Industrie- und Handelskammer Erfurt (IHK)

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Kontaktdaten der IHK Erfurt.

Presseinformationen

IHK-Info: Beratersprechtag „Netzwerk in Nordthüringen“ und Beratung zu rechtlichen Fragen am 11.12.2018

Der nächste Beratersprechtag „Netzwerk in Nordthüringen“ findet am 11. Dezember 2018 von 09:00 bis 16:00 Uhr im BIC-Nordthüringen, Alte Leipziger Straße 50, 99734 Nordhausen / OT Bielen, statt.

Kompetente Ansprechpartner der Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank, IHK, HWK, GFAW, Agentur für Arbeit, von den Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung“ und den Projekten ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur stehen Existenzgründern und bestehenden Unternehmen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Auch ein Experte des Fachbereiches Standortpolitik/Recht/Steuern der IHK Erfurt beantwortet an diesem Tag in persönlichen Gesprächen Fragen zu Rechtsformwahl, Gewerberecht, Handelsrecht, gewerblichem Mietrecht, Arbeitsrecht oder auch rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Berufsausbildung.

Alle Beratungen sind kostenfrei. Vorherige Terminabsprache unter Telefon 03631 90820 ist erforderlich.
 
 

Eine Gala für die Besten

Bild der Auszeichnung IHK Erufrt
IHK würdigt hervorragende Azubis und Ausbildungsbetriebe
Am 5. November ehrte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt insgesamt 79 Auszubildende aus 67 Unternehmen für ihre sehr guten Prüfungsergebnisse, darunter 7 aus Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis.

„Wer seine duale Ausbildung mit einem sehr guten Ergebnis beendet hat, besitzt beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt und verfügt über eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben", betont IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Die 79 Absolventen sind die Besten ihres Jahrganges und erreichten allesamt, mit mindestens 92 von 100 möglichen Punkten, die Endnote „Sehr gut“ in ihrer Berufsabschlussprüfung.

Hier die Absolventen aus Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis:
 
Dennis Liebetrau
Chemikant
Deusa International GmbH, Bleicherode

Vanessa Nickel
Kauffrau für Büromanagement
Frohe Zukunft Nordhausen e.V., Nordhausen

David Engler
Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung: Montagetechnik
HALFEN GmbH Werk Artern, Artern/Unstrut

Luisa Paulovic
Industriekauffrau
MAXIMATOR GmbH, Nordhausen

Christian Boenki
Kaufmann im Einzelhandel
RHEIKA-DELTA Warenhandelsgesellschaft mbH, Melsungen

Alexander Stephan
Bergbautechnologe Fachrichtung: Tiefbautechnik    
SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen

Jenny Schubert
Industriekauffrau
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Sondershausen
 
 

Workshop für Hotel- und Gastgewerbe zur Datenschutz-Grundverordnung

Nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung besteht bei zahlreichen Unternehmen noch immer ein Informationsbedarf, welche Pflichten sich aus der neuen Verordnung ergeben. Aus diesem Grund bietet die Industrie- und Handelskammer Erfurt in Kooperation mit einem externen Referenten am 21. Januar 2019 vormittags in der Hauptgeschäftsstelle in Erfurt einen Workshop speziell für das Hotel- und Gastgewerbe an: Ein DEKRA-zertifizierter Datenschutzbeauftragter informiert unter anderem über Verantwortlichkeiten, Pflichten für Unternehmen und drohende Folgen bei Nichtbeachtung, Erstellung eines Datenschutzkonzeptes sowie Erhebung personenbezogener Daten. Die Anmeldung ist ab sofort möglich auf der Homepage der IHK Erfurt, Dokument-Nr. 145112688.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
 
 

Was regeln die neuen Vorschriften der EU-Datenschutz-Grundverordnung? Die IHK informiert

Seit Mai 2018 sind die Vorschriften der EU-Datenschutz-Grundverordnung für alle verbindlich. Das Thema Datenschutz wird zunehmend zur Herausforderung für die Unternehmen. Die Neuregelungen sind teilweise sehr umfassend und komplex. Die Industrie- und Handelskammer Erfurt lädt daher nochmals am 28. November 2018 ab 09:00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein, um einen Überblick über die Rechtsgrundlagen, das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sowie über die Informationspflichten und die Rechte der Betroffenen zu geben. Veranstaltungsdetail finden interessierte Mitgliedsunternehmen auf der Website www.erfurt.ihk.de unter der Dokument-Nummer 145107374. Die Teilnahme ist kostenfrei. Über die Website ist auch die Anmeldung zur Veranstaltung möglich.
 
