Industrie- und Handelskammer Erfurt (IHK)

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Presseinformationen

Ausbildung in Thüringen – macht eure Kinder stark! - Eltern-Kampagne auch im Kyffhäuserkreis

IHK-Erfurt - Bild Dr. Thomas Schilling
IHK-Erfurt - Bild Dr. Thomas Schilling
Eine berufliche Ausbildung in Thüringen macht Kinder stark und ermöglicht ihnen den besten Start in die berufliche Zukunft. So die Botschaft der neuen landesweiten Kampagne der drei Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs).

Gut ausgebildete Fachkräfte sind der Motor der nordthüringer Wirtschaft und die Basis für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und Lebensraum. Inzwischen sehen immer mehr Unternehmen den Bedarf an Fachpersonal als eines der größten Entwicklungshemmnisse.
 
Der Fachkräftemangel ist in vielen Unternehmen angekommen. Zahlreiche Betriebe wollen zwar ausbilden, können offene Lehrstellen aber mangels passender Bewerber oftmals nicht mehr besetzen. Allein im Kyffhäuserkreis waren im August dieses Jahres noch 125 Stellen frei. Dabei kämpft die betriebliche Ausbildung leider noch immer mit dem Vorurteil, weniger Aufstiegsmöglichkeiten, geringere Verdienstmöglichkeiten und schlechteres Ansehen zu bieten als ein Studium. Ganz gezielt werden deshalb die Eltern angesprochen, denn Sie entscheiden bei der Berufswahl ihrer Kinder mit. Wir wollen sie überzeugen, warum eine Ausbildung im Unternehmen die richtige Entscheidung sein kann – mit besten Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben.

„Mit einer beruflichen Ausbildung in der Heimat können unsere Kinder in eine sichere berufliche Zukunft starten. Vom ersten Tag an erleben sie die Vorteile der dualen Ausbildung – auch gegenüber einem Studium. Sie sollen Wertschätzung erfahren, Sinnhaftigkeit erleben und das in ihrem vertrauten Umfeld in Nordthüringen, gemeinsam mit Freunden und Familie“, so Diana Stolze von der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Ziel der Kampagne ist es, die Ausbildung in Thüringer Unternehmen mit all ihren Vorteilen, beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten stärker auch ins Bewusstsein der Eltern zu rücken.

Als erste Ansprechpartner zu allen Fragen der Aus- und Weiterbildung kommen die drei Thüringer IHKs mit der neuen Kampagne „Ausbildung in Thüringen – macht Eure Kinder stark“ den wichtigsten Anliegen der Thüringer Unternehmer nach: Eltern und Schüler für das Thema Ausbildung in ihrer Heimat zu begeistern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Weitere Infos und regionale Angebote unter: www.macht-eure-kinder-stark.de
 
 

Selbstständig im Nebenerwerb

Kostenfreie Informationsveranstaltung im Regionalen Service-Center in Nordhausen
 
Sie haben eine Geschäftsidee, wollen sich neben Ihrer Berufstätigkeit damit selbständig machen? Wir informieren Sie gern, welche Besonderheiten bei einer Selbstständigkeit im Nebenerwerb zu beachten sind. Die Industrie- und Handelskammer Erfurt bietet hierzu am Dienstag, dem 16. Oktober 2018, von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr im Regionalen Service-Center der IHK in Nordhausen, Wallrothstraße 4 eine kostenfreie Informationsveranstaltung an.

Interessierte erhalten Auskünfte zu Formalitäten, steuerlichen Fragen, zur Kleinunternehmerregelung, Rechnungserstellung und Buchhaltung gegeben sowie Fallbeispiele erläutert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Klärung individueller Fragen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, telefonisch unter. 03606 612114 oder per E-Mail an rsc-nord[at]erfurt.ihk.de.

Ausbildung in Thüringen – macht eure Kinder stark! Eltern-Kampagne auch im Kyffhäuserkreis

Ausbildung in Thüringen – macht eure Kinder stark!  Eltern-Kampagne auch im Kyffhäuserkreis
 
Eine berufliche Ausbildung in Thüringen macht Kinder stark und ermöglicht ihnen den besten Start in die berufliche Zukunft. So die Botschaft der neuen landesweiten Kampagne der drei Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs).

Gut ausgebildete Fachkräfte sind der Motor der nordthüringer Wirtschaft und die Basis für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und Lebensraum. Inzwischen sehen immer mehr Unternehmen den Bedarf an Fachpersonal als eines der größten Entwicklungshemmnisse.

