflege ist ein Gesundheitsausweis notwendig.

 

Die Anmeldung für eine ehrenamtliche Tätigkeit wird über die Leiterin der Ehrenamtsagentur des Kyffhäuserkreises, Frau Bierwisch (Telefon: 03632 / 741-529, E-Mail: ehrenamt@kyffhaeuser.de) koordiniert. Das Kontaktformular finden sie hier:

Corona-Bürgerhotline
Wichtige Kontaktdaten für Eltern und Kinder
Informationen für Reiserückkehrer (02.12.2020)
Hinweise für Einreisende aus einem Risikogebiet in den Kyffhäuserkreis
 
Die Bestimmungen für Reiserückkehrer regelt die Fünfte Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus Sars-CoV-2. Sie ist gültig ab dem 08.11.2020.

Sie sind aus einem Risikogebiet in den Kyffhäuserkreis eingereist? Das müssen Sie beachten:
  • Wenn Sie aus dem Ausland nach Thüringen einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, sich für 10 Tage nach Einreise in häusliche Quarantäne zu begeben.

  • Seit dem 8. November müssen Sie sich unter www.einreiseanmeldung.de über eine digitale Einreiseanmeldung anmelden. Ihre Reise- und Kontaktdaten werden an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.

  • Für Reiserückkehrende ohne Symptome gilt: Frühestens nach einer fünftägigen Quarantäne kann ein Test erfolgen. Ist dieser Test negativ, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Treten während der Quarantäne Symptome auf, ist ein Test – unabhängig vom Zeitpunkt – verpflichtend. In jedem Fall ist das Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises darüber zu informieren. Der Test ist für Einreisende aus Risikogebieten innerhalb von 10 Tagen nach Einreise ist noch bis zum 15. Dezember kostenlos.

  • Beachten Sie die Ausnahmeregelungen zur Quarantänepflicht nach der Fünften Thüringer Quarantäneverordnung. Neu sind spezielle Ausnahmen für kurze Aufenthalte in Risikogebieten (unter 24 Stunden bzw. unter 72 Stunden). Darüber hinaus gelten weiterhin Ausnahmen, zum Beispiel für dringend benötigtes medizinisches Personal oder Beschäftigte im Waren- und Gütertransport.
 
Hinweise:
Haben Sie bereits ein Testergebnis vorliegen, senden Sie dieses bitte unter Angabe Ihrer persönlichen Daten an folgende
 
 
Die Telefonhotline des Kyffhäuserkreises erreichen Sie unter
03632 741 444 von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9-15 Uhr und am Freitag von 9-12 Uhr
 
 
Links:
Thüringer Verordnungen
Allgemeinverfügungen
Pressemitteilung Corona (Neue Pressemitteilung vom 19.01.21)
Informationen Corona für Pflegeeinrichtungen (31.08.2020)
Informationen Corona für Unternehmen

Coronavirus: Aktuelle Informationen für Unternehmen (Stand: 11.01.2021)

Im Folgenden haben wir für Sie Links mit Unterstützungsinformationen und Hinweisen zu unternehmensrelevanten Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zusammengefasst:

1. BMWi Wirtschaftshilfen

2. BMBF Förderrichtlinie „Ausbildungsplätze sichern“

3. Informationen der Thüringer Aufbaubank

4. Bundesagentur für Arbeit 

5. Thüringer Finanzämter: Sicherung der Liquidität

  • Kontakt Finanzamt Sondershausen 
    Tel.: 03632 742 0
    E-Mail: poststelle@finanzamt-sondershausen.thueringen.de 

6. KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau

7. Bürgschaftsbank Thüringen

8. Handwerkskammer Erfurt

9. Informationen der IHK Erfurt

10. Informationen zur Entschädigung für Einzelunternehmer, Freiberufler und Arbeitnehmer bei Verdachtsfall oder Ansteckung

11. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Coronavirus: Zusätzliche Informationen für die Tourismuswirtschaft

12. Deutscher Tourismusverband e.V.

13. Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

Für weitere Fragen oder sonstigen Unterstützungsbedarf wenden Sie sich jederzeit gern an uns.