 

IHK-Konjunkturumfrage: Lage und Zukunftsaussichten im Kyffhäuserkreis durchweg positiv

Die Stimmung in den Unternehmen des Kyffhäuserkreises beurteilen diese durchweg positiv und sie hat sich gegenüber dem Frühjahr sogar weiter verbessert. Der regionale Konjunkturklimaindex stieg um 4 Prozent auf 132 von 200 möglichen Prozentpunkten. Er liegt damit sowohl deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 107 Prozent, als auch über dem aktuellen Durchschnittswert im Kammerbezirk Erfurt von 119 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Erfurt hervor.

Die aktuellen Lageeinschätzungen der befragten Firmenchefs im Kyffhäuserkreis sind hervorragend. Zwei Drittel der Befragten beurteilen ihre Geschäftslage mit „gut“. Negativäußerungen gibt es keine. Die Zukunftserwartungen fallen gegenüber dem Frühjahr zwar etwas verhaltener aus, jedoch überwiegt nach wie vor der Optimismus. So erwarten 18 Prozent der Firmenchefs laut Umfrage eine weitere Verbesserung der ohnehin schon guten Geschäftslage, wohingegen zwölf Prozent mit einer Verschlechterung rechnen.

Bei den Beschäftigungsplänen steht Stabilität im Vordergrund. Die Mehrzahl (88 Prozent) der befragten Unternehmer im Kyffhäuserkreis plant, den momentanen Mitarbeiterstamm beizubehalten. Geplante Neueinstellungen und Entlassungspläne halten sich die Waage. Der aktuelle Beschäftigungsindex von Null bewegt sich über dem langjährigen Durchschnitt von -7 und liegt einen Prozentpunkt oberhalb des momentanen Durchschnittswerts im IHK-Bezirk Erfurt.

Deutlich verbessert hat sich das Investitionsklima im Kyffhäuserkreis. Laut aktueller Befragung planen 35 Prozent der Unternehmer, ihre Investitionsausgaben zu erhöhen. Der Saldo stieg gegenüber dem Frühjahr von -19 auf +11 und liegt damit klar über dem langjährigen Durchschnittswert.

Fazit: Die Wirtschaft im Kyffhäuserkreis präsentiert sich laut Umfrage in sehr guter Verfassung. Ungeachtet der Risiken auf internationalen Märkten überwiegt für die kommenden Monate Optimismus. Ein positives gesamtwirtschaftliches Umfeld mit hoher Nachfrage schlägt sich in der Planung steigender Investitionsausgaben nieder.
 
 

Ausbildung in Thüringen – macht eure Kinder stark! - Eltern-Kampagne auch im Kyffhäuserkreis

IHK-Erfurt - Bild Dr. Thomas Schilling
IHK-Erfurt - Bild Dr. Thomas Schilling
Eine berufliche Ausbildung in Thüringen macht Kinder stark und ermöglicht ihnen den besten Start in die berufliche Zukunft. So die Botschaft der neuen landesweiten Kampagne der drei Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs).

Gut ausgebildete Fachkräfte sind der Motor der nordthüringer Wirtschaft und die Basis für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und Lebensraum. Inzwischen sehen immer mehr Unternehmen den Bedarf an Fachpersonal als eines der größten Entwicklungshemmnisse.
 
Der Fachkräftemangel ist in vielen Unternehmen angekommen. Zahlreiche Betriebe wollen zwar ausbilden, können offene Lehrstellen aber mangels passender Bewerber oftmals nicht mehr besetzen. Allein im Kyffhäuserkreis waren im August dieses Jahres noch 125 Stellen frei. Dabei kämpft die betriebliche Ausbildung leider noch immer mit dem Vorurteil, weniger Aufstiegsmöglichkeiten, geringere Verdienstmöglichkeiten und schlechteres Ansehen zu bieten als ein Studium. Ganz gezielt werden deshalb die Eltern angesprochen, denn Sie entscheiden bei der Berufswahl ihrer Kinder mit. Wir wollen sie überzeugen, warum eine Ausbildung im Unternehmen die richtige Entscheidung sein kann – mit besten Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben.

„Mit einer beruflichen Ausbildung in der Heimat können unsere Kinder in eine sichere berufliche Zukunft starten. Vom ersten Tag an erleben sie die Vorteile der dualen Ausbildung – auch gegenüber einem Studium. Sie sollen Wertschätzung erfahren, Sinnhaftigkeit erleben und das in ihrem vertrauten Umfeld in Nordthüringen, gemeinsam mit Freunden und Familie“, so Diana Stolze von der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Ziel der Kampagne ist es, die Ausbildung in Thüringer Unternehmen mit all ihren Vorteilen, beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten stärker auch ins Bewusstsein der Eltern zu rücken.

