Regionalmanagement Nordthüringen

Kontaktdaten

Kyffhäuserkreis: Geschäftsstelle

Wappen Kyffhäuserkreis
 
 
Christoph Hörold
Projektleiter
Tel.: +49 3632 741 208
Mobil: +49 174 2172 720
Fax: +49 3632 741 88 208
E-Mail: c.hoerold[at]kyffhaeuser.de

Nicolle Linke
Regionalmanagerin Kyffhäuserkreis
Tel.: +49 3632 741 201
Fax: +49 3632 741 88 208
E-Mail: n.linke[at]kyffhaeuser.de

Landratsamt Kyffhäuserkreis
Regionalmanagement Nordthüringen
Am Markt 8
99706 Sondershausen

Unstrut-Hainich-Kreis:

Wappen Unstrut-Hainich-Kreis
 
 
Katharina Uthe
Regionalmanagement Unstrut-Hainich-Kreis
Tel.: +49 3601 801 023
Fax: +49 3601 801 310 23
E-Mail: k.uthe[at]lrauh.thueringen.de
 
Dienstsitz:
Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis
Regionalmanagement Nordthüringen
Lindenhof 1
99974 Mühlhausen

Postanschrift:
Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis
Regionalmanagement Nordthüringen
Lindenbühl 28/29
99974 Mühlhausen

Landkreis Nordhausen:

Wappen Landkreis Nordhausen
 
 
Claudia Rheinländer
Regionalmanagerin Landkreis Nordhausen
Tel.: +49 3631 911 260
Fax: +49 3631 911 303
E-Mail: crheinlaender[at]lrandh.thueringen.de
               
Maximilian Schröter
Regionalmanager Landkreis Nordhausen
Tel.: +49 3631 911 260
Fax: +49 3631 911 303
E-Mail: mschroeter[at]lrandh.thueringen.de

Landratsamt Landkreis Nordhausen
Regionalmanagement Nordthüringen
Grimmelallee 23
99734 Nordhausen
 

Aktuelle Pressemitteilungen

Nordthüringen fordert Strukturmittel ein

Bild Strukturmittel
Der Kyffhäuserkreis, der Landkreis Nordhausen und der Unstrut-Hainich-Kreis bemühen sich mit dem gemeinsamen Regionalmanagement Nordthüringen um ein Landesprogramm für Strukturfördermittel, um die Langzeitfolgen der Nachwendezeit aufzufangen. In einer gemeinsamen Erklärung begründen die Landrätin Hochwind und ihre Landratskollegen Jendricke und Zanker diese Forderung mit den gravierenden Folgen der Stilllegung der Kali-Industrie für die Region Nordthüringen.

Die Erklärung wurde im Rahmen einer eigens vom Regionalmanagement Nordthüringen organisierten Veranstaltung in Bleicherode verfasst, auf der neben den Landräten auch Vertreter aktueller und ehemaliger Kalistandorte sowie Vertreter der regionalen Bergmannsvereine zusammentrafen.

Die Deutsche Einheit ging mit einem schmerzlichen Strukturanpassungsprozess einher, der durch den Übergang einer geschützten Planwirtschaft in die Soziale Marktwirtschaft gekennzeichnet war. Dabei wurde allein in Nordthüringen im Zuge der Privatisierung durch die Treuhandanstalt ein ganzer Industriezweig mit ca. 12.000 Arbeitsplätzen und einer ausgeprägten Sozial-, Dienstleistungs- und Zuliefererstruktur schlichtweg abgewickelt. Die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Kali-Industrie für die Region, aber auch das hohe Maß an Identifikationspotenzial für die Einwohner fielen innerhalb kürzester Zeit fast vollständig weg.

Die kurzfristigen Folgen waren extreme Arbeitslosigkeit, die Abwanderung qualifizierter junger Fachkräfte aus der Region und niedrige Geburtenraten. Nun, nach fast drei Jahrzehnten, lässt sich konstatieren, dass die drei Landkreise in besonderem Maße von Soziallasten betroffen waren und die Folgen noch immer zu spüren sind. So können neben der wirtschaftlichen Situation auch die schwierigen Haushaltslagen vieler Kommunen damit begründet werden.

Zwar gab es bisher zahlreiche Aktivitäten und gewisse positive Tendenzen sind spürbar, allerdings können diese in erster Linie dazu beitragen, die Lücke zu stärker entwickelten Regionen nicht noch größer werden zu lassen. Nur zusätzliche Strukturfördermittel, die aufgrund der guten Finanzlage des Landes und des Bundes verfügbar sind, können den Abstand Nordthüringens effektiv verringern, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Die drei Landkreise fordern daher die Auflage eines Strukturfördermittelprogramms in Höhe von 30 Mio. Euro über fünf Jahre, die flexibel einsetzbar sind und auch zur Ko-Finanzierung anderer Fördermittel herangezogen werden können.

Daher unterstützen die drei Landräte sowie weitere kommunale Vertreter ausdrücklich die Initiative des Freistaates Thüringen, auf die finanzielle Nachsorge im Zusammenhang mit den vielschichtigen Folgen des Zusammenbruchs des Kalibergbaus gegenüber dem Bund zu bestehen.
 
 

Suche nach regionalen Akteuren für die Willkommensbroschüre Nordthüringen

Das Regionalmanagement Nordthüringen mit den Landkreisen Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis und Kyffhäuserkreis plant eine Willkommensbroschüre für neugegründete Familien und Zugezogene. Ziel ist, die Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort mit den verschiedensten Branchen, Institutionen aber auch sozialen Einrichtungen zu präsentieren.