Informationen Corona für Veranstaltungen (neue Antragsunterlagen)
Informationen Corona - Schulverwaltung / Sport
Informationen Corona - ÖPNV
Informationen Corona - Wohngeld

Antrag auf Mietzuschuss

Antrag auf Lastenzuschuss (für Eigenheim)

Veränderungsmitteilung Formular ( Veränderungen im laufenden Wohngeldbezug)

Bitte nutzen Sie das Formular WOHNG-016-TH-FL !
Videobotschaften der Landrätin











Informationen Corona - Thüringer Landesregierung

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Thüringen

https://corona.thueringen.de/

 

Aktuelle Informationen zum Tragen von einer Mund-Nasen-Bedeckung

https://www.tmasgff.de/covid-19/faq

 

Informationen Corona - Kassenärztliche Vereinigung

Nachfolgend finden Sie den Link zur Themenseite der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen mit allen wichtigen Informationen und einer Entscheidungshilfe zum Corona-Virus.

https://patienten.kvt.de/ihr-service-116117/corona-themenseite/

Willkommen im Bereich Bürgerservice. In dieser Themensuche können Sie Informationen über Schulen, Verwaltungsadressen, Selbsthilfemöglichkeiten, Soziale Einrichtungen, Soziale Projekte, Dienstleistungen und Dienstleistungsbereiche finden.

Die unterhalb dargestellte Suche bietet die Möglichkeit Themen über die Auswahlfelder zu filtern oder über die Eingabe eines Schlagwortes direkt zu den gewünschten Informationen zu gelangen.

Bitte beachten Sie, dass der Filter nach jedem Suchlauf zurückgesetzt werden sollte.

Dienstleistung oder Schlagwort

Suchergebnis

10

Wirtschaftliche Kinder- und Jugendhilfe

Kontakt


Anschrift: Landratsamt Kyffhäuserkreis
Jugend- und Sozialamt
Markt 8
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 / 741-629
03632 / 741-675
03632 / 741-679
Telefax: 03632 / 741-88561
E-Mail: jus[at]kyffhaeuser.de

Öffnungszeiten


Montag: nach Absprache
Dienstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mittwoch: nach Absprache
Donnerstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag: nach Absprache

Aufgaben

  • Wirtschaftliche Hilfen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (Hilfen zur Erziehung), u.A.:

    • Kostenübernahme bei Unterbringung von Kindern, Jugendlichen und
      jungen Volljährigen in Heimen oder anderen sonstigen betreuten Wohnformen
    • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
    • Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
    • Kostenübernahme ambulanter und teilstationärer Hilfen für Kinder,
      Jugendliche und jungen Volljährige
    • Kostenübernahme bei Unterbringung in Vollzeitpflege von Kinder,
      Jugendlichen und jungen Volljährigen

  • Übernahme der Teilnehmerbeiträge bei Betreuung von Kindern in Kindertagespflege (Tagesmütter)
  • Übernahme der Teilnahmebeiträge in Kindertagesstätten (Kita-Zuschuss) lt. § 90 SGB VIII


  • Amtsvormundschaften/ Amtspflegschaften

Hinweise & Merkblätter

Gesetzlicher und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Kontakt

Anschrift:
Landratsamt Kyffhäuserkreis
Jugend- und Sozialamt
Markt 8
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 / 741 - 636
Telefax: 03632 / 741 - 88561
E-Mail: jus[at]kyffhaeuser.de

Öffnungszeiten

 
Montag: nach Absprache
Dienstag:
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mittwoch: nach Absprache
Donnerstag:
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag: nach Absprache

Aufgaben

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Die Aufgaben des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind als gesetzliche Vorschriften im § 14 SGB VIII definiert.

Es sollen Angebote unterbreitet werden, die zum einen junge Menschen dazu befähigen, kritisch, entscheidungsfähig und eigenverantwortlich zu handeln. Zum anderen sollen auch Eltern und Erziehungsberechtigten Angebote unterbreitet werden, die diese befähigen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen.
 
Im Thüringer Kinder- und Jugendhilfeausführungsgesetz wird der Schutz von Kindern und Jugendlichen als Aufgabe dem Jugendamt in „Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Jugendhilfe und anderen Behörden, Einrichtungen und Stellen“ (§ 20 Abs. 5 ThürKJHAG) zugeschrieben. Demnach sollen auf die besondere Gefährdung Minderjähriger hingewiesen sowie die Jugendschutzmaßnahmen angeregt, unterstützt und durchgeführt werden.
 