Als erste Ansprechpartner zu allen Fragen der Aus- und Weiterbildung kommen die drei Thüringer IHKs mit der neuen Kampagne „Ausbildung in Thüringen – macht Eure Kinder stark“ den wichtigsten Anliegen der Thüringer Unternehmer nach: Eltern und Schüler für das Thema Ausbildung in ihrer Heimat zu begeistern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Weitere Infos und regionale Angebote unter: www.macht-eure-kinder-stark.de
 
 

Ausbildung in Thüringen – macht eure Kinder stark! Eltern-Kampagne auch im Kyffhäuserkreis

Ausbildung in Thüringen – macht eure Kinder stark!  Eltern-Kampagne auch im Kyffhäuserkreis
 
Eine berufliche Ausbildung in Thüringen macht Kinder stark und ermöglicht ihnen den besten Start in die berufliche Zukunft. So die Botschaft der neuen landesweiten Kampagne der drei Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs).

Gut ausgebildete Fachkräfte sind der Motor der nordthüringer Wirtschaft und die Basis für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und Lebensraum. Inzwischen sehen immer mehr Unternehmen den Bedarf an Fachpersonal als eines der größten Entwicklungshemmnisse.

Der Fachkräftemangel ist in vielen Unternehmen angekommen. Zahlreiche Betriebe wollen zwar ausbilden, können offene Lehrstellen aber mangels passender Bewerber oftmals nicht mehr besetzen. Allein im Kyffhäuserkreis waren im August dieses Jahres noch 125 Stellen frei. Dabei kämpft die betriebliche Ausbildung leider noch immer mit dem Vorurteil, weniger Aufstiegsmöglichkeiten, geringere Verdienstmöglichkeiten und schlechteres Ansehen zu bieten als ein Studium. Ganz gezielt werden deshalb die Eltern angesprochen, denn Sie entscheiden bei der Berufswahl ihrer Kinder mit. Wir wollen sie überzeugen, warum eine Ausbildung im Unternehmen die richtige Entscheidung sein kann – mit besten Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben.

„Mit einer beruflichen Ausbildung in der Heimat können unsere Kinder in eine sichere berufliche Zukunft starten. Vom ersten Tag an erleben sie die Vorteile der dualen Ausbildung – auch gegenüber einem Studium. Sie sollen Wertschätzung erfahren, Sinnhaftigkeit erleben und das in ihrem vertrauten Umfeld in Nordthüringen, gemeinsam mit Freunden und Familie“, so Diana Stolze von der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Ziel der Kampagne ist es, die Ausbildung in Thüringer Unternehmen mit all ihren Vorteilen, beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten stärker auch ins Bewusstsein der Eltern zu rücken.

Als erste Ansprechpartner zu allen Fragen der Aus- und Weiterbildung kommen die drei Thüringer IHKs mit der neuen Kampagne „Ausbildung in Thüringen – macht Eure Kinder stark“ den wichtigsten Anliegen der Thüringer Unternehmer nach: Eltern und Schüler für das Thema Ausbildung in ihrer Heimat zu begeistern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Weitere Infos und regionale Angebote unter: www.macht-eure-kinder-stark.de

 
 

Erstmalig Frau an der Spitze

Neue IHK-Hauptgeschäftsführerin in Erfurt wird Dr. Cornelia Haase-Lerch
 
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat die bisherige stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht und Steuern einstimmig ins Amt bestellt. Haase-Lerch wird ihre Aufgabe am 1. September 2019 antreten. Dann verabschiedet sich der bisherige Hauptgeschäftsführer Professor Gerald Grusser in den Ruhestand.

„Die IHK Erfurt ist Professor Gerald Grusser zu großem Dank verpflichtet. Seit über 20 Jahren steht er an der Spitze des Hauptamtes und hat einen herausragenden Anteil an der Entwicklung der Kammer zur allseits anerkannten und geachteten Interessenvertretung der Regionalwirtschaft. Für uns war es wichtig, frühzeitig die Weichen für einen reibungslosen Übergang auf seine Nachfolgerin zu stellen“, betont IHK-Präsident Dieter Bauhaus.
Die 48-jährige Diplom-Ingenieurin und Doktorin der Naturwissenschaften aus Weimar war seit Abschluss ihrer Promotion 1996 zunächst als persönliche Referentin der Hauptgeschäftsführung, im Anschluss als Büroleiterin und seit 1997 als Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht und Steuern der IHK Erfurt tätig. 2010 übernahm sie zusätzlich die Verantwortung für das Regionale Service Center Weimar-Apolda-Sömmerda und begleitet seit 2010 die Position der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin. In der 173-jährigen Geschichte der IHK Erfurt ist sie dann mit Amtsantritt 2019 die erste Frau an der Spitze der Kammer.

