Pressemeldung vom: 12.02.2020 - 07:02 Uhr


Wissenschaftlicher Fachbeirat zum Kyffhäuser konstituierte sich

Im Beisein und unter Mitwirkung renommierter Fachwissenschaftler, von Vertretern regionaler und überregionaler musealer Einrichtungen und Gedenkstätten, des Museumsverbandes Thüringen, des Staatlichen Schulamtes sowie des Landratsamtes des Kyffhäuserkreiseses konstituierte sich am vergangenen Samstag (08. Februar 2020) der wissenschaftliche Fachbeirat zur Weiterentwicklung der Kyffhäuser-Burganlagen mit Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Dabei steht die Gestaltung einer attraktiven Ausstellung, die thematisch sowohl das Kaiser-Wilhelm-Denkmal als auch die über 900 Jahre Geschichte der Reichsburg Kyffhausen in den Mittelpunkt rücken soll. Damit soll die Zugkraft der Denkmalanlagen für regionale und überregionale Besucher weiter erhöht und die Stätte selbst zu einem bedeutsamen Lernort entwickelt werden.

Das Ausstellungskonzept soll möglichst bei Ende 2020 vorliegen und in den kommenden Jahren im Rahmen der komplexen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen stufenweise umgesetzt werden.
 
Bereits im Vorfeld der Fachtagung hatten sich Frau Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) und Herr Prof. Dr. Martin Sabrow von der Humboldt-Universität Berlin auf Grundzüge der Arbeit des Fachbeirates verständigt. Im Ergebnis dieser Konsultation stellte Frau Hochwind-Schneider fest, dass durch die Bildung und Tätigkeit eines wissenschaftlichen Fachbeirates die Basis für eine umfassende inhaltliche Qualitätsentwicklung gelegt wird. Sie dankte insbesondere den Fachwissenschaftlern der Universitäten in Berlin, Chemnitz und Jena für deren Mitwirkung im Fachbeirat.
 
Die Anregung zur Bildung eines Fachbeirates hatte sich im Zuge der regelmäßigen Konsultationen mit Vertretern des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig sowie dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica ergeben.

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