Der Fachkräftemangel ist in vielen Unternehmen angekommen. Zahlreiche Betriebe wollen zwar ausbilden, können offene Lehrstellen aber mangels passender Bewerber oftmals nicht mehr besetzen. Allein im Kyffhäuserkreis waren im August dieses Jahres noch 125 Stellen frei. Dabei kämpft die betriebliche Ausbildung leider noch immer mit dem Vorurteil, weniger Aufstiegsmöglichkeiten, geringere Verdienstmöglichkeiten und schlechteres Ansehen zu bieten als ein Studium. Ganz gezielt werden deshalb die Eltern angesprochen, denn Sie entscheiden bei der Berufswahl ihrer Kinder mit. Wir wollen sie überzeugen, warum eine Ausbildung im Unternehmen die richtige Entscheidung sein kann – mit besten Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben.

„Mit einer beruflichen Ausbildung in der Heimat können unsere Kinder in eine sichere berufliche Zukunft starten. Vom ersten Tag an erleben sie die Vorteile der dualen Ausbildung – auch gegenüber einem Studium. Sie sollen Wertschätzung erfahren, Sinnhaftigkeit erleben und das in ihrem vertrauten Umfeld in Nordthüringen, gemeinsam mit Freunden und Familie“, so Diana Stolze von der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Ziel der Kampagne ist es, die Ausbildung in Thüringer Unternehmen mit all ihren Vorteilen, beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten stärker auch ins Bewusstsein der Eltern zu rücken.

Als erste Ansprechpartner zu allen Fragen der Aus- und Weiterbildung kommen die drei Thüringer IHKs mit der neuen Kampagne „Ausbildung in Thüringen – macht Eure Kinder stark“ den wichtigsten Anliegen der Thüringer Unternehmer nach: Eltern und Schüler für das Thema Ausbildung in ihrer Heimat zu begeistern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Weitere Infos und regionale Angebote unter: www.macht-eure-kinder-stark.de

 
 

Erstmalig Frau an der Spitze

Neue IHK-Hauptgeschäftsführerin in Erfurt wird Dr. Cornelia Haase-Lerch
 
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat die bisherige stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht und Steuern einstimmig ins Amt bestellt. Haase-Lerch wird ihre Aufgabe am 1. September 2019 antreten. Dann verabschiedet sich der bisherige Hauptgeschäftsführer Professor Gerald Grusser in den Ruhestand.

„Die IHK Erfurt ist Professor Gerald Grusser zu großem Dank verpflichtet. Seit über 20 Jahren steht er an der Spitze des Hauptamtes und hat einen herausragenden Anteil an der Entwicklung der Kammer zur allseits anerkannten und geachteten Interessenvertretung der Regionalwirtschaft. Für uns war es wichtig, frühzeitig die Weichen für einen reibungslosen Übergang auf seine Nachfolgerin zu stellen“, betont IHK-Präsident Dieter Bauhaus.
Die 48-jährige Diplom-Ingenieurin und Doktorin der Naturwissenschaften aus Weimar war seit Abschluss ihrer Promotion 1996 zunächst als persönliche Referentin der Hauptgeschäftsführung, im Anschluss als Büroleiterin und seit 1997 als Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht und Steuern der IHK Erfurt tätig. 2010 übernahm sie zusätzlich die Verantwortung für das Regionale Service Center Weimar-Apolda-Sömmerda und begleitet seit 2010 die Position der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin. In der 173-jährigen Geschichte der IHK Erfurt ist sie dann mit Amtsantritt 2019 die erste Frau an der Spitze der Kammer.

Haase-Lerch dankte für das Vertrauen: „Ich freue mich auf die Herausforderung und werde mich mit voller Kraft in den Dienst der regionalen Wirtschaft stellen. Gern steige ich ein in eine kompetente und strategisch klar organisierte IHK und freue mich auf meine künftige Aufgabe.“

Die IHK Erfurt vertritt rund 63.000 Unternehmen in der Region Nord- und Mittelthüringen und ist erster Ansprechpartner in allen Wirtschaftsfragen. Der Hauptgeschäftsführer/in leitet die Geschäfte der IHK. Gemeinsam mit dem Präsidenten, dem Präsidium und dem höchsten Kammergremium – der IHK-Vollversammlung bestehend aus 78 gewählten Mitgliedern – vertritt er/sie die IHK Erfurt in allen wichtigen IHK-politischen und -rechtlichen Angelegenheiten.
 
 

#samehere geht auf Tour

Azubi-Kampagne der IHK Erfurt mit Roadshow in Nordthüringen unterwegs

Seit dem 10. September tourt das Team der Social-Media-Kampagne #samehere durch interessierte Schulen in Nord- und Mittelthüringen. Die Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt will auch den jungen Menschen in den Landkreisen Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis die Berufswahl erleichtern und diese für die duale Ausbildung begeistern.