Haase-Lerch dankte für das Vertrauen: „Ich freue mich auf die Herausforderung und werde mich mit voller Kraft in den Dienst der regionalen Wirtschaft stellen. Gern steige ich ein in eine kompetente und strategisch klar organisierte IHK und freue mich auf meine künftige Aufgabe.“

Die IHK Erfurt vertritt rund 63.000 Unternehmen in der Region Nord- und Mittelthüringen und ist erster Ansprechpartner in allen Wirtschaftsfragen. Der Hauptgeschäftsführer/in leitet die Geschäfte der IHK. Gemeinsam mit dem Präsidenten, dem Präsidium und dem höchsten Kammergremium – der IHK-Vollversammlung bestehend aus 78 gewählten Mitgliedern – vertritt er/sie die IHK Erfurt in allen wichtigen IHK-politischen und -rechtlichen Angelegenheiten.
 
 

Industrie- und Handelskammer Erfurt stellt neue Mittelzentrenstudie vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat nach fünf Jahren erneut untersucht, ob und wie die 13 Mittelzentren Nord- und Mittelthüringens* für die Zukunft gerüstet sind. Anhand von 38 Indikatoren, welche ausschließlich auf statistischem Material beruhen, erfolgte ein Städtevergleich und untersuchte dabei auch Sondershausen.
 
„Die Bevölkerung des Freistaats Thüringen schrumpft, wird aber gleichzeitig immer älter. Die ländlichen Räume dünnen noch immer merkbar aus. Vor allem junge Menschen verlassen die Dörfer und Kleinstädte, weil dort für sie die Zukunftsperspektiven fehlen“, erklärt Diana Stolze, Leiterin des Regionalen Service-Centers Nordhausen, Heilbad Heiligenstadt und Artern der IHK Erfurt. Der Fokus richte sich daher immer stärker auf die zentralen Orte, vor allem die Mittelzentren, weil dort harte und weiche Standortfaktoren vorgehalten werden können, die das Umfeld teilweise nicht mehr bieten kann.

„Wie im Jahr 2013 belegt Sondershausen den neunten Platz. Defizite bestehen weiter im Unternehmensbesatz sowie den vergleichsweise relativ wenigen Industriebetrieben je 1.000 Einwohner. Dies hat auch die Beschäftigungsentwicklung negativ beeinflusst. Trotz günstiger kommunaler Standortbedingungen, einer guten verkehrstechnischen Anbindung und verfügbaren Gewerbeflächen ist die Anziehungskraft der Stadt als Wirtschaftsstandort noch gering“, kommentiert die RSC-Leiterin das Ergebnis. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze sei jedoch dringend notwendig, um den Folgen des demografischen Wandels entgegen zu wirken. Sondershausen habe weiterhin mit einem Einwohnerrückgang zu kämpfen. Um diesen Trend zu stoppen müsse die Attraktivität der Kommune gestärkt werden. Dies geschehe gegenwärtig auch durch die IHK-Netzwerkinitiative "Innenstädte erfolgreich machen".

Aus einer Vielzahl statistischer Angaben zu den Mittelzentren wurden 38 Indikatoren ausgewählt und sieben Kapiteln zugeordnet. Neben zahlreichen wirtschaftsrelevanten Faktoren, haben wir auch Bevölkerung, Verkehrsinfrastruktur und soziale Infrastruktur untersucht, erläutert Stolze die Herangehensweise. Sowohl für die Einzelindikatoren als auch die jeweiligen Kapitel erfolgte neben einer Punktevergabe auf einer Skala von 0 bis 100 auch eine farbliche Kennzeichnung entsprechend einer Ampel. Zur Ermittlung des Gesamtergebnisses wurden je Stadt die Mittelwerte der sieben Kapitel herangezogen.

Die Studie finden Sie unter: www.erfurt.ihk.de

Auskunft erteilt die Abteilung Standortpolitik:

  • Stellv. IHK-Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik.
    Dr. Cornelia Haase-Lerch,  Telefon: 0361 3484-260
  • Referent Standortpolitik
    Eberhard Frank,  Telefon: 0361 3484-202

* Apolda, Artern, Bad Langensalza, Bad Salzungen, Eisenach, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Nordhausen, Sömmerda, Sondershausen, Weimar
 
 

Industrie- und Handelskammer Erfurt stellt neue Mittelzentrenstudie vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat nach fünf Jahren erneut untersucht, ob und wie die 13 Mittelzentren Nord- und Mittelthüringens* für die Zukunft gerüstet sind. Anhand von 38 Indikatoren, welche ausschließlich auf statistischem Material beruhen, erfolgte ein Städtevergleich und untersuchte dabei auch Artern.
 
„Die Bevölkerung des Freistaats Thüringen schrumpft, wird aber gleichzeitig immer älter. Die ländlichen Räume dünnen merkbar aus. Vor allem junge Menschen verlassen die Dörfer und Kleinstädte, weil dort für sie die Zukunftsperspektiven fehlen“, erklärt Diana Stolze, Leiterin des Regionalen Service-Centers Nordhausen, Heilbad Heiligenstadt und Artern der IHK Erfurt. Der Fokus richte sich daher immer stärker auf die zentralen Orte, vor allem die Mittelzentren, weil dort harte und weiche Standortfaktoren vorgehalten werden können, die das Umfeld teilweise nicht mehr bieten kann.
 
