Die Sanierung und die Erweiterung der Grundschule Hohenebra schreiten voran. Mit der Grundsteinlegung wurde am Montag, 29. Juni 2026, in Anwesenheit von Thüringens Infrastrukturminister Steffen Schütz (BSW) ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem modernen Schulkomplex gefeiert.

Der Kyffhäuserkreis investiert rund 10 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Grundschule Hohenebra. Der Freistaat unterstützt das Projekt mit 5,4 Millionen Euro.

Der historische Altbau aus den 1930er-Jahren sowie auch der später errichtete Plattenbau aus den 1980erJahren werden umfassend saniert. Ergänzt werden sie durch einen eingeschossigen Neubau mit Mensa, Küche und Multifunktionsraum sowie das neue Verbindungsgebäude mit Fahrstuhl. Dies ermöglicht künftig einen Zugang zur sanierten Sporthalle. Dadurch entsteht ein Schulcampus, der als sogenannte „Hausschuh-Schule“ genutzt werden kann und alle Bereiche ohne Verlassen des Gebäudes zugänglich macht.

„Mit dem Umbau der Grundschule Hohenebra wird das historische Erbe der alten Dorfschule bewahrt und zugleich ein zeitgemäßer Lernort geschaffen, der den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird“, so Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD). „Hier entstehen moderne Räume, in denen Kinder lernen und sich bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereiten können.“

Die Abbrucharbeiten am bisherigen Verbindungsbau sind abgeschlossen, Schul- und Turnhallengebäude sind entkernt. Aktuell werden in den Bestandsgebäuden statische Eingriffe vorgenommen, um Räume zu vergrößern. Am Altbau wird der Keller freigelegt, damit die bestehenden Fundamente statisch ertüchtigt werden können.

Der Schulneu- und -umbau soll im Sommer 2027 abgeschlossen sein.