Die #samehere-Crew – bestehend aus Azubis, Ansprechpartnern der IHK und dem Kampagnen-Maskottchen Walter – wird auf sechs nordthüringer Schulhöfen mit einer Breakdance-Show zu Gast sein, dort Informationsmaterial verteilen und Fragen rund um das Thema Berufsausbildung beantworten. Die Stationen der Roadshow in Nordthüringen sind:

am Mittwoch, 19. September 2018
• Nordhausen, 08:00 bis 08:30 Uhr, Grund- und Regelschule „Am Förstemannweg“
• Sondershausen, 09:25 bis 09:40 Uhr, Staatliche Regelschule „Östertal“
• Roßleben, 12:20 bis 12:50 Uhr, Staatliche Regelschule „Gerhart Hauptmann“

am Freitag, 21. September 2018
• Leinefelde, 09:10 bis 09:40 Uhr, Staatliche Regelschule „Johann Carl Fuhlrott“
• Breitenworbis, 11:55 bis 12:10 Uhr, Staatliche Regelschule Breitenworbis

am Montag, 24. September 2018
• Heilbad Heiligenstadt, 12:05 bis 12:20 Uhr, Staatliche Regelschule „Lorenz-Kellner“

Same here ist Jugendsprache und bedeutet in etwa „Das Gleiche bei mir“. Im Blog www.same-here.de teilen Azubis ihre Berufserfahrungen mit Gleichaltrigen. Sie wissen am besten, wie ihre Zielgruppe tickt, was sie bewegt und was wichtig ist, wenn es um die Berufswahl geht.
 

Wirtschaft begrüßt per 31. August insgesamt 96 Lehrlinge im Kyffhäuserkreis

IHK Erfurt vergibt Azubi-Ausweise
 
Für 96 ehemalige Schüler begann am 1. September 2018 ein neuer Lebensabschnitt – die berufliche Ausbildung.

„Doch auch für Nachzügler bieten sich noch gute Chancen für eine duale Berufsausbildung im Kyffhäuserkreis. Immer wieder erreichen uns Informationen über wieder frei gewordene Lehrstellen, da viele Jugendliche sich erst spät entscheiden oder nochmal umorientieren. Den Unternehmen empfehlen wir, abgeschlossene Ausbildungsverträge zeitnah bei der IHK erfassen zu lassen und nicht angetretene Plätze wieder zu melden. Wir können dann unterstützen, kurzfristig einen neuen Bewerber zu finden“, appelliert Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center in den Landkreisen Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis, an die ausbil-denden Mitgliedsunternehmen.

Alle Auszubildenden im Kammerbezirk der IHK Erfurt erhalten mit dem Start in das 1. Lehrjahr unaufgefordert ihren Azubi-Ausweis. Damit können vergünstigte Angebote von Firmen, Vereinen und öffentlichen Einrichtun-gen in Nord- und Mittelthüringen in Anspruch genommen werden. Hier im Landkreis beteiligen sich derzeit neben dem Schlossmuseum Sonders-hausen, das Cinema 64 movie and more, die Kyffhäuser-Therme Bad Frankenhausen sowie das Panorama Museum Bad Frankenhausen und die Regionalbusgesellschaft Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis mbH. Interessierte Unternehmen, die noch nicht gelistet sind, können ihr Angebot ebenfalls veröffentlichen. Mehr zum Azubi-Ausweis unter www.erfurt.ihk.de (Dokument-Nr. 17752).
 
 

IHK informiert Einzelhändler und Gastronomen:

Informationsveranstaltung zur Vorbereitung auf unangekündigte Kassenprüfung durch die Finanzverwaltung

Ob Einzelhändler oder Gastronom – seit dem 01.01.2018 kann der Betriebsprüfer unangekündigt im Laden stehen und Zugriff auf das Kassensystem fordern. Das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ erlaubt der Finanzverwaltung intensive Kontrollmöglichkeiten bei Bargeschäften und Zugriff auf die Kassenunterlagen. Geprüft werden verstärkt elektronische Kassensysteme und bei Führung einer „offenen
Ladenkasse“ auch die Erfassung von Einnahmen, ebenso die Einhaltung der Vorgaben bei der Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften.

Bereits kleine Fehler bei der Aufzeichnung, Dokumentation und Aufbewahrung von Geschäftsvorfällen können erhebliche Folgen (Hinzuschätzungen) haben. Die Kassennachschau ab 2018 ist unangekündigt möglich – Grund genug, sich selbst und seine Mitarbeiter auf diesen Moment vorzubereiten.

Die Industrie- und Handelskammer bietet zu diesem Thema am 10. September 2018 um 15. Uhr in Erfurt eine kostenfreie Informationsveranstaltung. Folgende Themen werden erläutert:

Kassensysteme im Überblick – welche Besonderheiten gibt es?
Was bedeutet „unangekündigte Kassennachschau“?
Welche Aufbewahrungsvorschriften bestehen und wie können Kassendaten archiviert werden?
Wie geht der Prüfer vor?
Was bedeutet die Durchführung einer Datenanalyse?