Mit Platz 7 ordnet sich Artern wieder im Mittelfeld des Städtevergleichs ein. Wie schon 2013 bleibt die Steuereinnahmekraft je Einwohner hinter den anderen Mittelzentren zurück. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist nach wie vor am höchsten. Sorgen bereitet auch die Bevölkerungsentwicklung in der Kommune. In diesem Bereich bildet Artern leider das Schlusslicht, kommentiert Stolze das Ergebnis. Daher sollte gezielt eine gemeinsame Vermarktung der vorhandenen Gewerbeflächen durch Stadt und Landesentwicklungsgesellschaft erfolgen, um attraktive Arbeitsplatzangebote zu schaffen, insbesondere im industriellen Sektor oder im industrienahen Dienstleistungsbereich. „Wenn es zudem gelingt, die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, könnte die Region als Wohn- und Arbeitsort aufgewertet und der Rückgang der Einwohnerzahl zumindest abgeschwächt werden“, resümiert Stolze.

Zur Herangehensweise an die Studie erläutert Stolze, dass aus einer Vielzahl statistischer Angaben zu den Mittelzentren 38 Indikatoren ausgewählt und sieben Themenbereichen zugeordnet wurden. Neben der Untersuchung wirtschaftsrelevanter Faktoren, standen auch Bevölkerung, Verkehrs- und soziale Infrastruktur im Fokus. „Sowohl für die Einzelindikatoren als auch die jeweiligen Themenbereiche erfolgte neben einer Punktevergabe auf einer Skala von 0 bis 100 eine farbliche Kennzeichnung entsprechend einer Ampel. Zur Ermittlung des Gesamtergebnisses wurden je Stadt die Mittelwerte der sieben Themenbereiche herangezogen“ beschreibt Stolze das Ranking.

Die Studie finden Sie unter: www.erfurt.ihk.de

Auskunft erteilt die Abteilung Standortpolitik:

  • Stellv. IHK-Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik.
    Dr. Cornelia Haase-Lerch,  Telefon: 0361 3484-260
  • Referent Standortpolitik
    Eberhard Frank,  Telefon: 0361 3484-202

* Apolda, Artern, Bad Langensalza, Bad Salzungen, Eisenach, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Nordhausen, Sömmerda, Sondershausen, Weimar
 
 

Industriestatistik: Umsatzanstieg im Kyffhäuserkreis

Die Industriebetriebe des Kyffhäuserkreises erzielten im ersten Quartal 2018 einen Gesamtumsatz von 223,8 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Anstieg um 8,5 Prozent. Ursächlich hierfür war insbesondere der Auslandsumsatz, der im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 14,8 Prozent zulegte. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Anstieg des gesamten Industrieumsatzes im Freistaat Thüringen lag im gleichen Zeitraum bei 0,6 Prozent, der Auslandsumsatzanstieg lag bei durchschnittlich 1,1 Prozent. Diese Werte betreffen die statistikpflichtigen Industriebetriebe mit jeweils mehr als 50 Beschäftigten.

In diesen Unternehmen stieg die Beschäftigtenzahl im Kyffhäuserkreis gegenüber dem ersten Quartal 2017 um 1,9 Prozent auf 3718 Personen. Der Umsatz je Beschäftigtem stieg deutlich um 6,5 Prozent an. Zum Vergleich: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der durchschnittliche Umsatz je Beschäftigtem im Freistaat Thüringen um 1,6 Prozent, wie aus einer aktuellen Veröffentlichung des Thüringer Landesamtes für Statistik (TLS) hervor geht.

Damit bleibt die Industrie wichtigste Stütze der konjunkturellen Entwicklung. Trotz leichten Rückgangs gegenüber dem Jahresanfang befindet sich die Wirtschaft im Kyffhäuserkreis in guter Verfassung, wie aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Erfurt hervor geht.
 
 

IHK-Konjunkturbefragung: Stimmung im Kyffhäuserkreis weiter überwiegend positiv

Beschäftigungspläne lassen auf positive Impulse für Arbeitsmarkt schließen
 
Die konjunkturelle Entwicklung im Kyffhäuserkreis hat nach dem Allzeithoch zu Jahresbeginn 2018 etwas an Dynamik verloren, bewegt sich aber weiterhin auf hohem Niveau. Der regionale Konjunkturklimaindex liegt mit 128 von 200 möglichen Prozentpunkten deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 107 Prozent und leicht über dem aktuellen Durchschnittswert des IHK-Bezirkes Erfurt mit 120 Prozentpunkten. Dies geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Erfurt hervor. Demnach bewerteten 94 Prozent der befragten Firmenchefs im Kyffhäuserkreis ihre aktuelle Geschäftslage mit “gut” oder “zufriedenstellend”. Bei den Zukunftserwartungen überwiegt Optimismus: Jeder vierte befragte Unternehmer rechnet mit einer Verbesserung. Die Zahl derer, die nicht positiv in die Zukunft blicken, ist mit sechs Prozent deutlich geringer.