Schwerpunkte:
  • Aufklärung und Information u. a. zu den Themen Gewalt, Umgang mit Aggressionen und Konflikten (auch sexuelle Gewalt), Alkohol- und Drogenkonsum, Jugendmedien
  • Beratung und Fortbildung von Fachkräften aus Einrichtungen der Jugendhilfe und angrenzenden Professionen
  • Initiierung bzw. Unterstützung von Projekten zu Themen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes
Zusätzliche Aufgaben:
Zielgruppe:
 
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern, Erziehungsberechtigte, MitarbeiterInnen in Jugendhilfeeinrichtungen, Interessierte
 
Wichtige Telefonnummern/Internetseiten im Überblick:

Bundesweit

Drogen/Sucht:

Internet:
www.drugcom.de (interaktive Informations- und Kommunikationsplattform)
www.rauchfrei-info.de
www.bist-du-stärker-als-alkohol.de

Telefon:
Sucht & Drogen Hotline:
01805 – 313031 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz / Mobilfunk abweichend)

Beratungstelefon zum Nichtrauchen:
01805 – 313131 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz / Mobilfunk abweichend)

Beratungstelefon Alkohol BZgA:
0221 - 892031

Kinder-Notruf:

Internet:
www.kindernotruftelefon.de

Telefon:
Kinder-Notruf-Telefon e.V.  (anonyme und vertrauliche Hilfestellung für Kinder)
0800 – 15 16 001 (gebührenfrei)    

Thüringen

Internet:
www.thueringen.de/de/tmsfg (Thüringer Ministerium f. Soziales, Familie, Gesundheit)
www.jugendschutz-thueringen.de (Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- u. Jugendschutz)
www.jugendschutz.net (Jugendschutz beim Fernsehen und im Internet)
www.kjm-online.de (Kommission Jugendmedienschutz Erfurt)
www.klicksafe.de

Telefon:
Kinder- und Jugend-Sorgentelefon – Land Thüringen (freecall)
0800-008008 0
 
 
Gesetzlicher Kinder- und Jugendschutz

Der gesetzliche Jugendschutz ist geregelt über das Jugendschutzgesetz (JuSchG). Weitergehende Regelungen finden sich im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder, im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), die Thüringer Jugendschutzzuständigkeitsverordnung (ThürJuSchZVO) und im Thüringer Nichtraucherschutzgesetz (ThürNRSchutzG).

Im Thüringer Kinder- und Jugendhilfeausführungsgesetz (ThürKJHAG) ist die Überwachung des Jugendschutzgesetzes geregelt. Demnach soll das Jugendamt die Polizei in der Kontrolltätigkeit unterstützen bzw. eigene Kontrollen durchführen.

Die Überwachung des Jugendarbeitsschutzgesetzes obliegt den Arbeitsschutzbehörden. Das Jugendamt wird dann in einem Anhörungsverfahren beteiligt, wenn eine Ausnahmegenehmigung zur Beschäftigung von Kindern bei Veranstaltungen (z. B. Film- und Fernsehproduktionen) beantragt wird.

Schwerpunkt des gesetzlichen Jugendschutzes liegt in der Durchführung von:
  • regelmäßigen Jugendschutzkontrollen in Spielhallen/ Videotheken/ Diskotheken/ Verkaufsstellen/ Gaststätten
  • Beratungen zum Jugendschutzgesetz zu den §§ 4, 9 und 10 sowie §§ 14 und 15 JuSchG
  • Beratungen von Trägern offener Jugendeinrichtungen zum Jugendschutzgesetz und zum Thüringer Nichtraucherschutzgesetz
  • Beratungen von Personensorgeberechtigten im Rahmen des Anhörungsverfahren nach dem § 6 Abs. 2 JArbSchG

Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit

Kontakt


Anschrift: Landratsamt Kyffhäuserkreis
Jugend- und Sozialamt
Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit
Markt 8
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 / 741-622
03632 / 741-624
Telefax: 03632 / 741-88561
E-Mail: jus@kyffhaeuser.de

Öffnungszeiten


Montag: nach Absprache
Dienstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mittwoch: nach Absprache
Donnerstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag: nach Absprache

Aufgaben

Jugendarbeit beschreibt Angebote von freien Trägern der Jugendarbeit und
Trägern der öffentlichen Jugendhilfe und umfasst außerschulische Jugendbildung;
Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit; arbeitswelt-,
schul- und familienbezogene Jugendarbeit; internationale Jugendarbeit;
Kinder- und Jugenderholung und Jugendberatung.

Im Rahmen der Jugendverbandsarbeit wird die Jugendarbeit durch
junge Menschen selbst organisiert, gemeinschaftliche gestaltet und mitverantwortet.
Jugendverbände sind das Sprachrohr der jungen Menschen. Auf Kreisebene stellt der Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. die Interessenvertretung für Kinder und junge Menschen dar.

Angebote im Rahmen der Jugendsozialarbeit bieten jungen Menschen,
die soziale Benachteiligungen oder individuelle Beeinträchtigungen haben,
die Möglichkeit zur sozialpädagogischen Unterstützung bei der schulischen
und/ oder beruflichen Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt sowie
deren soziale Integration.