Bitte melden Sie sich direkt auf unserer Website www.erfurt.ihk.de unter der Veranstaltungsnummer (Eingabe im Suchfeld) 145110161 an.
 
 

Industrie- und Handelskammer Erfurt stellt neue Mittelzentrenstudie vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat nach fünf Jahren erneut untersucht, ob und wie die 13 Mittelzentren Nord- und Mittelthüringens* für die Zukunft gerüstet sind. Anhand von 38 Indikatoren, welche ausschließlich auf statistischem Material beruhen, erfolgte ein Städtevergleich und untersuchte dabei auch Sondershausen.
 
„Die Bevölkerung des Freistaats Thüringen schrumpft, wird aber gleichzeitig immer älter. Die ländlichen Räume dünnen noch immer merkbar aus. Vor allem junge Menschen verlassen die Dörfer und Kleinstädte, weil dort für sie die Zukunftsperspektiven fehlen“, erklärt Diana Stolze, Leiterin des Regionalen Service-Centers Nordhausen, Heilbad Heiligenstadt und Artern der IHK Erfurt. Der Fokus richte sich daher immer stärker auf die zentralen Orte, vor allem die Mittelzentren, weil dort harte und weiche Standortfaktoren vorgehalten werden können, die das Umfeld teilweise nicht mehr bieten kann.

„Wie im Jahr 2013 belegt Sondershausen den neunten Platz. Defizite bestehen weiter im Unternehmensbesatz sowie den vergleichsweise relativ wenigen Industriebetrieben je 1.000 Einwohner. Dies hat auch die Beschäftigungsentwicklung negativ beeinflusst. Trotz günstiger kommunaler Standortbedingungen, einer guten verkehrstechnischen Anbindung und verfügbaren Gewerbeflächen ist die Anziehungskraft der Stadt als Wirtschaftsstandort noch gering“, kommentiert die RSC-Leiterin das Ergebnis. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze sei jedoch dringend notwendig, um den Folgen des demografischen Wandels entgegen zu wirken. Sondershausen habe weiterhin mit einem Einwohnerrückgang zu kämpfen. Um diesen Trend zu stoppen müsse die Attraktivität der Kommune gestärkt werden. Dies geschehe gegenwärtig auch durch die IHK-Netzwerkinitiative "Innenstädte erfolgreich machen".

Aus einer Vielzahl statistischer Angaben zu den Mittelzentren wurden 38 Indikatoren ausgewählt und sieben Kapiteln zugeordnet. Neben zahlreichen wirtschaftsrelevanten Faktoren, haben wir auch Bevölkerung, Verkehrsinfrastruktur und soziale Infrastruktur untersucht, erläutert Stolze die Herangehensweise. Sowohl für die Einzelindikatoren als auch die jeweiligen Kapitel erfolgte neben einer Punktevergabe auf einer Skala von 0 bis 100 auch eine farbliche Kennzeichnung entsprechend einer Ampel. Zur Ermittlung des Gesamtergebnisses wurden je Stadt die Mittelwerte der sieben Kapitel herangezogen.

Die Studie finden Sie unter: www.erfurt.ihk.de

Auskunft erteilt die Abteilung Standortpolitik:

  • Stellv. IHK-Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik.
    Dr. Cornelia Haase-Lerch,  Telefon: 0361 3484-260
  • Referent Standortpolitik
    Eberhard Frank,  Telefon: 0361 3484-202

* Apolda, Artern, Bad Langensalza, Bad Salzungen, Eisenach, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Nordhausen, Sömmerda, Sondershausen, Weimar
 
 

Industrie- und Handelskammer Erfurt stellt neue Mittelzentrenstudie vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat nach fünf Jahren erneut untersucht, ob und wie die 13 Mittelzentren Nord- und Mittelthüringens* für die Zukunft gerüstet sind. Anhand von 38 Indikatoren, welche ausschließlich auf statistischem Material beruhen, erfolgte ein Städtevergleich und untersuchte dabei auch Artern.
 
„Die Bevölkerung des Freistaats Thüringen schrumpft, wird aber gleichzeitig immer älter. Die ländlichen Räume dünnen merkbar aus. Vor allem junge Menschen verlassen die Dörfer und Kleinstädte, weil dort für sie die Zukunftsperspektiven fehlen“, erklärt Diana Stolze, Leiterin des Regionalen Service-Centers Nordhausen, Heilbad Heiligenstadt und Artern der IHK Erfurt. Der Fokus richte sich daher immer stärker auf die zentralen Orte, vor allem die Mittelzentren, weil dort harte und weiche Standortfaktoren vorgehalten werden können, die das Umfeld teilweise nicht mehr bieten kann.
 