Grund zu Optimismus liefern auch die Befragungsergebnisse bei den Beschäftigungsplänen: Im Kyffhäuserkreis plant branchenübergreifend die Mehrzahl der Unternehmer (81 Prozent) die aktuelle Mitarbeiterzahl nicht zu verändern. 13 Prozent der Befragten beabsichtigen zusätzliche Neueinstellungen. Lediglich sechs Prozent gehen laut Befragung von einer Personalreduzierung aus. Mit aktuell +7 liegt der Beschäftigungssaldo im Kyffhäuserkreis weit über dem langjährigen Durchschnitt von -8.

Branchenübergreifend sind die Investitionsabsichten im Kyffhäuserkreis leicht gedrosselt. Ihr Investitionsvolumen zu erhöhen planen noch sechs Prozent der befragten Unternehmen, gegenüber elf Prozent zu Jahresbeginn. Der Saldo bewegt sich aber immer noch über dem Niveau des langjährigen Durchschnitts. Damit steht die Wirtschaftsentwicklung nach wie vor auf einem starken Fundament. Ein deutlicher Wachstumseinbruch ist momentan nicht erkennbar, wenngleich die aktuelle Entwicklung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Anlass zur kritischen Beobachtung gibt.


Neue EU-Datenschutz-Grundverordnung - IHK informiert

Der Informationsbedarf zur neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung und den sich daraus für die Unternehmen ergebenden gesetzlichen Verpflichtungen zum besseren Schutz persönlicher Daten sowohl ihrer Mitarbeiter als auch ihrer Kunden ist groß. Die Neuregelungen sind teilweise sehr umfassend und komplex.

Der Datenschutzbeauftragte der IHK Erfurt bietet daher am 25. Juni 2018 von 09:00 bis 12:00 Uhr im Haupthaus der Industrie- und Handelskammer  Erfurt, Arnstädter Straße 34, nochmals eine Informationsveranstaltung zur Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung an. Behandelte Themen sind die Rechtsgrundlagen, das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sowie Informationspflichten und Rechte der Betroffenen. Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage www.erfurt.ihk.de unter Dokument-Nr. 145107374.

Ein Merkblatt der IHK Erfurt mit einem Musterbeispiel zur Umsetzung der  EU-Datenschutz-Grundverordnung finden Sie ebenfalls auf der Homepage unter Dokument-Nr. 3836582.
 
 

Stipendien übergeben - 7.200 Euro für die berufliche Weiterbildung

Stipendien übergeben - 7.200 Euro für die berufliche Weiterbildung
Zwei ehemalige Auszubildende aus dem Kyffhäuserkreis erhielten jetzt von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt ein Weiterbildungsstipendium der „Begabtenförderung berufliche Bildung“. Sie haben ihre Abschlussprüfung mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und besser abgelegt und konnten sich im Auswahlverfahren erfolgreich durchsetzen. Mit der Auszeichnung stehen ihnen nun insgesamt 7.200 Euro für die persönliche und berufliche Weiterbildung zur Verfügung.

Johannes Brunner aus Weißensee, Werkzeugmechaniker bei der Mubea Tailor Rolled Blanks GmbH sowie Steven Scharfenberg-Gölzer aus Son-dershausen, Bürokaufmann bei der Stadtwerke Sondershausen GmbH, nahmen ihre Auszeichnungen in den Räumlichkeiten der Erfurter Kammer von IHK-Abteilungsleiter Thomas Fahlbusch (re.) entgegen.

In jedem Jahr nehmen etwa 4.000 Auszubildende an den Abschlussprü-fungen der IHK Erfurt teil. Im Bereich der Kammer wurden seit 1991 bereits 874 junge Leute mit rund 2,8 Millionen Euro über das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.In diesem Jahr erhielten insgesamt 40 junge Facharbeiter aus Nord- und Mittelthüringen die finanzielle Förderung, davon 18 weibliche und 22 männliche Absolventen aus 33 Berufen.
 