Die Schulsozialarbeit ist eine intensive und wirksame Form der Kooperation
von Jugendhilfe und Schule. Sie ist ein professionelles sozialpädagogisches Angebot
am Standort Schule, welches Beratung, individuelle Förderung, offene Jugendarbeit,
sozialpädagogische Gruppenarbeit, Konfliktbewältigung, schulbezogene Hilfen,
Unterstützung bei der Berufsorientierung und im Übergang Schule Beruf, Arbeit
mit Eltern und Personensorgeberechtigten, Mitwirkung an Schulprogrammen und
an der Schulentwicklung, etc. hat.

Ebenso ist die Umsetzung und Unterstützung von EU-, Bundes- und Landesprojekten der Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit Teil des Aufgabenbereiches.  

Stadt Artern

Kontakt

 
Breichsjugendpfleger: Werner Bank tl_files/images/content/bjp/Werner_Bank.JPG
Träger: Kinder- und Jugendförderverein Artern e.V.
Anschrift:
Freizeitzentrum Artern
Steile Hohle 5
06556 Artern
Telefon: 03466 / 302859
Mail: fz.artern@t-online.de
Internet: www.freizeit-artern.de

Aufgaben

Bereichsjugendpfleger/innen sind die pädagogischen Fachkräfte der Jugendarbeit, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld in ihrer Zuständigkeit liegenden Städte und Gemeinden übernehmen. Sie sind fachliche Ansprechpartner/innen für Fragen und aufgaben im Bereich der gesamten Infrastruktur der Jugendarbeit in ihrem Bereich.
 
Wesentliches Ziel ihrer Arbeit ist es, in den Städten und Gemeinden Bedingungen zu schaffen, zu unterstützen, zu fördern und zu pflegen, in denen Jugendarbeit in vielfältigen Formen und unter optimalen Bedingungen möglich ist.

Stadt Ebeleben/ Einheitsgemeinde Helbedündorf

Kontakt

 
Breichsjugendpfleger: Nancy Schuder-Ludwig tl_files/images/content/bjp/Nancy_Schuder.JPG
Träger: Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.
Anschrift:
Jugendclub Ebeleben
Lindenstraße 29a
99713 Ebeleben
Telefon: 036020 / 72213
Mail: n.schuder@kjr-kyffhaeuserkreis.de
Internet: www.kjr-kyffhaeuserkreis.de

Aufgaben

Bereichsjugendpfleger/innen sind die pädagogischen Fachkräfte der Jugendarbeit, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld in ihrer Zuständigkeit liegenden Städte und Gemeinden übernehmen. Sie sind fachliche Ansprechpartner/innen für Fragen und aufgaben im Bereich der gesamten Infrastruktur der Jugendarbeit in ihrem Bereich.
 
Wesentliches Ziel ihrer Arbeit ist es, in den Städten und Gemeinden Bedingungen zu schaffen, zu unterstützen, zu fördern und zu pflegen, in denen Jugendarbeit in vielfältigen Formen und unter optimalen Bedingungen möglich ist.

Stadt Sondershausen

Kontakt

 
Breichsjugendpfleger: Andreas Gothe tl_files/images/content/bjp/Andreas_Gothe.jpg
Träger: Stadtjugendring Sondershausen e.V.
Anschrift:
Hasenholz-Östertal-Centrum (HOC)
Zum Östertal 1
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 / 58028
Mail: info@stadtjugendring-sondershausen.de
Internet: www.stadtjugendring-sondershausen.de

Aufgaben

Bereichsjugendpfleger/innen sind die pädagogischen Fachkräfte der Jugendarbeit, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld in ihrer Zuständigkeit liegenden Städte und Gemeinden übernehmen. Sie sind fachliche Ansprechpartner/innen für Fragen und aufgaben im Bereich der gesamten Infrastruktur der Jugendarbeit in ihrem Bereich.
 
Wesentliches Ziel ihrer Arbeit ist es, in den Städten und Gemeinden Bedingungen zu schaffen, zu unterstützen, zu fördern und zu pflegen, in denen Jugendarbeit in vielfältigen Formen und unter optimalen Bedingungen möglich ist.

Stadt Greußen/ Stadt Großenehrich/ VG Greußen

Kontakt

 
Breichsjugendpflegerin: Beatrice Hoffmann tl_files/images/content/bjp/Beatrice_Hoffmann.jpg
Träger: Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.
Anschrift:
Jugendhaus Greußen
Nordhäuser Str. 1
99734 Greußen
Telefon: 03636 / 703400
Mail: b.hoffmann@kjr-kyffhaeuserkreis.de
Internet: www.kjr-kyffhaeuserkreis.de

Aufgaben

Bereichsjugendpfleger/innen sind die pädagogischen Fachkräfte der Jugendarbeit, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld in ihrer Zuständigkeit liegenden Städte und Gemeinden übernehmen. Sie sind fachliche Ansprechpartner/innen für Fragen und aufgaben im Bereich der gesamten Infrastruktur der Jugendarbeit in ihrem Bereich.
 