Mit Platz 7 ordnet sich Artern wieder im Mittelfeld des Städtevergleichs ein. Wie schon 2013 bleibt die Steuereinnahmekraft je Einwohner hinter den anderen Mittelzentren zurück. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist nach wie vor am höchsten. Sorgen bereitet auch die Bevölkerungsentwicklung in der Kommune. In diesem Bereich bildet Artern leider das Schlusslicht, kommentiert Stolze das Ergebnis. Daher sollte gezielt eine gemeinsame Vermarktung der vorhandenen Gewerbeflächen durch Stadt und Landesentwicklungsgesellschaft erfolgen, um attraktive Arbeitsplatzangebote zu schaffen, insbesondere im industriellen Sektor oder im industrienahen Dienstleistungsbereich. „Wenn es zudem gelingt, die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, könnte die Region als Wohn- und Arbeitsort aufgewertet und der Rückgang der Einwohnerzahl zumindest abgeschwächt werden“, resümiert Stolze.

Zur Herangehensweise an die Studie erläutert Stolze, dass aus einer Vielzahl statistischer Angaben zu den Mittelzentren 38 Indikatoren ausgewählt und sieben Themenbereichen zugeordnet wurden. Neben der Untersuchung wirtschaftsrelevanter Faktoren, standen auch Bevölkerung, Verkehrs- und soziale Infrastruktur im Fokus. „Sowohl für die Einzelindikatoren als auch die jeweiligen Themenbereiche erfolgte neben einer Punktevergabe auf einer Skala von 0 bis 100 eine farbliche Kennzeichnung entsprechend einer Ampel. Zur Ermittlung des Gesamtergebnisses wurden je Stadt die Mittelwerte der sieben Themenbereiche herangezogen“ beschreibt Stolze das Ranking.

Die Studie finden Sie unter: www.erfurt.ihk.de

Auskunft erteilt die Abteilung Standortpolitik:

  • Stellv. IHK-Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik.
    Dr. Cornelia Haase-Lerch,  Telefon: 0361 3484-260
  • Referent Standortpolitik
    Eberhard Frank,  Telefon: 0361 3484-202

* Apolda, Artern, Bad Langensalza, Bad Salzungen, Eisenach, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Nordhausen, Sömmerda, Sondershausen, Weimar
 
 

Im September beginnt Ausbilderlehrgang in Nordhausen

Neue bzw. modernisierte Berufe, neue Ausbildungsstrukturen und Prüfverfahren sowie moderne Lern- und Lehrmethoden stellen erhöhte Anforderungen an die Ausbilder von heute. Der Ausbilderlehrgang vermittelt spezielle berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse und führt zum Erwerb des "Ausbilderscheins", welcher für einen Ausbilder im Unternehmen zwingend erforderlich ist.

Zur Vorbereitung auf die Ausbilder-Eignungsprüfung bietet die Industrie- und Handelskammer Erfurt vom 5. September bis 24. Oktober 2018 einen Lehrgang (AE 18017, 56 Stunden) in Nordhausen an. Dieser findet jeden Mittwoch 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr in unserem Haus in der Wallrothstraße 4 statt.

Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich bei Weiterbildungsberaterin Sandra Gärtner (Tel. 0361 3484-152, E-Mail: gaertner[at]erfurt.ihk.de) informieren oder auch direkt anmelden, ebenso im Regionalen Service-Center Nordhausen, Tel. 03631 90820.
 
 

Industriestatistik: Umsatzanstieg im Kyffhäuserkreis

Die Industriebetriebe des Kyffhäuserkreises erzielten im ersten Quartal 2018 einen Gesamtumsatz von 223,8 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Anstieg um 8,5 Prozent. Ursächlich hierfür war insbesondere der Auslandsumsatz, der im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 14,8 Prozent zulegte. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Anstieg des gesamten Industrieumsatzes im Freistaat Thüringen lag im gleichen Zeitraum bei 0,6 Prozent, der Auslandsumsatzanstieg lag bei durchschnittlich 1,1 Prozent. Diese Werte betreffen die statistikpflichtigen Industriebetriebe mit jeweils mehr als 50 Beschäftigten.

In diesen Unternehmen stieg die Beschäftigtenzahl im Kyffhäuserkreis gegenüber dem ersten Quartal 2017 um 1,9 Prozent auf 3718 Personen. Der Umsatz je Beschäftigtem stieg deutlich um 6,5 Prozent an. Zum Vergleich: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der durchschnittliche Umsatz je Beschäftigtem im Freistaat Thüringen um 1,6 Prozent, wie aus einer aktuellen Veröffentlichung des Thüringer Landesamtes für Statistik (TLS) hervor geht.

Damit bleibt die Industrie wichtigste Stütze der konjunkturellen Entwicklung. Trotz leichten Rückgangs gegenüber dem Jahresanfang befindet sich die Wirtschaft im Kyffhäuserkreis in guter Verfassung, wie aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Erfurt hervor geht.
 