 

Ausbildungsbetriebe signalisieren: „Wir bilden aus!“

Frank Muchow und Steffi Schinköth von der Batzner Baustoffe GmbH mit IHK-Aktionsmaterial
In den kommenden Tagen erhalten alle in Industrie und Handel ausbildenden Unternehmen der Stadt Artern den offiziellen Aufkleber „Wir bilden aus!“ und die Urkunde „Anerkannter Ausbildungsbetrieb“ von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Mit dem Aufkleber werben die Firmen für sich und ihre Ausbildung. Gleichzeitig können die Unternehmen das Label für die Internetseite und weitere Publikationen nutzen.

Frank Muchow von der Batzner Baustoffe GmbH sagt: „Wir setzen das Material der IHK schon seit Jahren ein und zeigen Eltern und Jugendlichen gleich am Firmeneingang, dass hier ausgebildet wird.“ Aus Sicht des Unternehmens müssen alle Kanäle genutzt werden, um Schüler für eine Duale Erstausbildung zu gewinnen.

Welche Ausbildungsbetriebe sich in der Region befinden, können Schüler und Eltern im Ausbildungsatlas der IHK Erfurt (www.erfurt.ihk.de/atlas) recherchieren.

Foto: Frank Muchow und Steffi Schinköth von der Batzner Baustoffe GmbH mit IHK-Aktionsmaterial
 
 

Merkblatt der IHK Erfurt zur EU-Datenschutz-Grundverordnung

Nach zweijähriger Übergangsphase tritt die EU-Datenschutz-Grundveordnung  (DSGVO)  am 25. Mai 2018  europaweit in Kraft. Für interessierte Unternehmer hat die Industrie- und Handelskammer Erfurt ein Merkblatt    erstellt, in welchem an einem Praxisbeispiel die wesentlichen Neuerungen veranschaulicht werden.

Das Merkblatt “EU-Datenschutz-Grundverordnung – Was ändert sich?
Erklärt an einem Musterbeispiel.” finden Sie hier:

www.erfurt.ihk.de unter der Dokumenten-Nr. 3928862
 
 

Bestengala ehrt Azubis und Hervorragende Ausbildungsbetriebe

Drei Unternehmen und zehn ehemalige Auszubildende aus den Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis werden von der IHK Erfurt ausgezeichnet
 
Am heutigen Montag (06.11.) ehrt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt insgesamt 92 Auszubildende aus 77 Unternehmen für ihre sehr guten Prüfungsergebnisse, darunter auch zehn aus der Region Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis. Eine Absolventin hat sogar den bundesweit besten Abschluss in ihrem Beruf erreicht. Ausgezeichnet werden außerdem drei Firmen der Region mit dem Titel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“.

In Nord- und Mittelthüringen engagieren sich gegenwärtig rund 2.200 Unternehmen bei der Ausbildung junger Menschen. Der Stellenwert der Erstausbildung ist infolge der demografischen Entwicklung und des erwarteten Fachkräftebedarfs weiter gestiegen. Vor diesem Hintergrund würdigen die IHK Erfurt und die Agentur für Arbeit beispielgebende Leistungen in der Ausbildung mit der Auszeichnung „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“.

Im Rahmen einer „Gala der Besten“ auf der Messe Erfurt nehmen Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Gerald Grusser und Arbeitsagenturchef Karsten Froböse die Ehrung für die Region im Jahr 2017 vor.

„Die Urkunde erhalten jährlich Unternehmen, die sich seit Jahren überdurchschnittlich für die Berufsausbildung einsetzen, hervorragende Lehr- und Lernbedingungen bieten und deren Absolventen gute und sehr gute Prüfungsergebnisse erzielen. Gleichzeitig werden regionale Struktur und Unternehmensspezifik im Auswahlprozess gewertet“ so RSC-Leiterin Diana Stolze.
 
Die Auszeichnung erhalten folgende Unternehmen:
 
Unternehmen Ort Landkreis
Eaton Germany GmbH Nordhausen Nordhausen
Eichsfelder Schraubenwerk GmbH Heilbad Heiligenstadt Eichsfeld
TR Plast GmbH Ebeleben Kyffhäuserkreis


Die ebenfalls ausgezeichneten, besten Berufsabsolventen der Region Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis finden Sie in der beigefügten Excel-Tabelle. Bitte beachten Sie, dass in der Liste nur die Personen aufgeführt sind, von denen wir die Datenschutzfreigabe für die Veröffentlichung der Namen haben. Insofern weicht die Anzahl der Personen von der Summe der Absolventen ab.

Voraussetzung für die Auszeichnung als „Bester Absolvent“ ist ein Berufsabschluss mit der Gesamtnote „Sehr Gut“ (mind. 92 von 100 Gesamtpunkten). In diesem Jahr werden 35 Frauen und 57 Männer geehrt.

Gestiegene Nachfrage nach Bildungsprämie

Lebenslange Weiterbildung ist Voraussetzung für den Erfolg im Beruf, doch viele Menschen können sich eine berufliche Weiterbildung ohne Bildungsprämie nicht leisten.

