Pressemeldung vom: 06.07.2018 - 06:07 Uhr


Emotionale Eröffnung der letzten Jugend-Kunst-Biennale in Bad Langensalza

Vergangene Woche eröffnete der Bürgermeister von Bad Langensalza, Herr Bernhard Schönau, im Kultur- und Kongresszentrum die nunmehr 10. JugendKunstBiennale des Städtenetzes SEHN, zu dem Bad Langensalza, Leinefelde-Worbis, Nordhausen und Sondershausen sowie die Regionale Planungsgemeinschaft Nordthüringen gehören. Projektbezogen arbeiten Bad Frankenhausen, Heilbad Heiligenstadt und Mühlhausen mit.

Die zehnte JugendKunstBiennale war vermutlich die Letzte. Nach 20 Jahren verkündete Frau Marion Kaps, Leiterin des Arbeitskreises KulTour, dass die Städte Nordhausen und Leinefelde-Worbis ihren Austritt aus dem Städtenetz Südharz-Eichsfeld-Hainich erklärt haben. Damit fehlen zwei wichtige Partner, um den Nordthüringer Wettbewerb zur Förderung des bildnerischen Nachwuchses fortsetzen zu können.

In Bad Langensalza fand am Mittwochabend der letzten Woche die Biennale-Festveranstaltung statt. Eingeladen waren die vielen Kinder und Jugendlichen, deren Wettbewerbsbeiträge in der Ausstellung der Gottesackerkirche in Bad Langensalza zu sehen sind, sowie Angehörige und Freunde. Nach einer bewegenden Dankesrede seitens Frau Kaps konnten 60 attraktive Geld- und Sachpreise an Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Norden Thüringens vergeben werden. Dabei hatte es die Jury nicht leicht, aus den über 250 eingereichten Arbeiten der Grafik, Malerei, Objektkunst und Plastik die rund 100 besten Exponate für die Ausstellung und den begleitenden Katalog auszuwählen und die Preisträger zu ermitteln.

Aus dem Kyffhäuserkreis konnten dabei die meisten Gewinner ausgelobt werden. Um die Potenziale der jungen Künstler dennoch weiterhin sichtbar zu machen, ist im kommenden Jahr ein Jugendkunstfestival in Friedrichrode geplant.

Noch bis zum 12.08.2018 ist die sehr vielgestaltige und farbenfrohe Ausstellung in der Gottesackerkirche in Bad Langensalza zu besichtigen. Das Zusammenspiel von Farben, Formen und Techniken, eingebettet in vielfältigste Themen gibt auch dieser Ausstellung ein besonderes Format.

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