Energiemanagement im Kyffhäuserkreis
Aufbau eines Energiemanagements wird aus Bundes- und Landesmitteln gefördert – Energiemanagementsystem wird eingeführt
Nicht zuletzt unter dem Eindruck extremer Steigerungen auf dem nationalen und internationalen Energiemarkt hat die Kreisverwaltung im Sommer 2022 auf Initiative von Frau Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) den Aufbau eines Energiemanagements sowie die Einführung eines Energiemanagementsystems auf den Weg gebracht. Hierfür wurden Fördermittel des Bundes und des Freistaates Thüringen beantragt.
Seit dem 11. April 2023 liegen die entsprechenden Zuwendungsbescheide vor. So erhält Kyffhäuserkreis eine Zuwendung in Höhe von 436.026,00 EUR aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
Diese Mittel dienen dem Aufbau eines Energiemanagements in der Landkreisverwaltung. Der Bewilligungszeitraum begann am 01. April 2023 und endet am 31. März 2026. Zentrale Ziele des Projektes sind die effiziente Nutzung unterschiedlicher Energieträger, die Reduzierung des Energieverbrauchs und die damit verbundene Kostenminimierung sowie das Erbringen eines eigenen Beitrages im Rahmen der Nationalen Klimainitiative.
Förderkennzeichen: 67K22811
https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Zudem liegen zwei Zuwendungsbescheide des Freistaates Thüringen in Höhe von insgesamt 130.623,00 EUR vor (Förderkennzeichen: 2022 KSM 0162 sowie 2022 KSM 0163), deren Bewilligungszeiträume am 28.02.2025 bzw. 31.08.2025 enden. Diese Mittel stammen aus dem Programm „Klima Invest“ und wurden vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz zur Verfügung gestellt. Neben der Förderung von Personalkosten sollen Projekte bei der Nutzung regenerativer Energiequellen unterstützt werden.
Der Kyffhäuserkreis selbst steuert Eigenmittel in Höhe von 56.246,00 EUR bei.
Wichtiger Partner im gesamten Förderzyklus wird die ThEGA (Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur) sein. Zudem soll eine strategische Partnerschaft mit einer geeigneten Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet aufgebaut werden.
Wichtigste Zwischenergebnisse 2023/2024:
- Aufbau einer internen Arbeitsgruppe
- Erfolgreiche Qualifizierung von zwei Kollegen als kommunale Energiemanager
- Implementierung eines regelmäßigen Verbrauchsmonitorings und Überprüfung aller Verbrauchsstellen auf Einsparpotenziale
Ziele für die Jahre 2025/2026:
- Schrittweise Umsetzung verbrauchsreduzierender Maßnahmen
- Erstellung eines ersten Energieberichts