Das Regionale Service-Center Nordhausen der Industrie- und Handelskammer Erfurt informiert, dass das Bundesprogramm “Bildungsprämie” durch einen größeren Einsatzbereich sowie eine jährliche Förderung an Attraktivität gewonnen hat. Interessenten können künftig ohne Altersbegrenzung einen Prämiengutschein erhalten, womit auch Altersrentnern und Pensionären, die nach dem “Flexirentengesetz” einen flexiblen Einstieg in die Rente wählen, sowie Erwerbstätigen unter 25 Jahren eine Möglichkeit zum Erhalt der Bildungsprämie geboten wird.  Ausschlaggebend sind allein der Erwerbsstatus von mindestens 15 Stunden pro Woche und das zu versteuernde Einkommen von nicht mehr als 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung.

Detaillierte Informationen erhalten Sie bei der IHK Erfurt unter:
Telefon 0361 3484-150.
 
 

Weiterbildung lohnt sich! - IHK-Umfrage belegt gute Karrierechancen

Eine Weiterbildung auf Fachwirt-, Industriemeister- oder Betriebswirtebene lohnt sich. In einer bundesweiten IHK-Umfrage berichteten 74 Prozent von 10.000 befragten Absolventen über einen größeren Verantwortungsbereich und ein höheres Gehalt im Zuge des beruflichen Aufstiegs.

„Mit berufsbegleitenden Weiterbildungen zum Fachwirt, Industriemeister oder Betriebswirt wird die Grundlage für eine weitere berufliche Karriere gelegt. Die Teilnehmer schätzen dabei das bundeseinheitliche Niveau der Prüfungen sowie den hohen Praxisbezug der Inhalte“, betont Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis. Der Deutsche Qualifikationsrahmen honoriere die hohen Qualitätsmerkmale dieser Weiterbildungen, indem er sie auf Bachelor-Niveau (Stufe 6) oder Master-Niveau (Stufe 7) einordnet. Zudem fördere der Bund über das Aufstiegs-BAföG Teilnehmer mit einem Zuschuss von bis zu 64 Prozent.

Neben den umfangreichen Angeboten der Höheren Berufsbildung vermitteln die zeitlich kürzeren IHK-Zertifikatslehrgänge spezifisches, sofort im Betrieb umsetzbares Wissen zu Themenbereichen wie Online Marketing, Qualitätsmanagement oder Digitalisierung. Die IHK Erfurt verfügt mit rund 140 Trainern und Dozenten über einen Expertenpool zu nahezu allen Fragestellungen der beruflichen Bildung. Neben methodisch-didaktischem Know-how bringen die eingesetzten Dozenten praxisnahe Berufserfahrungen mit und gestalten so ihren Unterricht für die Teilnehmer verständlich und anwendungsorientiert.

An ihren Standorten in Mittel-, Nord- und Westthüringen verfüge die Erfurter Kammer über ein breites Weiterbildungsangebot in vielfältigen Bereichen des beruflichen Alltags: vom Personal-, Finanz- und Rechnungswesen über Marketing und PC-Anwendungen bis hin zu Ein- und Verkauf. Aber auch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit stünden auf dem Programm. Alle Kurse und Seminare sind im aktuellen Weiterbildungsprogramm als Broschüre oder online abrufbar.

Info: 0361 3484-150, www.erfurt.ihk.de/weiterbildung
 
 

Messeprogramm für die Förderung junger innovativer Unternehmen wird bis 2019 verlängert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sein Förderprogramm bis 2019 verlängert, sodass junge innovative Unternehmen auch in den nächsten drei Jahren preisgünstig auf internationalen Messen in Deutschland ausstellen können. Ab 2017 gelten neue Richtlinien, wonach es Änderungen bei den Eigenanteilen der Aussteller an den Kosten der Messebeteiligung geben soll, die der Veranstalter für Standmiete und Standbau in Rechnung stellt.

Das Förderprogramm richtet sich an Start-ups aus Industrie, Handwerk oder technologieorientierten Dienstleistungsbereichen und hat die Vermarktung und den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland zum Ziel. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen ausgewählter Messen.

Eine Übersicht über Veranstaltungen, Förderbedingungen sowie Antragsformulare finden Sie als Download auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de im Bereich Wirtschaftsförderung. Auch der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. informiert über Förderprogramm und Messen unter www.auma.de / Tipps für Aussteller / Förderprogramme Deutschland.
 
 

Kontakt

Kontaktdaten der IHK Erfurt
Anschrift:
Industrie- und Handelskammer Erfurt
Arnstädter Straße 34
99096 Erfurt
Telefon: 0361 / 3484-0
Fax: 0361 / 3485-950
E-Mail: info@erfurt.ihk.de
Internetseite: www.erfurt.ihk.de

zurück