 

IHK-Konjunkturbefragung: Stimmung im Kyffhäuserkreis weiter überwiegend positiv

Beschäftigungspläne lassen auf positive Impulse für Arbeitsmarkt schließen
 
Die konjunkturelle Entwicklung im Kyffhäuserkreis hat nach dem Allzeithoch zu Jahresbeginn 2018 etwas an Dynamik verloren, bewegt sich aber weiterhin auf hohem Niveau. Der regionale Konjunkturklimaindex liegt mit 128 von 200 möglichen Prozentpunkten deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 107 Prozent und leicht über dem aktuellen Durchschnittswert des IHK-Bezirkes Erfurt mit 120 Prozentpunkten. Dies geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Erfurt hervor. Demnach bewerteten 94 Prozent der befragten Firmenchefs im Kyffhäuserkreis ihre aktuelle Geschäftslage mit “gut” oder “zufriedenstellend”. Bei den Zukunftserwartungen überwiegt Optimismus: Jeder vierte befragte Unternehmer rechnet mit einer Verbesserung. Die Zahl derer, die nicht positiv in die Zukunft blicken, ist mit sechs Prozent deutlich geringer.

Grund zu Optimismus liefern auch die Befragungsergebnisse bei den Beschäftigungsplänen: Im Kyffhäuserkreis plant branchenübergreifend die Mehrzahl der Unternehmer (81 Prozent) die aktuelle Mitarbeiterzahl nicht zu verändern. 13 Prozent der Befragten beabsichtigen zusätzliche Neueinstellungen. Lediglich sechs Prozent gehen laut Befragung von einer Personalreduzierung aus. Mit aktuell +7 liegt der Beschäftigungssaldo im Kyffhäuserkreis weit über dem langjährigen Durchschnitt von -8.

Branchenübergreifend sind die Investitionsabsichten im Kyffhäuserkreis leicht gedrosselt. Ihr Investitionsvolumen zu erhöhen planen noch sechs Prozent der befragten Unternehmen, gegenüber elf Prozent zu Jahresbeginn. Der Saldo bewegt sich aber immer noch über dem Niveau des langjährigen Durchschnitts. Damit steht die Wirtschaftsentwicklung nach wie vor auf einem starken Fundament. Ein deutlicher Wachstumseinbruch ist momentan nicht erkennbar, wenngleich die aktuelle Entwicklung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Anlass zur kritischen Beobachtung gibt.


Neue EU-Datenschutz-Grundverordnung - IHK informiert

Der Informationsbedarf zur neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung und den sich daraus für die Unternehmen ergebenden gesetzlichen Verpflichtungen zum besseren Schutz persönlicher Daten sowohl ihrer Mitarbeiter als auch ihrer Kunden ist groß. Die Neuregelungen sind teilweise sehr umfassend und komplex.

Der Datenschutzbeauftragte der IHK Erfurt bietet daher am 25. Juni 2018 von 09:00 bis 12:00 Uhr im Haupthaus der Industrie- und Handelskammer  Erfurt, Arnstädter Straße 34, nochmals eine Informationsveranstaltung zur Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung an. Behandelte Themen sind die Rechtsgrundlagen, das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sowie Informationspflichten und Rechte der Betroffenen. Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage www.erfurt.ihk.de unter Dokument-Nr. 145107374.

Ein Merkblatt der IHK Erfurt mit einem Musterbeispiel zur Umsetzung der  EU-Datenschutz-Grundverordnung finden Sie ebenfalls auf der Homepage unter Dokument-Nr. 3836582.
 
 

Stipendien übergeben - 7.200 Euro für die berufliche Weiterbildung

Stipendien übergeben - 7.200 Euro für die berufliche Weiterbildung
Zwei ehemalige Auszubildende aus dem Kyffhäuserkreis erhielten jetzt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt ein Weiterbildungsstipendium der „Begabtenförderung berufliche Bildung“. Sie haben ihre Abschlussprüfung mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und besser abgelegt und konnten sich im Auswahlverfahren erfolgreich durchsetzen. Mit der Auszeichnung stehen ihnen nun insgesamt 7.200 Euro für die persönliche und berufliche Weiterbildung zur Verfügung.

Johannes Brunner aus Weißensee, Werkzeugmechaniker bei der Mubea Tailor Rolled Blanks GmbH sowie Steven Scharfenberg-Gölzer aus Son-dershausen, Bürokaufmann bei der Stadtwerke Sondershausen GmbH, nahmen ihre Auszeichnungen in den Räumlichkeiten der Erfurter Kammer von IHK-Abteilungsleiter Thomas Fahlbusch (re.) entgegen.