Die Broschüre soll interessante Angebote und Informationen aus Nordthüringen für alle Generationen beinhalten, um eine regionale Verbundenheit zu fördern und zu stärken. Als Besonderheit werden attraktive Gutscheine beigefügt, die zum Entdecken der Region in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht einladen sollen.

Wer Interesse hat, das Projekt mit einem Gutschein zu unterstützen, meldet sich bitte bis zum 30.08.2018 bei der Geschäftsstelle des Regionalmanagements Nordthüringen telefonisch unter 03632 741310 oder per Email an n.linke[at]kyffhaeuser.de.
 
 

Beirat zum Regionalmanagement Nordthüringen

Bild Beirat Regionalmanagement Nordthüringen
Das erste landkreisübergreifende Regionalmanagement der neuen Förderperiode in Thüringen, dass eine Kooperation des Unstrut-Hainich-Kreises, des Landkreises Nordhausen und des Kyffhäuserkreises ist, nimmt Fahrt auf.

Die Landkreise Unstrut-Hainich, Nordhausen und der Kyffhäuserkreis haben die Möglichkeit, mit dem Instrument „Regionalmanagement“ ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam in regionalwirtschaftlichen Themen effektiver zusammenzuarbeiten. Die Förderung und Vernetzung von Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik sowie regionale und überregionale Kooperationen und Netzwerke bringen die Akteure zusammen.

Dieses auf drei Jahre ausgerichtete Projekt verfolgt den Zweck, in einzelnen Handlungsfeldern die regionale Wirtschaftsstruktur in Nordthüringen zu verbessern und zu stärken. Durch die enge Verzahnung von Abstimmungsprozessen sollen Synergien zwischen den Landkreisen erzielt werden. Eine Projektverlängerung auf neun Jahre wurde dem Regionalmanagement durch den Fördermittelgeber in Aussicht gestellt.

Die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind, der Landrat aus dem Unstrut-Hainich Kreis Harald Zanker und der Landrat aus dem Kreis Nordhausen Matthias Jendricke bilden in diesem Projekt die Lenkungsgruppe, dessen Vorsitz jährlich wechselt. Sie beschließen neue Projekte und Ideen für unsere Region Nordthüringen. Ihnen steht ein gewählter Beirat aus Interessensvertretern von Verbänden, Kammern, Wirtschaft, Städten und Kommunen sowie Kreditinstituten beratend zur Seite.

Der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises Herr Harald Zanker lud als amtierender Vorsitzender des Regionalmanagements Nordthüringen am Montag die neuen Beiratsmitglieder ins Landratsamt des Kyffhäuserkreises nach Sondershausen zur konstituierenden Beiratssitzung ein. Dort wurden erste Ideen und Ansätze zur Stärkung der regionalen Wirtschaft durch das Projektteam vorgestellt. So sollen beispielsweise Unternehmen aus dem Bereich Elektronik/Automatisierungstechnik in ihrer Vernetzungsarbeit aktiv unterstützt werden. Sensibilisierung von Kleinunternehmen und Handwerksbetrieben zum Thema Digitalisierung und Mitarbeitergewinnung wurden ebenso diskutiert wie eine Technologieplattform für Unternehmen in der Region. Einig ist man sich auch darüber das Regionalmarketing zu intensivieren, um Nordthüringen stärker als lebenswerte Region und Standort für potentielle Investoren zu präsentieren. Das Regionalbudget zur Finanzierung dieser Projekte beläuft sich aktuell auf 1.125.000 Euro für drei Jahre.

Der berufene Beirat berät die Landräte, Frau Hochwind, Herrn Zanker und Herrn Jendricke, hinsichtlich der Potentiale und Erfolgsaussichten von Projektideen und arbeitet aktiv an deren Ausgestaltung mit.

Kyffhäuserkreis erhält Fördermittel für den Aufbau eines Regionalmanagements „Nordthüringen“

Gründung Regionalmanagement Nordthüringen
Der Kyffhäuserkreis hat vom Freistaat Thüringen und vom Bund für den Aufbau eines Regionalmanagements „Nordthüringen“ Fördermittel in Höhe von insgesamt
600.000,00 € für einen Projektzeitraum von
3 Jahren aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) des Freistaates Thüringen erhalten. Der jährliche Zuschuss beträgt 200.000,00 €. Dieser Investitionszuschuss beträgt 75 v. H. der zuschussfähigen Ausgaben i. H. v.
801.000,00 €.
 
Den Eigenanteil von 200.001,00 € tragen anteilig der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis, unter deren Federführung das gemeinsame Regionalmanagement „Nordthüringen“ aufgebaut wird.

Als Grundlage der Zusammenarbeit wurde bereits ein Regionalwirtschaftliches Entwicklungskonzept erarbeitet, dass Zielstellungen festgelegt und Handlungsfelder identifiziert. Zu den Handlungsfeldern gehören: Infrastruktur, Gewerbe und Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fachkräfte sowie weiche Standortfaktoren, z.B. Wohnen und Tourismus.
 
Hintergrund:

Vor dem Hintergrund der Bedingungen der GRW-Infrastrukturförderung des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft haben Regionen in Thüringen die Möglichkeit, mit dem Instrument „Regionalmanagement“ ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam in regionalwirtschaftlichen Themen effektiver zusammenzuarbeiten.

In der Region „Nordthüringen“ haben sich der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis im Jahr 2016 zu einer gemeinsamen Zusammenarbeit bekannt und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zur Durchführung eines Regionalmanagements unterzeichnet. Die Kooperation verfolgt den Zweck, in einzelnen Handlungsfeldern die regionale Wirtschaftsstruktur in Nordthüringen zu verbessern und zu stärken. Durch die enge Verzahnung von Abstimmungsprozessen sollen Synergien zwischen den Landkreisen erzielt werden.

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