Wesentliches Ziel ihrer Arbeit ist es, in den Städten und Gemeinden Bedingungen zu schaffen, zu unterstützen, zu fördern und zu pflegen, in denen Jugendarbeit in vielfältigen Formen und unter optimalen Bedingungen möglich ist.

Stadt Roßleben/ Stadt Wiehe

Kontakt

 
Breichsjugendpflegerin: Susanne Kammlodt tl_files/images/content/bjp/Susanne_Kammlodt.JPG
Träger: Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.
Anschrift:
Freizeitzentrum Roßleben
Karl Marx Straße 11
06571 Roßleben
Telefon: 034672 / 93783
Mail: mgh@kjr-kyffhaeuserkreis.de
Internet: www.kjr-kyffhaeuserkreis.de

Aufgaben

Bereichsjugendpfleger/innen sind die pädagogischen Fachkräfte der Jugendarbeit, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld in ihrer Zuständigkeit liegenden Städte und Gemeinden übernehmen. Sie sind fachliche Ansprechpartner/innen für Fragen und aufgaben im Bereich der gesamten Infrastruktur der Jugendarbeit in ihrem Bereich.
 
Wesentliches Ziel ihrer Arbeit ist es, in den Städten und Gemeinden Bedingungen zu schaffen, zu unterstützen, zu fördern und zu pflegen, in denen Jugendarbeit in vielfältigen Formen und unter optimalen Bedingungen möglich ist.

Stadt Bad Frankenhausen

Kontakt

 
Breichsjugendpflegerin: Stephanie Görke tl_files/images/content/bjp/Stephanie_Goerke.jpg
Träger: Jugendhilfe- und Förderverein e.V.
Anschrift:
Kinder- und Jugendzentrum DOMizil
Bahnhofstraße 5
06567 Bad Frankenhausen
Telefon: 034671 / 529759
Mail: jugendpflegerin.domizil2000@web.de
Internet: www.domizil-2000.de

Aufgaben

Bereichsjugendpfleger/innen sind die pädagogischen Fachkräfte der Jugendarbeit, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld in ihrer Zuständigkeit liegenden Städte und Gemeinden übernehmen. Sie sind fachliche Ansprechpartner/innen für Fragen und aufgaben im Bereich der gesamten Infrastruktur der Jugendarbeit in ihrem Bereich.
 
Wesentliches Ziel ihrer Arbeit ist es, in den Städten und Gemeinden Bedingungen zu schaffen, zu unterstützen, zu fördern und zu pflegen, in denen Jugendarbeit in vielfältigen Formen und unter optimalen Bedingungen möglich ist.

Kyffhäuserkreis

Kontakt

 
Kreisjugendpfleger: Jörn Krause  
Anschrift:
Landratsamt Kyffhäuserkreis
Jugend- und Sozialamt
Markt 8
99706 Sondershausen
Telefon: 03632 / 741-622
Mail: j.krause@kyffhaeuser.de

Aufgaben

Aufgabe des Kreisjugendpflegers ist es, die Angebote der offenen Jugendarbeit, im Kyffhäuserkreis mit besonderem Augenmerk auf die offene Jugendarbeit im ländlichen Raum, zu organisieren. Der Kreisjugendpfleger unterstützt Träger im Landkreis z.B. zu außerschulischen Bildungsangeboten, wirkt an der Initiierung und Durchführung von Modellprojekten mit, berät bei Konzeptionsentwicklungen, Antragstellungen und rechtlichen Fragen und dient den Bereichjugendpfleger/innen als Kontaktperson bei Fragen und Problemen. Will man das Aufgabenspektrum eines Kreisjugendpflegers kurz beschreiben, sind Beratung, Betreuung, Krisenintervention und Gremienarbeit als Schlagworte zu nennen.

wichtige Links

Logo abfall-kyffhaeuser.de
* abfall-kyffhaeuser
Hochzeitsbroschüre Kyffhäuserkreis
* Hochzeitsbroschüre
Logo - Älter werden im Kyffhäuserkreis
* Älter werden im Kyffhäuserkreis
Bauratgeber Kyffhäuserkreis
* Bauratgeber Kyffhäuserkreis

zurück