In jedem Jahr nehmen etwa 4.000 Auszubildende an den Abschlussprü-fungen der IHK Erfurt teil. Im Bereich der Kammer wurden seit 1991 bereits 874 junge Leute mit rund 2,8 Millionen Euro über das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.In diesem Jahr erhielten insgesamt 40 junge Facharbeiter aus Nord- und Mittelthüringen die finanzielle Förderung, davon 18 weibliche und 22 männliche Absolventen aus 33 Berufen.
 
 

Ausbildungsbetriebe signalisieren: „Wir bilden aus!“

Frank Muchow und Steffi Schinköth von der Batzner Baustoffe GmbH mit IHK-Aktionsmaterial
In den kommenden Tagen erhalten alle in Industrie und Handel ausbildenden Unternehmen der Stadt Artern den offiziellen Aufkleber „Wir bilden aus!“ und die Urkunde „Anerkannter Ausbildungsbetrieb“ von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Mit dem Aufkleber werben die Firmen für sich und ihre Ausbildung. Gleichzeitig können die Unternehmen das Label für die Internetseite und weitere Publikationen nutzen.

Frank Muchow von der Batzner Baustoffe GmbH sagt: „Wir setzen das Material der IHK schon seit Jahren ein und zeigen Eltern und Jugendlichen gleich am Firmeneingang, dass hier ausgebildet wird.“ Aus Sicht des Unternehmens müssen alle Kanäle genutzt werden, um Schüler für eine Duale Erstausbildung zu gewinnen.

Welche Ausbildungsbetriebe sich in der Region befinden, können Schüler und Eltern im Ausbildungsatlas der IHK Erfurt (www.erfurt.ihk.de/atlas) recherchieren.

Foto: Frank Muchow und Steffi Schinköth von der Batzner Baustoffe GmbH mit IHK-Aktionsmaterial
 
 

Merkblatt der IHK Erfurt zur EU-Datenschutz-Grundverordnung

Nach zweijähriger Übergangsphase tritt die EU-Datenschutz-Grundveordnung  (DSGVO)  am 25. Mai 2018  europaweit in Kraft. Für interessierte Unternehmer hat die Industrie- und Handelskammer Erfurt ein Merkblatt    erstellt, in welchem an einem Praxisbeispiel die wesentlichen Neuerungen veranschaulicht werden.

Das Merkblatt “EU-Datenschutz-Grundverordnung – Was ändert sich?
Erklärt an einem Musterbeispiel.” finden Sie hier:

www.erfurt.ihk.de unter der Dokumenten-Nr. 3928862
 
 

Bestengala ehrt Azubis und Hervorragende Ausbildungsbetriebe

Drei Unternehmen und zehn ehemalige Auszubildende aus den Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis werden von der IHK Erfurt ausgezeichnet
 
Am heutigen Montag (06.11.) ehrt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt insgesamt 92 Auszubildende aus 77 Unternehmen für ihre sehr guten Prüfungsergebnisse, darunter auch zehn aus der Region Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis. Eine Absolventin hat sogar den bundesweit besten Abschluss in ihrem Beruf erreicht. Ausgezeichnet werden außerdem drei Firmen der Region mit dem Titel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“.

In Nord- und Mittelthüringen engagieren sich gegenwärtig rund 2.200 Unternehmen bei der Ausbildung junger Menschen. Der Stellenwert der Erstausbildung ist infolge der demografischen Entwicklung und des erwarteten Fachkräftebedarfs weiter gestiegen. Vor diesem Hintergrund würdigen die IHK Erfurt und die Agentur für Arbeit beispielgebende Leistungen in der Ausbildung mit der Auszeichnung „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“.

Im Rahmen einer „Gala der Besten“ auf der Messe Erfurt nehmen Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Gerald Grusser und Arbeitsagenturchef Karsten Froböse die Ehrung für die Region im Jahr 2017 vor.

„Die Urkunde erhalten jährlich Unternehmen, die sich seit Jahren überdurchschnittlich für die Berufsausbildung einsetzen, hervorragende Lehr- und Lernbedingungen bieten und deren Absolventen gute und sehr gute Prüfungsergebnisse erzielen. Gleichzeitig werden regionale Struktur und Unternehmensspezifik im Auswahlprozess gewertet“ so RSC-Leiterin Diana Stolze.
 
Die Auszeichnung erhalten folgende Unternehmen:
 
Unternehmen Ort Landkreis
Eaton Germany GmbH Nordhausen Nordhausen
Eichsfelder Schraubenwerk GmbH Heilbad Heiligenstadt Eichsfeld
TR Plast GmbH Ebeleben Kyffhäuserkreis


Die ebenfalls ausgezeichneten, besten Berufsabsolventen der Region Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis finden Sie in der beigefügten Excel-Tabelle. Bitte beachten Sie, dass in der Liste nur die Personen aufgeführt sind, von denen wir die Datenschutzfreigabe für die Veröffentlichung der Namen haben. Insofern weicht die Anzahl der Personen von der Summe der Absolventen ab.

Voraussetzung für die Auszeichnung als „Bester Absolvent“ ist ein Berufsabschluss mit der Gesamtnote „Sehr Gut“ (mind. 92 von 100 Gesamtpunkten). In diesem Jahr werden 35 Frauen und 57 Männer geehrt.

Gestiegene Nachfrage nach Bildungsprämie

Lebenslange Weiterbildung ist Voraussetzung für den Erfolg im Beruf, doch viele Menschen können sich eine berufliche Weiterbildung ohne Bildungsprämie nicht leisten.

Das Regionale Service-Center Nordhausen der Industrie- und Handelskammer Erfurt informiert, dass das Bundesprogramm “Bildungsprämie” durch einen größeren Einsatzbereich sowie eine jährliche Förderung an Attraktivität gewonnen hat. Interessenten können künftig ohne Altersbegrenzung einen Prämiengutschein erhalten, womit auch Altersrentnern und Pensionären, die nach dem “Flexirentengesetz” einen flexiblen Einstieg in die Rente wählen, sowie Erwerbstätigen unter 25 Jahren eine Möglichkeit zum Erhalt der Bildungsprämie geboten wird.  Ausschlaggebend sind allein der Erwerbsstatus von mindestens 15 Stunden pro Woche und das zu versteuernde Einkommen von nicht mehr als 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung.

Detaillierte Informationen erhalten Sie bei der IHK Erfurt unter:
Telefon 0361 3484-150.
 
 

Weiterbildung lohnt sich! - IHK-Umfrage belegt gute Karrierechancen

Eine Weiterbildung auf Fachwirt-, Industriemeister- oder Betriebswirtebene lohnt sich. In einer bundesweiten IHK-Umfrage berichteten 74 Prozent von 10.000 befragten Absolventen über einen größeren Verantwortungsbereich und ein höheres Gehalt im Zuge des beruflichen Aufstiegs.

„Mit berufsbegleitenden Weiterbildungen zum Fachwirt, Industriemeister oder Betriebswirt wird die Grundlage für eine weitere berufliche Karriere gelegt. Die Teilnehmer schätzen dabei das bundeseinheitliche Niveau der Prüfungen sowie den hohen Praxisbezug der Inhalte“, betont Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Der Deutsche Qualifikationsrahmen honoriere die hohen Qualitätsmerkmale dieser Weiterbildungen, indem er sie auf Bachelor-Niveau (Stufe 6) oder Master-Niveau (Stufe 7) einordnet. Zudem fördere der Bund über das Aufstiegs-BAföG Teilnehmer mit einem Zuschuss von bis zu 64 Prozent.

Neben den umfangreichen Angeboten der Höheren Berufsbildung vermitteln die zeitlich kürzeren IHK-Zertifikatslehrgänge spezifisches, sofort im Betrieb umsetzbares Wissen zu Themenbereichen wie Online Marketing, Qualitätsmanagement oder Digitalisierung. Die IHK Erfurt verfügt mit rund 140 Trainern und Dozenten über einen Expertenpool zu nahezu allen Fragestellungen der beruflichen Bildung. Neben methodisch-didaktischem Know-how bringen die eingesetzten Dozenten praxisnahe Berufserfahrungen mit und gestalten so ihren Unterricht für die Teilnehmer verständlich und anwendungsorientiert.

An ihren Standorten in Mittel-, Nord- und Westthüringen verfüge die Erfurter Kammer über ein breites Weiterbildungsangebot in vielfältigen Bereichen des beruflichen Alltags: vom Personal-, Finanz- und Rechnungswesen über Marketing und PC-Anwendungen bis hin zu Ein- und Verkauf. Aber auch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit stünden auf dem Programm. Alle Kurse und Seminare sind im aktuellen Weiterbildungsprogramm als Broschüre oder online abrufbar.

Info: 0361 3484-150, www.erfurt.ihk.de/weiterbildung
 
 

Messeprogramm für die Förderung junger innovativer Unternehmen wird bis 2019 verlängert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sein Förderprogramm bis 2019 verlängert, sodass junge innovative Unternehmen auch in den nächsten drei Jahren preisgünstig auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen können. Ab 2017 gelten neue Richtlinien, wonach es Änderungen bei den Eigenanteilen der Aussteller an den Kosten der Messebeteiligung geben soll, die der Veranstalter für Standmiete und Standbau in Rechnung stellt.

Das Förderprogramm richtet sich an Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen und hat die Vermarktung und den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland zum Ziel. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen ausgewählter Messen.

Eine Übersicht über Veranstaltungen, Förderbedingungen sowie Antragsformulare finden Sie als Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de im Bereich Wirtschaftsförderung. Auch der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. informiert über Förderprogramm und Messen unter www.auma.de / Tipps für Aussteller / Förderprogramme Deutschland.
 
 

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